RINGVORLESUNG: Über die (Re-)Produktion von sozialer Ungleichheit

Kategorie: Chancengleichheit , FEM POWER | Art: Offene Vorlesung
- 02.11.2021 18:15 bis 19:45 Uhr
  
digital

Kurzbeschreibung 

Der Vortrag bietet eine Einführung in soziologische Grundbegriffe sozialer Ungleichheiten, gibt einen Überblick zur Bedeutung von Diskursen für die (Re-)Produktion sozialer Ungleichheiten und zeigt neue und verstärkte ungleichheitsstrukturierende Zuschreibungen und Ausgrenzungen im Zuge der COVID-19-Krise auf. 

Zur Person  

Drin Laura Wiesböck ist Post-Doc Soziologin an der Sigmund-Freud-Universität in Wien. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf sozialer Ungleichheit mit Fokus auf Arbeit, Armut und Geschlecht. In der Lehre widmet sie sich darüber hinaus Themen wie Coolness als kulturelle Praxis oder Soziologie der Liebe. In ihrem Buch In besserer Gesellschaft. Der selbstgerechte Blick auf die Anderen analysiert sie die menschliche Sehnsucht nach Überlegenheit. Für Ihre akademische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Körner-Preis, dem Kurt-Rothschild-Preis und dem Danubius Young Scientist Award.  

Dies ist eine Veranstaltung in der Reihe: FEM POWER RINGVORLESUNG WS 21/22:

(Un)gleichheiten? Introducing: Intersectionality

Nicht erst die US-amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw wies darauf hin, dass Ungleichheiten und strukturelle Diskriminierungsformen nicht nebeneinander existieren, sondern sich multiplizieren, und miteinander verwoben sind. Allerdings lieferte sie die Analysemethode der Intersektionalität. Diverse Macht- und Ungleichverhältnisse ordnen unser Denken und Handeln, und somit unser Wissen und unsere Wissensproduktion, in stereotype und normative Konstruktionen ein.  Die Theorie ist heute so aktuell, wie damals – und findet dennoch noch immer keinen prominenten Weg in diverse Wissenschaften.

Im vergangenen Jahr diskutierten bereits renommierte Wissenschaftler:innen bei der FEM POWER Ringvorlesung „Introducing: Gender“ die soziale Kategorie Gender in den diversen Fachkulturen und -bereichen. Nun soll unter dem Titel (Un)gleichheiten? Introducing: Intersectionality der Blick für Ausschlussmechanismen und Machtstrukturen geweitet werden.

Die Ringvorlesung ist eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen des Projekts FEM POWER an der Hochschule Merseburg. Wie im vergangenen Jahr wird sie digital über BigBlueButton stattfinden, ein hybrides Format vor Ort im Theater am Campus ist ebenfalls in Planung. Dies ist jedoch abhängig vom aktuellen Pandemiegeschehen.

Alle Infos unter hs-merseburg.de/fempower

 

Hinweis zur Anmeldung: Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung über das Anmeldeformular an. Teilnahmeplätze sind begrenzt, bitte achten Sie auch auf Anmeldefristen.

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KINDERBETREUUNG: In Zusammenarbeit mit der Koordinatorin für Familiengerechte Hochschule, Katja Labow, bieten wir – nach Absprache – kostenfreie Kinderbetreuung an. Bitte kontaktieren Sie uns zeitnah und teilen uns Ihren Bedarf mit.

Kontakt

Kontaktperson
Kerstin Schmitt
Mitarbeiter*in im FEM Power Projekt
Raum: D3 08
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