Beeinträchtigung berücksichtigen: Arbeitsmaterialien für Lehrende

11.02.2019, Innovative Lehre

An deutschen Hochschulen müssen ca. sieben Prozent1 der Studierenden mit einer körperlichen oder gesundheitlichen Beeinträchtigung (bspw. Hör-, Seh- oder Mobilitätsbeeinträchtigung) das Studium meistern. Nur bei ca. sechs Prozent sind diese Beeinträchtigungen sofort für Außenstehende wahrnehmbar. Vieles bleibt jedoch unbemerkt, wenn Studierende nicht selbst darauf hinweisen.

So vielzählig die Beeinträchtigungen von Studierenden sein können, so verschieden wirken sich diese auf die verschiedenen Bereiche des Studiums aus. Darunter zählen nicht nur örtliche oder bauliche Gegebenheiten, sondern vielmehr auch der alltägliche Umgang im Studienalltag mit Kommilitonen*innen sowie die Anforderungen in Lehrveranstaltungs-, Leistungs- oder Prüfungssituationen..

Unter dem Titel „Beeinträchtigung berücksichtigen“ hat das Verbundprojekt „Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre: Kompetenz- und Wissensmanagement für Hochschulbildung im demografischen Wandel (HET LSA)“ niedrigschwellige Arbeitsmaterialien erstellt, welche Lehrende dabei unterstützen sollen, ihre Lehre barrierefreier zu gestalten. Die Sammlung beinhaltet Anwendungstipps und bietet Lehrenden einen ersten Impuls für die Weiterentwicklung ihrer Lehrveranstaltungen.

1Vgl. 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW), Link: www.studentenwerke.de/de/content/studieren-mit-behinderung-%E2%80%93-geh%C3%B6re-ich-dazu

Weitere Infos

Nach oben