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§ 3

§ 3 Studienziele

Der Master-Studiengang Mechatronik, Industrie- und Physiktechnik soll die Studierenden für die Übernahme anspruchsvoller Fach- und Führungsaufgaben befähigen. Ziel ist die Ausbildung von fachorientierten Führungskräften sowohl für die erfolgreiche Durchführung von Projekten technischer Art als auch für Führungspositionen in Forschung, Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Qualitätsmanagement, Instandhaltung und anderen technischen Bereichen.

Das Studium vermittelt durch praxisbezogenes Lernen eine auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhende Bildung, die zur Entwicklung und Umsetzung mechatronischer Systeme,technischer Verfahren, Produkte und Prozesse sowie zu selbständiger Projektleitung und Projektbearbeitung im Beruf befähigt.

Zu diesem Zweck sollen über die fachspezifischen Grundkenntnisse hinaus dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermittelt werden, die zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit befähigen und es den Absolventen ermöglichen, solche Arbeiten auch zu bewerten.

Die Studierenden sollen dazu ausgebildet werden, wissenschaftliche Arbeiten in Projektteams durchzuführen sowie solche Projektteams zu führen und die Kooperation in Projektteams kennen zulernen und in der Praxis zu fördern.

Grundlagen dieser Tätigkeiten sind die Vermittlung von technisch- naturwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, Arbeitsmethoden und Werkzeugen in Bezug auf technische Verfahren, Produkte und Prozesse, mechatronische Systeme, Innovationsmanagement und Entwicklungs-, Planung- und Optimierungsmethoden. Es geht um die Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen, die über die Vorqualifikation der Studierenden deutlich hinausgehen.

Um dem zunehmend internationalen Charakter von Unternehmen Rechnung zu tragen werden die Studierenden angehalten, Praxisphasen im Ausland zu absolvieren. Neben unerlässlichen, fundierten wissenschaftlich-/ fachlichen Kenntnissen sind dafür Schlüsselqualifikationen, insbesondere Sprachen und interkulturelle Kompetenzen anzustreben.

 

Die Verbindung von Lehrveranstaltungen, in denen die Kenntnisse gelehrt und Lehrveranstaltungen, in denen die Kenntnisse in spezieller Projektarbeit angewendet werden, ermöglicht eine Vertiefung sowohl hinsichtlich der Kernkompetenzen als auch bezüglich sozialer Kompetenzen (wie Zielorientierung, Teamfähigkeit, Problemlösefähigkeit…).