STARTkom - Open Lab Day im Ideencamp

12.10.2021, Existenzgründung

Am 12.10.2021 fanden sich viele Interessierte, Studierende und Mitarbeiter*innen zusammen, um gemeinsam den Open Lab Day im STARTkom Ideencamp miteinander zu verbringen.

Studierenden, Wissenschaftler*innen sowie Gründungsinteressierten und Gründer*innen in Sachsen-Anhalt steht diese kostenfreie Infrastruktur im Rahmen des ego.-INKUBATOR-Programms zur Verfügung. Die Angebote werden aus Fördermitteln vom Land Sachsen-Anhalt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Das STARTkom Ideencamp ist eine Kreativwerkstatt, inhaltlich angelehnt an den Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur, die es Studierenden und Mitarbeitenden Gründungsinteressierten und Gründer*innen in Sachsen-Anhalt ermöglicht, eigene innovative Projekt- und Geschäftsideen in einem praxisnahen Umfeld entwickelt und erprobt zu können. Dafür wurde über die letzten zwei Jahre ein Raum im Rechenzentrum eingerichtet und ausgestattet, der viele Funktionen in sich vereint: flexibles Coworking, individuelle Projektbetreuung und eine umfangreiche Ausstattung, von VR/AR und MakerLab bis zum Lehr- und Lernsetting für pädagogische und soziale Projekte.

Juliane Pohl, Projektbetreuerin des STARTkom Ideencamps, begrüßte die Besucher*innen vorab, führte durch die Veranstaltung und erläuterte die Evolution des Inkubatorprojekts vom Beschaffungswirrwarr bis zur äußerst erfolgreichen Betreuung erster Projekte. Auch die Kanzlerin der HS Merseburg Dr. Karen Ranft zeigte sich interessiert und engagiert vor Ort mit einem Grußwort.

Unter dem Titel "Gute Idee? Was nun?" stellte VProf. Dr. Annette Henn, Projektleiterin des HoMe Gründerservice, die innovative Kraft des STARTkom Ideencamps heraus und verwies auf die enge Verdrahtung des Inkubators als Ideenwerkstatt mit den Möglichkeiten zum Ausbau von Ideen und der Mündung in eine Gründung. Dabei stellte sie unter anderem die Veranstaltungsreihe des Wintersemesters 2021/22  "Step by step zum eigenen Business" vor, welche von der Ideenfindung bis zum Pitch alle Stationen einer Gründung erörtert. Die Veranstaltungen der Reihe finden dabei teilweise auch in den Räumen des STARTkom Ideencamps statt.

Auch Prof. Dr. Stefan Meißner, Projektleiter der STARTkom, sprach zu den Gästen und zeigte die Potenziale des Inkubators im Sinne der greifbaren, frei gestaltbaren Zukunft auf. Dabei verwies er auf die Potenziale des Projekts.

Abschließend stellten sich noch drei aktuelle Projekte des STARTkom Ideencamps vor. Saskia Heinrich, Studentin der HS Merseburg, präsentierte dabei zunächst per Video ihr Projekt Meet-a-Maker, welches Nutzer*innen spielerisch die Grundlagen des Programmierens beibringt. Maksim Bronsky, Mitarbeiter der Hochschule, stellte weiterhin sein Projekt Tetrapix vor, welches ausrangierte Tetrapacks/Milchkartons neu verwertet und gemeinsam mit einer programmierbaren LED-Kette zu einem selfmade LED-Display umfunktioniert. Den Abschluss bildete Max Wileschek, Studierender der HS Merseburg, der mit seinem Fassadenprojektionen erst kürzlich die Merseburger Domweihe mitgestaltete. Die Ausstellung der vorstellten Projekte rief großes Interesse hervor und wurde von den Besucher*innen ausgiebig bestaunt.

Alles in allem ein voller Erfolg für das STARTkom Ideencamp!

 

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