Die Junkers F13 ist das
erste Ganzmetall-Passagierflugzeugs der Welt. Mit
ihrer Produktionsaufnahme im Jahre 1919 begann der unvergleichliche weltweite
Siegeszug der Junkers-Verkehrsflugzeuge. Die Entwicklung der F13, die auf
den September 1914 zurückgeht und durch den I. Weltkrieg unterbrochen
wurde, markiert den Beginn der planmäßigen zivilen Luftfahrt.
Behindert, aber nicht wirklich aufgehalten, wurde die weitere Entwicklung
der Junkers-Flugzeuge durch die Tatsache, daß in Deutschland ab 1920
nach dem Versailler Vertrag zunächst keinerlei Flugzeuge mehr gebaut
werden durften. Dieses Verbot wurde für Zivilflugzeuge erst im Mai
1926 aufgehoben. Junkers produzierte ab 1923 in Fili bei Moskau und ab
1925 im schwedischen Linham sowie im türkischen Eskischehir.
Die Junkers F13 konnte bei einem je nach
Ausstattung variierenden Startgewicht von 1800 bis 2700 kg neben zwei Piloten
vier Passagiere befördern und wurde insgesamt in 322 Exemplaren gebaut.
Sie wurde damals von fast allen existierenden Flugverkehrs-Gesellschaften
geflogen und kam weltweit zum Einsatz. 28 weitere Exemplare wurden in Teilen
gefertigt und als Junkers-Larsen JL6 in den USA montiert. Unter der Bezeichnung
Ju-13 wurde dieses Flugzeug auch in der Sowjetunion gebaut. Die bis zu
205 km/h schnelle F13 fiel durch ihre Wartungsarmut und Robustheit auf
und blieb über mehr als 10 Jahre im Einsatz.
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