Pressemitteilung: „Ungleichheit ist nicht gleich Ungleichheit ist nicht gleich Ungleichheit“

01.11.2021, Chancengleichheit FEM POWER Weiterbildung

Pressemitteilung

Datum: 1. November 2021
PM: 59/2021

„Ungleichheit ist nicht gleich Ungleichheit ist nicht gleich Ungleichheit“ - Start der nunmehr fünften Reihe: FEM POWER Ringvorlesung. Digital, und offen für alle

  • Stärkung der Gender Studies in Sachsen-Anhalt
  • Leuchtturmprojekt FEM POWER am Hochschulstandort Merseburg
  • 4-teilige Ringvorlesung zu Fragen der Ungleichheit verursacht durch Sexismus, Rassismus, Klassismus und Anti-Genderismus


Das FEM POWER Projekt an der Hochschule Merseburg eröffnet die vierteilige Ringvorlesung mit dem Titel: (Un-)Gleichheiten. Introducing: Intersectionality am 2. November 2021 von 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr mit dem Eröffnungsvortrag „Über die (Re-)Produktion von sozialer Ungleichheit“ von Drin. Laura Wiesböck – live aus Wien. Die vierteilige Reihe begrüßt des Weiteren Dr*in Francis Seeck zum Thema „Klassismus. Diskriminierung entlang von Klasse intersektional gedacht“. Im Dezember spricht Katharina Pühl über „Antifeminismus“ mit kritischer Perspektive auf Akteur:innen, Praxen und Diskurse. Im neuen Jahr 2022 endet die Ringvorlesung mit dem Vortrag: „Struktureller Rassismus. Von der Gesamtgesellschaft zur Hochschule“ von Karima Popal-Akhzarati. Keine Vorkenntnisse erforderlich, die Veranstaltung hat einführenden Charakter.

 

02.11.2021, 18:15 - 19:45 Uhr: RINGVORLESUNG Über die (Re-) Produktion von sozialer Ungleichheit, Referentin: Drin Laura Wiesböck

 

30.11.2021, 18:15 - 19:45 Uhr: RINGVORLESUNG Klassismus. Diskriminierung entlang von Klasse intersektional gedacht, Referent:in: Dr*in Francis Seeck

 

14.12.2021, 18:15 - 19:45 Uhr: RINGVORLESUNG Antifeminismus. Kritische Perspektiven auf Akteur:innen, Praxen und Diskurse, Referentin: Katharina Pühl

 

18.01.2022, 18:15 - 19:45 Uhr: RINGVORLESUNG Struktureller Rassismus. Von der Gesamtgesellschaft zur Hochschule, Referentin: Karima Popal-Akhzarati

 

 

Die öffentliche Veranstaltung wird online (via BigBlueButton) gestreamt.

Eine Anmeldung ist notwendig. Alle Informationen und zur Veranstaltungsreihe und zur Anmeldung finden Sie hier:

www.hs-merseburg.de/hochschule/projekte/fem-power/anmeldung/

 

(Übergeordnetes) Ziel der Ringvorlesung ist es, für Themen der Frauen- und Geschlechterforschung sowie Gleichstellung und die dafür notwendige Schritte an unserer Hochschule zu sensibilisieren. Außerdem sollen Inhalte der Gender Studies fächerübergreifend vermittelt und gestärkt werden. Hierfür laden wir alle Interessierten zu dieser Veranstaltungsreihe ein und freuen uns auf anregende Diskussionen, bei den wir sehr gern ermutigen, Fragen zu stellen.

Hintergrundinformation zur FEM POWER Ringvorlesung im WiSe 21/22

Nicht erst die US-amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw wies darauf hin, dass Ungleichheiten und strukturelle Diskriminierungsformen nicht nebeneinander existieren, sondern sich multiplizieren und miteinander verwoben sind. Neu war allerdings die von ihr entwickelte Analysemethode der Intersektionalität. Diverse Macht- und Ungleichverhältnisse ordnen unser Denken und Handeln, und somit unser Wissen und unsere Wissensproduktion, in stereotype und normative Konstruktionen ein.  Ein genauerer Blick auf intersektionale Machtstrukturen, wie Sexismus, Rassismus, Klassismus und Anti-Genderismus, soll den Objektivitäts-Status der Wissenschaft per se in Frage stellen: Inwiefern erfolgt Exklusion aufgrund von Geschlecht, (sozialer) Herkunft oder/und rassistischer Zuordnung? Welches Potential bietet Intersektionalität als Analyseinstrument zur Dekonstruktion (un-) sozialer Phänomene? Die Theorie der Intersektionalität ist heute so aktuell, wie damals und findet dennoch noch immer keinen prominenten Weg in diverse Wissenschaften.

Die Ringvorlesung des Projekts FEM POWER an der Hochschule in Merseburg greift in diesem Wintersemester diese Leerstelle auf. Im Rahmen des Gleichstellungsprojekts wurde bereits in der vergangenen Vorlesungsreihe mit dem Titel „Introducing Gender“ die soziale Kategorie Gender, zusammen mit renommierten Wissenschaftler*innen, interdisziplinär diskutiert. Nun soll der Blick hinsichtlich weiterer Machtstrukturen geweitet werden.

Alle Informationen und zur Veranstaltungsreihe und zur Anmeldung finden Sie hier: www.hs-merseburg.de/hochschule/projekte/fem-power/anmeldung/

 

Über FEM POWER am Standort der Hochschule Merseburg:

12 Einrichtungen 12x FEM POWER 1 Ziel: Mehr Erfolg für Wissenschaft & Forschung durch Chancengerechtigkeit

Das FEM POWER Projekt am Standort der Hochschule Merseburg ist eins der 12 Leuchtturmprojekte in Sachsen-Anhalt. Durch professionalisierte Gleichstellungsarbeit, spezifisch für die Hochschule Merseburg entwickelte Maßnahmen und landesweite Zusammenarbeit mit allen beteiligten Wissenschaftseinrichtungen in einem Netzwerk, stärkt FEM POWER das Innovations- und Talentpotential des Wissenschaftsstandorts Sachsen-Anhalt.

 

Die Pressemitteilung finden Sie zum Download hier.

Kontakt:

Kerstin Schmitt, Projektmitarbeiter*in FEM POWER

Hochschule Merseburg

Eberhard-Leibnitz-Str. 2

06217 Merseburg

TELEFON +49 3461 46-3708

              

 

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