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Freitag, 05. Februar 2016 15:01 Alter: 145 Tag(e)

Auftakt für die eigenständige Gründerförderung an der Hochschule Merseburg

Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring hat heute einen Zuweisungsbescheid über rund 724.000 Euro an Prof. Dr. Dirk Sackmann, Prorektor für Forschung, Wissenstransfer und Existenzgründung, überreicht.

Mit den Mitteln aus dem Programm „ego.-KONZEPT“ fördert das Land den neuen Gründerservice der Hochschule für zunächst drei Jahre.

Möllring betonte: „Eine gute Idee allein reicht für eine Existenzgründung nicht aus. Um sein eigener Chef zu werden, sind auch harte Arbeit und Risikofreudigkeit gefragt. Umso wichtiger ist es, dass wir mutige Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen und die Unternehmerkultur weiter stärken. Gerade Hochschulen sind Motoren für die Entwicklung einer Gründerszene. Mit der Förderung des neuen Gründerservice wollen wir das große Innovations- und Gründerpotenzial heben, das in Studierenden, Absolventen und Absolventinnen sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule Merseburg steckt.“

„Mit dem eigenständigen Gründerservice haben wir nun mehr Ressourcen, um ein kontinuierliches Unterstützungsangebot für Gründerinnen und Gründer zu schaffen und die Wahrnehmung der Hochschule als Gründerhochschule und Innovationsschmiede zu stärken“, unterstrich Prof. Sackmann.

Hintergrund: Aus dem Programm „ego.-KONZEPT“ werden innovative Maßnahmen und Einzelprojekte zur Sensibilisierung und Unterstützung von Existenzgründerinnen und Existenzgründern gefördert. Der neue Gründerservice der Hochschule Merseburg startet am 15. Februar. Mit ihm wird die Gründerunterstützung an der Hochschule erstmals eigenständig organisiert (bisher erfolgte dies in Kooperation mit dem an der Martin-Luther-Universität angesiedelten „Hochschulgründernetzwerk Sachsen-Anhalt Süd“).

Im Mittelpunkt stehen die breite Sensibilisierung für unternehmerische Selbstständigkeit in allen Fachbereichen sowie die intensive Qualifizierung von Gründungsinteressierten in Bereichen mit Wachstumspotential. Geplant sind zudem ein Ideenpool mit Gründungsideen sowie Praxisnähe durch Einbindung von Unternehmen sowie Expertinnen und Experten.  

Für die Gründerförderung stehen in der EU-Strukturfondsperiode 2014-2020 insgesamt rund 84 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Neben „ego.-KONZEPT“ gibt es die Programme

  • „ego.-START“ (Gründerstipendien; Zuschüsse für Coaching oder Machbarkeitsstudien)
  • „ego.-WISSEN“ (Qualifizierung von Gründerinnen und Gründern in Vor- und Nachgründungsphase)
  • „ego.-INKUBATOR“ (Ausbau der Gründer-Infrastruktur an Hochschulen – Einrichtung von Inkubatoren mit Laboren, Gründerräumen, Werkstätten und Pilotanlagen)
  • „ego.-Gründungstransfer“ (finanzielle Unterstützung konkreter Ausgründungsvorhaben aus Hochschulen) sowie
  • das Existenzgründerdarlehen (Teil des Gründer- und Mittelstandsfonds des Landes).  

Informationen zu diesen Förderprogrammen gibt es im Internetauftritt der Investitionsbank unter www.ib-sachsen-anhalt.de oder an der kostenfreien Hotline (0800 56 007 57).