Eisenbahnnetz:
Eisenbahntechnische Besonderheit: Fährverkehr über den Bodensee nach Deutschland Tarife:
Währung: 1 Franken zu 100 Rappen entspricht 0,58 RM (Stand Sommer 1939) |
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| Die Schweiz ist zweifellos einer der schönsten Flecken dieser
Erde. Mit Recht dürfen die Eidgenossen als die Erfinder des Fremdenverkehrs
angesehen werden. Bereits im 19. Jahrhundert entwickelten sie eine flächendeckende
touristische Infrastruktur. Das führte sogar zum Bau rein touristischer
Eisenbahnlinien. Die gelungene Einbindung der Bahnlinien in die grandiosen
Berglandschaften sowie viele großartige eisenbahntechnische Kunstbauten
und die sehr frühe Elektrifizierung fast aller schweizer Bahnen machen
die Eisenbahnen in der kleinen Alpenrepublik zu einem unvergleichlichen
Erlebnis. Viele schon damals elektrifizierte und technisch hochinteressante
Bergbahnen brachten die Touristen bis auf die schönsten Gipfel der
Alpen. Die beeindruckenden Alpentunnel und Paßstrecken verbinden
das Eisenbahnnetz im schweizer Mittelland mit den Bahnlinien im südlichen Landesteil
sowie in Italien und Frankreich.
Die Staatsbahnen und die zahlreichen Privatbahnen der Schweiz ergänzen sich zu einem der leistungsfähigsten und zuverlässigsten Eisenbahnsysteme der Welt, das zudem aus verkehrstechnischer Sicht ideal ergänzt wird durch die Schweizer Post-Omnibusse. Zwar werden in der Schweiz vier amtliche Sprachen gesprochen, jedoch gibt es für Besucher aus Deutschland keine nennenswerte Sprachbarriere. Neben der geografischen Nähe ist das sicher einer der Gründe, warum die Schweiz für deutsche Touristen so attraktiv ist. Die traditionelle politischen Neutralität der Schweiz erleichterte den Deutschen zudem in politisch schwierigen Zeiten den Grenzübertritt. Die Schweizerischen Bundesbahnen organisierten gemeinsamen mit der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft ein- und mehrtägige Ausflugs-Fahrten mit der Eisenbahn in die sehenswertesten Regionen der Schweiz. Aber auch die zahlreichen schweizer Privatbahnen warben um Fahrgäste aus Deutschland. |
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Besondere Schwerpunkte der Fremdenverkehrs in der Schweiz:
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| © Thomas Noßke 2003 | www.epoche2.de |