‚Situiertes Wissen‘ nach Donna Haraway. Oder: Die Macht des eigenen Standpunkts beim Forschen, Lehren und Lernen [Gender in Lehre&Alltag]

Kategorie: Chancengleichheit , FEM POWER , Weiterbildung | Art: Workshop / Seminar
- 11.05.2021 12:00 bis 16:00 Uhr
  
digital

Situiertes Wissen‘ nach Donna Haraway. Oder: Die Macht des eigenen Standpunkts beim Forschen, Lehren und Lernen

11.05.2021, 12:00 – 16:00 Uhr (digital)                  

Referentin: Marie-Theres Lewe studiert im Master Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig, arbeitet als wissenschaftliche Hilfskraft beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen. Im Frühjahr 2020 konzeptionierte sie mit Anita Sekyra den asynchronen Online-Workshop „Students as Partners – Die Zusammenarbeit mit Studierenden neu denken“ im Rahmen des Angebots zur Erlangung des Sächsischen Hochschuldidaktik-Zertifikats.

 

Gendergerechte und herrschaftskritische Lehre fängt im eigenen Denken an und führt über das individuelle Handeln zu einer Veränderung der rigiden Hochschulstrukturen. Gendersensibilität, Gleichstellung und die kritische Reflexion des eigenen Verständnisses wissenschaftlicher Objektivität sollten die Grundlage des Lehrens, Forschens und Lernens sein. Das Ergebnis dieses Workshops ist bestenfalls ein Koffer voller Inspiration, Motivation und Fragen, die weiter behandelt werden wollen. Unter dem Oberthema „Gender in der Lehre" wird der feministische wissenschaftshistorische Ansatz Haraways mit Erfahrungen  aus dem Projekt „Students as Partners" gebündelt und Raum zur persönlichen Reflexion und für interdisziplinären Austausch eröffnet.

Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte der Hochschule Merseburg und Interessierte. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt, Anmeldung bis 26.04.2021 per Mail an: fempower@hs-merseburg.de.

 

Gender in Lehre und Alltag – was bedeutet das?

Das FEM POWER Projekt und die Hochschule Merseburg arbeiten gemeinsam an der Umsetzung gelebter Chancengerechtigkeit, Stärkung der strukturellen Gleichstellungsarbeit, gendersensibler Lehre und Forschung. Chancengerechtigkeit darf nicht nur auf der individuellen Ebene ansetzen, somit zielt der Fokus auf Gender in Lehre und Alltag des FEM POWER Projektes auf die Veränderung der Rahmenbedingungen ab, in denen Wissenschaft und Forschung stattfinden. Gendergerechtes und diversitätsorientiertes Miteinander am Arbeitsplatz und im Lernumfeld ist eine der Grundsäulen für einen modernen Wissenschaftsstandort.

Gleichstellung und Diversität werden stets wichtiger, um sich dem Ziel der Exzellenz in allen Bereichen (Wissenschaft und Forschung, Standortfaktor, Reputation, Personalmanagement) zu nähern. Dafür braucht es kontinuierliche Prozesse und Möglichkeiten, um in allen Bereichen vorurteilsfrei zu wachsen.

Das Weiterbildungsangebot soll ein erster Schritt sein hin zur Sensibilisierung von Ungleichheit im Wissenschaftssystem sowie ein Offenlegen der Potentiale, die sich in einem diversen Arbeitsumfeld eröffnen. 

Anmeldung

Kontakt

Kontaktperson
Kerstin Schmitt
Mitarbeiter*in im FEM Power Projekt
Raum: D3 08
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