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Studienziele

Vertieftes Fachwissen und Spezialwissen in der Kunststofftechnik bzw. Umwelttechnik

Aufbauend auf einem ersten Hochschulabschluss führt das Masterstudium zum Erwerb von vertiefendem Ingenieurwissen im Bereich Kunststoff- bzw. Umwelttechnik. Dabei werden vertiefte, komplexe und interdisziplinäre Zusammenhänge sowie der kritische Umgang mit Erkenntnissen vermittelt. Die Absolventen lernen in Übungen und Praktika die Arbeit mit innovativen Methoden (Modellierungs- und Simulationswerkzeuge). Die Absolventen können durch die Breite der Wissensgebiete und deren Verknüpfung auf ein fundiertes, vertieftes fachliches Wissen zurückgreifen und dieses anwenden um eigenverantwortlich und selbstständig den Herausforderungen des beruflichen Umfelds gerecht zu werden. Eine Spezialisierung wird durch die Vertiefung in der Umwelttechnik oder Kunststofftechnik im 3. Semester erlangt, womit den speziellen Anforderungen der regionalen Arbeitgeber Rechnung getragen wird.

Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs

Um Probleme erkennen, analysieren und lösen zu können, sammeln die Absolventen Erfahrungen in Komplexpraktika, Hausarbeiten und der Masterarbeit. Statt anhand einer exakt definierten Versuchsbeschreibung vorzugehen, lösen die Studenten ein vorher definiertes Problem selbstständig, indem sie sich Vorgehensweise, die benötigten Mittel und die Durchführung von Experimenten selbst erarbeiten. Die durchgeführten Versuche müssen damit selbstständig geplant, ausgewertet und kritisch interpretiert werden. Auf dieser Basis erarbeiten die Studenten kreative Lösungsansätze, bei der auch andere Wissensgebiete einbezogen werden können.

Strategische Entscheidung bei Führungsaufgaben und Stärkung des Urteilsvermögens

Die Absolventen des Studiengangs Chemie- und Umweltingenieurwesen lernen selbstständig Informationen aufzuarbeiten indem sie diese recherchieren, bewerten und auf ihre eigenen Problemstellungen und Ziele anwenden. Durch die Ausarbeitung von Projekten in der Gruppe (Praktika, Projektarbeit) und das Erarbeiten und Abwägen mehrerer Alternativen hinsichtlich dessen ökonomischen und ökologischen Nutzens bzw. des Aufwands und der damit verbunden Risiken lernen die Absolventen Methoden, um sich eine Basis für richtige Entscheidungen zu schaffen. Um diesem Ziel besonders Rechnung zu tragen, werden die Grundlagen im Fach Systemverfahrenstechnik theoretisch untermauert und praktisch eingeübt.

Zukunftsorientiertes Denken und Handeln

Die Absolventen des Studiengangs Chemie- und Umweltingenieurwesens sind in der Lage, Eigeninitiative zu ergreifen um kreativ und zielorientiert Wissen aus verschiedenen auch nichttechnischen Bereichen für eine neuartige Problemstellung zu kombinieren, so dass sie eigenständig und vorausschauend arbeiten können. Um dies zu erlernen, formulieren und bearbeiten die Studierenden im Rahmen der Master-Arbeit Aufgaben im größeren Kontext. Dabei sollen sie ökonomische, ökologische und soziale Randbedingungen in die Betrachtung einbeziehen und ihr Verantwortungsbewusstsein schärfen. Als Ergebnis wird eine fachlich fundierte, mehrere Möglichkeiten berücksichtigende und bewertende Arbeit abgegeben.