Teach-In DIGITAL 2

Kategorie: Weiterbildung , Seminare und Vorträge , Kommunikation / Soziale Kompetenzen | Art: Web-Seminar
- 09.03.2021 09:00 bis 17:30 Uhr
  
Online über Zoom

Teach-in DIGITAL "Forschungsethik"  für wissenschaftliche und studentische Mitarbeiter*innen

im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Einrichtungen”

TERMIN:  08. und 09. März 2021, jeweils 9.00-17.30 Uhr   

ORT:  Online über Zoom --> Der Zugangslink wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Forschungsethik bekommt in der laufenden Förderlinie die erforderliche Beachtung. Das letzte Teach-In schließt deshalb an die bisherigen Aushandlungen an und eröffnet darüber hinaus Ausblicke auf forschungsethisch relevante Aspekte für die folgenden Forschungs­­vorhaben im Kontext der Prävention von sexualisierter Gewalt. Im digitalen Treffen befassen wir uns mit:

1. Tag: Quo vadis Bonner Ethikerklärung? - Aktuelle Veränderungen im Umgang mit Forschungsethik

Am ersten Tag des Teach-Ins soll die Historie der forschungsethischen Grundlagen im Themenfeld Prävention von sexualisierter Gewalt im Verhältnis zu aktuellen Verän­derungen im Umgang mit Forschungsethik betrachtet werden. Entlang der Bonner Ethikerklärung, die bis heute die einzige forschungsethische Grundlage speziell für unser Themenfeld darstellt, beleuchten wir verschiedene Perspektiven und kommen mitein­ander zu unseren Erfahrungen ins Gespräch. Aus dem offenen Austausch leiten wir Überlegungen dazu ab, welche forschungsethischen Fragen sich für zukünftige Projekt­vorhaben auftun und welche notwendigen Gelingensbedingungen für forschungsethisch korrektes Handeln in der Wissenschaft identifiziert werden können.

2. Tag: Forschungsethische Perspektiven

Um forschungsethische Perspektiven für zukünftige Projektvorhaben erarbeiten zu können, gibt uns Hella von Unger, Vorsitzende der Ethikkommission der LMU München, Impulse. Sie referiert zum Thema „Vulnerabilität als ambivalentes forschungsethisches Konzept: Wie viel Schutz ist angemessen - für wen, und wer legt das fest?“.
Im Anschluss erarbeiten wir erste Ideen für eine Bonner Ethikerklärung 2.0, in der die Erträge der bisherigen forschungsethischen Aktivitäten zusammenfließen und allen For­schenden im Feld der Prävention von sexualisierter Gewalt zugänglich gemacht werden.

 

Open Space: Im Rahmen der zwei Tage wird ein Open Space die Möglichkeit für Aus­tausch und Vernetzung geben.

 

Referent*innen:

  • Profin. Hella von Unger, Vorsitzende der Ethikkommission der LMU München, referiert zum Thema „Vulnerabilität als ambivalentes forschungsethisches Konzept: Wie viel Schutz ist angemessen - für wen, und wer legt das fest?“
  • Prof. Heinz-Jürgen Voß, Hochschule Merseburg
  • Maria Urban, wissenschaftliche Mitarbeiterin, u.a. im Projekt „Sexuelle Bildung für das Lehramt“
  • Moderation: Juliane Pohl, Trainerin und Expertin für Wissenschaftskommunikation und Wissens­transfer

Zielgruppe: Die Veranstaltung ist den wissenschaftlichen und studentischen Mitarbeiter*innen in den Projekten der BMBF-Förderlinie „Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Einrich­tungen” vor­behalten. Um eine vertrauensvolle Arbeits- und Austauschatmosphäre zu errei­chen, ist die Teilnahme von Projektleitungen und von Mitarbeiter*innen des Projektträgers nicht vorge­sehen.

Teilnehmerzahl: Die Teilnahme ist auf 25 Personen beschränkt, danach wird eine Warteliste geführt.

Entgelt: Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Anmeldung zum Teach-In am 08./09.03.2021:

Bitte melden Sie sich per E-Mail an: weiterbildung@hs-merseburg.de oder nutzen Sie das unten stehende Anmeldeformular.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung folgendes an:

  • Vor- und Zuname (ggf. Titel)
  • Titel des Projektes der BMBF-Förderlinie „Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Einrich­tungen”, in dem Sie tätig sind
  • Institution/Funktion
  • E-Mail-Adresse

Anmeldung

Kontakt

Kontaktperson
Anja Bergner
Projektmitarbeiterin
Raum: Ga/0/06
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