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Güterwagen der genieteten Austauschauarten, die in geschweißter Ausführung weitergebaut wurden |
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| Wagentyp | Lade-
masse in t |
Ladelänge
in mm |
LüP
ohne / mit Bremserhaus in mm |
ohne / mit Bremserhaus in t |
erstes Baujahr | gebaute
Stückzahl ca. |
Gattung |
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mit Drehschemel |
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| Wagentyp | Lade-
masse in t |
Ladelänge
in mm |
LüP
ohne / mit Bremserstand in mm |
ohne / mit Bremserstand in t |
erstes Baujahr | gebaute
Stückzahl ca. |
Gattung |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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| schnellaufender
gedeckter Güterwagen
Gattungsbezirk Oppeln Ladegewicht 15 t |
| Im Zusammenhang mit den allgemeinen
Bestrebungen zur Erhöhung der Reisegeschwindigkeiten wurden von der
Reichsbahn auch Untersuchungen zur Geschwingigkeitserhöhung im Güterverkehr
angestellt. Da schnellere Personenzüge keine bessere Streckenauslastung
bedingen, solange die Güterzüge weiterhin relativ langsam fahren,
sollten langfristig Güterwagen-Neukonstruktionen auch für höhere
Geschwindigkeiten ausgelegt werden. Als störend für die Laufruhe
bei höheren Geschwindigkeiten erwiesen sich die relativ kurzen Achsstände
der meisten vorhandenen Güterwagen. Es bot sich also an, diejenigen
Wagentypen mit den längsten Achsständen für entsprechende
Versuche zu nutzen. So wurden Anfang der 30er Jahre auch 650 großräumige
gedeckte Güterwagen des Gattungsbezirkes Dresden mit einem von 7m
auf 7,7 m vergrößerten Achsstand und einem geänderten Sprengwerk
noch in Niettechnologie gebaut. Diese Fahrzeuge wiesen ausgezeichenete
Schnellfahreigenschaften auf, verursachten aber im Betriebsdienst einige
Probleme, da die Mehrzahl der vorhandenen Gleiswaagen nur eine Länge
von 7,5 m hatten.
Im Ergebnis dieser Erfahrungen wurde ein völlig neuer Güterwagen entwickelt, der zudem auch vollständig in Schweißtechnologie gefertigt wurde und einen Achsstand von 7 m aufwies. Da dessen Ladefläche jedoch nur 24,2 m² betrug konnte er nicht mehr dem Gattungsbezirk Dresden zugeordnet werden, in dem die gedeckten Wagen mit einer Ladefläche von mindestens 27 m² zusammengefaßt worden sind. Folglich wurde der neue Gattungsbezirk Oppeln geschaffen, welcher schnell ansehliche Stückzahlen aufweisen konnte. Von 1934 bis 1937 wurden 1663 dieser Fahrzeuge beschafft. |
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| Nach 1936 wurden keine G-Wagen mehr gebaut, die dem Gattungsbezirk Kassel zugeordnet wurden. Mit dem gleichen Wagenkasten, aber mit einem von 4,5 m auf 6 m vergrößertem Achsstand wurde ab 1937 ein weiterer Vertreter des Gattungsbezirkes Oppeln gebaut, der aufgrund seiner großen gebauten Stückzahl sicher zu den bedeutendsten Neuentwicklung innerhalb der geschweißten Austauschbauarten zu zählen ist. Etwa ein Viertel dieser Wagen erhielten ein Bremserhaus. Alle anderen Fahrzeuge der geschweißten Austauschbauarten besaßen lediglich noch einen offenen Bremserstand oder gar keine Handbremse mehr. |
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| schnellaufender
Rungenwagen
Gattungsbezirk Stuttgart Ladegewicht 20 t |
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| Ebenso wie die gedeckten Güterwagen wurden auch die im Betriebsdienst wichtigen Rungenwagen in die Überlegungen für höhere Geschwindigkeiten mit einbezogen. Es entstand ab 1938 ein Fahrzeug, dessen abklappbare Seiten- und Stirnwände im Gegensatz zu seinen Vorgängern auch vollständig aus Stahl gefertigt waren. Lediglich die 18 Seitenrungen und die 72 mm dicken Bodenbretter waren noch aus Holz. Anfänglich waren diese Fahrzeuge nur für ein Ladegewicht von 15 t zugelassen. Aufgrund der gut gelungenen Konstruktion und der ausgezeichneten Bewährung konnte dieses aber später auf 20 t heraufgesetzt werden. Diese Fahrzeuge, von denen einige auch mit einer offenen Bremserbühne gebaut wurden, hatten einen Achsstand von 8 m und bewiesen auch bei höheren Geschwindigkeiten eine ausgezeichnete Laufruhe. Wie alle Fahrzeuge der geschweißten Bauarten stellten sie auch noch in den 50er und 60er Jahren einen bedeutenden Anteil am Fahrzeugpark. |
| vierachsiger
Schienenwagen
Gattungsbezirk Köln Ladegewicht 40 t |
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| Dieses Fahrzeug wurde in der geschweißten Ausführung nur ohne Bremserhaus gebaut. Es hatte sich herausgestellt, daß sehr lange Ladegüter wie Schienen und leichte Walzstahlprofile problemlos auf mehrere derartige Wagen verteilt verladen werden konnten. Für diesen Zweck konnte der Bremserstand abgeklappt werden. |
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| © Thomas Noßke 1999, 2000 | www.epoche2.de | |||||