Neues Promotionsvorhanden gestartet: Natalie Sontopski forscht an der interdisziplinären Schnittstelle zwischen Soziologie, Informatik und Gender Studies

19.06.2020, Forschung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Komplexlabor Digitale Kultur der Hochschule Merseburg, Mitbegründerin der Code Girls, Autorin des Buches „We Love Code. Das kleine 101 des Programmierens“ - Natalie Sontopski forscht an der interdisziplinären Schnittstelle zwischen Soziologie, Informatik und Gender Studies.

Seit April 2020 promoviert sie kooperativ an der Hochschule Merseburg und der Technischen Universität Dresden zu dem Thema "Build a better idol. Strategien der Spekulation als kritisches Instrument eines feministischen Forschungsprogramms zu Künstlicher Intelligenz". In ihrer Dissertation befasst sie sich mit den Möglichkeiten von spekulativem Design für die Entwicklung alternativer künstlicher Intelligenzen. Ein feministischer Blickwinkel auf die Chancen, die sich durch spekulatives Denken als kritisches Instrument im Feld der künstlichen Intelligenz eröffnen, soll dabei helfen aktuelle Diskurs-Strategien über technologische Potenziale und soziale Ungleichheiten zu analysieren. Mit ihrem Promotionsvorhaben möchte sie das empirische Fundament für weitere anwendungsorientierte Forschung legen. Aus diesem Grund begleitet sie im Rahmen ihrer Dissertation ein interdisziplinäres Kollektiv, welches einen kritischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz erarbeitet. Aus dieser Zusammenarbeit hofft Frau Sontopski dann Hypothesen für spekulatives Arbeiten abzuleiten.

Weitere Informationen über den Inhalt und das Vorgehen der Promotion von Frau Sontopski finden Sie hier. Wir wünschen FrauSontopski alles Gute für Ihre Promotion!

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