Virtuelle Instrumentierung / Messplatzautomatisierung

Was ist „Virtuelle Instrumentierung“?

In den letzten Jahrzehnten ist der PC in der Messtechnik zum unverzichtbaren Werkzeug geworden. Durch Schnittstellen mit der messtechnischen Hardware verbunden und mit spezieller Software ausgestattet, kann er durch Kommandos oder Steuersignale Messabläufe regeln und Messdaten erfassen, speichern und verarbeiten. Eine solche Kombination aus messtechnischer Hardware und Anwendungssoftware mit computertechnischer Hardware wird auch als virtuelles Instrument bezeichnet.

akkordeon_Virtuelle Instrumentierung / Messplatzautomatisierung

Bachelorstudiengang:

  • Grundlagen der Messtechnik, Messungen und Messfehler
  • Signale im Zeit- und Frequenzbereich, Fourier-Transformation, Abtast-Theorem, Messwertanalyse
  • Übertragungsverhalten, Frequenzgang
  • Messverfahren für die elektrischen Größen Strom, Spannung, Ohmscher Widerstand, Kapazität und Induktivität
  • Begrenzer, Filter, Verstärker und Signalanpassung
  • Elektrische Störungen und deren Vermeidung
  • A/D-Wandler und Messgeräte
  • Messplatzautomatisierung
  • Schnittstellen (u.a. IEEE488) und Multifunktions-Messkarten
  • Programmierung mit National Instruments LabVIEW®

Masterstudiengang:

  • Grundlagen der virtuellen Instrumentierung und Messplatzautomatisierung
  • Grafische Programmiersprachen am Beispiel LabVIEW®
  • Techniken der modularen Programmierung
  • Möglichkeiten der Datenanalyse
  • Gerätekommunikation mittels SCPI und VISA
  • Geräteschnittstellen RS232, GPIB, USB, LAN
  • Entwurf und Planung eines Messplatzes
  • Design, Implementierung und Test von Mess- und Steueraufgaben

10 Arbeitsplätze mit unterschiedlichster Technik zur Messplatzautomatisierung

Software:

  • National Instruments LabView®
  • National Instruments Measurement Studio® (.NET)

Hardware:

  • Hochwertige Messtechnik (u.a. Oszilloskope, Signalgenerator, Logic-Analyzer, Network Analyzer, Spectrum Analyzer, Power Meter, LCR Meter)
  • VXI Mainframes
  • PXI
  • CompactRIO (Programmable Automation Controller inkl. FPGA)
  • Compact Vision System (Bildverarbeitung)
  • Via SCPI (Standard Commands for Programmable Instruments) programmierbare Geräte (Multimeter, Funktionsgeneratoren, Spannungsversorgungen, Frequenzzähler, Oszilloskope, etc.)
  • Messkarten (PCI und USB)
  • FPGA Messkarten (RIO) und Entwicklungsboards (Xilinx)
  • diverse Mikrocontrollersysteme als Entwicklungsboards

Das Labor wurde von der Firma Agilent Technologies als „Agilent Referenzlabor“ ausgezeichnet.

Standort

 

Gebäude

Etage

Raum

HG C

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