(Ingenieurwissen und Verständnis für komplexe, interdisziplinäre Zusammenhänge)
Die Absolventen erwerben während ihres Studiums Grund-, Fach- und Spezialwissen und lernen den anwendungs-bezogenen Umgang im Bereich des Chemie- und Umwelt-ingenieurwesens. Neben dem Ingenieurwissen eignen sich die Absolventen ein interdisziplinäres Verständnis über die Zusammenhänge des Berufsfeldes an. Sie können somit anspruchsvolle Probleme identifizieren, analysieren und lösen und sind in der Lage problemorientiert zu handeln.
(Anwenden des erlernten Wissens durch ingenieurwissen-schaftliche Vorgehensweise)
Die Absolventen des Studiengangs Chemie- und Umwelttechnik vertiefen das wissenschaftliche Verstehen von Zusammenhängen durch Laborpraktika und Übungen. Dabei gebrauchen sie ingenieurtechnische Softwareanwendungen und üben den Umgang mit Analysewerkzeugen wie z. B. der Fehlerrechnung oder der Prozesssimulation. Durch den hohen Praxisbezug werden die Studierenden in die Lage versetzt, Probleme beim Umgang mit Stoffen und Apparaten zu erkennen, zu analysieren und wirksame Lösungen zu erarbeiten. Der in Laborpraktika und Firmenpraktika erworbene Erfahrungsschatz ermöglicht den Absolventen bei der Auslegung, Optimierung und dem Betrieb technischer Anlagen kreative und praxisnahe Lösungen zu erarbeiten. Die Absolventen des Studiengangs Chemie- und Umwelttechnik können darüber hinaus Informationen zu der jeweiligen Aufgabenstellung fundiert aufarbeiten indem sie Literaturquellen recherchieren, analysieren, bewerten und für ihren Fall (z. B. Versuchsplanung, Anlagenauslegung) anwenden. Besonders aufgrund der erworbenen Erfahrungen, der vermittelten Zusammenhänge und Fertigkeiten können die Absolventen schnell auf sich verändernde Rahmenbedingungen und Aufgabenstellungen reagieren.
(Erarbeitung von Problemlösungen unter Einbeziehung fachfremder Wissensträger)
Die Absolventen des Studiengangs Chemie- und Umwelttechnik erwerben ein breites und zusätzlich spezialisiertes Wissen. Der Umgang mit ingenieurtechnischen und wissenschaftlichen Werkzeugen und der praxisgerechten Dimensionierung von Apparaten unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen ist ihnen vertraut, so dass sie kreative Lösungen für Gesamtprozesse unter Berücksichtigung von Detailproblemen erarbeiten können. Um alle relevanten Fragen einer nachhaltigen Problemlösung zu berücksichtigen, sind sie außerdem in der Lage mit anderen Wissensdisziplinen zu kommunizieren. Dazu können sie durch die praktische Erfahrung bei der Durchführung von Praktika und Übungsgruppen kompetent mit anderen Wissensträgern kommunizieren und gemeinsam nachhaltige Lösungen unter Einbeziehung aller notwendigen Rahmenbedingungen (z. B. betriebswirtschaftlich, legislativ, globale Entwicklung) erarbeiten.
Die Absolventen des Studiengangs Chemie- und Umwelttechnik sind sich ihrer ökologischen und ökonomischen Verantwortung zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland bewusst und können die Technologiefolgen hinsichtlich möglicher Gefahren, Sicherheits- und Umweltaspekte erkennen, bewerten und abschätzen, da die Zusammenhänge von Wirtschaft, Technologie und Umwelt in den jeweiligen Fächern, aber auch in zusätzlichen Fächern (z. B. Betriebswirtschaft, Sicherheits-technik, Biologische Chemie, Ökologische Stoffwandlung, Immissionsschutz) vermittelt werden. Um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, werden die Absolventen motiviert, ihr erworbenes Wissen auch nach der Ausbildung selbstständig zu erweitern.
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