Landesmuseum Halle


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Die Kultureinrichtung heißt Landesmuseum für Vorgeschichte. Gebildet wurde diese aus dem Thüringisch - Sächsischen Altertumsverein, der 1819 gegründet wurde. Im Jahre 1892 wurde das Museum auf Grundlage von dessen Sammlungsbeständen gegründet. Wichtig in der Entwicklung des Museums für Vorgeschichte ist der Bau des Hauses 1910-1913, als erster Museumsbau für Archäologie in ganz Deutschland; der auf Betreiben des Provinziallandtages der preußischen Provinz Sachsen erstellt wurde. Der Bestand erlitt keine wesentliche Kriegsschäden. Er umfasst rund 10 Millionen inventarisierte Stücke. Die Dauerausstellung war nach der Wende 1989/90 geschlosen. Sie wird schrittweise seit 2003 wiedereröffnet.

Landesmuseum Halle
Die Gruppe im Schuhmuseum

Die Hauptaufgaben liegen in der Kombination aus Landesmuseum und Landesamt für Denkmalpflege im Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln, des weiteren in der ganzen Organisation und Durchführung der Bodendenkmalpflege aller archäologischen Ausgrabungen im fundstellenreichsten Bundesland. Der Träger ist das Land und die Finanzierung erfolgt aus Landesmitteln und Sponsoren. .Die Kultureinrichtung beschäftigt 85 feste Mitarbeiter und ca. 30 freie Mitarbeiter für das Museum, mit dem Amt für Denkmalpflege sind es über 120. Landesarchäologe Harald Meller ist der Leiter der Einrichtung. Weitere Pläne sind der Abschluss des Umbaus des Museums mit einem neuen Mitarbeiterbau, die Eröffnung der Dauerausstellung über alle Zeitbereiche, die kommende Sonderausstellung "Saladin und die Kreuzfahrer". Die Einrichtung beschäftigt Praktikanten. Es gibt einen Förderkreis. Der Jubiläumsband "Schönheit, Macht und Tod" ist 2002 zum 120jährigen Bestehen der Einrichtung erschienen. Der stilisierte Reiterstein von Hornhausen ist seit 1918 das Logo.

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