TRASE - Training in Sexual Education for People with Disabilities

Kategorie: Weiterbildung , Seminare und Vorträge , Kommunikation / Soziale Kompetenzen | Art: Workshop / Seminar
09:00 Uhr
  
Hochschule Merseburg

Fortbildungskurs zu sexueller Bildung für Fachkräfte im Bereich der Behindertenhilfe sowie für Eltern und Betreuer*innen. 

Der Kurs besteht aus 13 aufeinander aufbauenden Modulen, in denen grundlegendes Wissen, spezifisches Fachwissen sowie rechtliche Hintergründe vermittelt werden. Sie werden in der sexualpädagogischen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen geschult und bekommen Methoden an die Hand, um auch kulturelle, nationale und institutionelle Hintergründe sowie die individuellen Bedürfnisse Ihrer Klient*innen in Ihre Arbeit mit einbeziehen zu können.

Durch die aktive Auseinandersetzung mit Themen der sexuellen Bildung und Selbstbestimmung werden notwendige Reflexions- und Handlungskompetenzen für die eigene sexualpädagogische Arbeit vermittelt.

Inhalte:

  • Modul 1: Kennenlernen/Einstieg/Selbstreflexion
  • Modul 2: Soziale Dimension von Geschlecht und Sexualität mit Schwerpunkt Intersektionalität
  • Modul 3: Praktische Umsetzung Modul 2
  • Modul 4 und 5: Sexuelle Entwicklung und sexuelle Bildung mit Exkurs zu biologischen und medizinischen Grundlagen von Sexualität
  • Modul 6: Sexuelle Entwicklung und sexuelle Bildung von Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Modul 7: Sexualität in verschiedenen Kontexten
  • Modul 8: Ressourcen erkennen und berücksichtigen
  • Modul 9: Medienkompetenzen
  • Modul 10: Sexuelle Selbstbestimmung / Schutz vor sexualisierter Gewalt
  • Modul 11: Methodenkompetenz
  • Modul 12: Sexuelle und Reproduktive Selbstbestimmung
  • Modul 13: Reflexion, Feedback, Evaluation

Dozent*innen:

  • Esther Stahl (M.A. Angewandte Sexualwissenschaft; B.A. Soziale Arbeit/Sozialpädagogik)
  • Lena Lache (M.A. Angewandte Sexualwissenschaft; Dipl. Heilpädagogin)
  • Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (Professur für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung, Hochschule Merseburg)

Termine:

  • 12.- 14.09.19 (2,5 Tage)
  • 08.- 09.11.19 (2 Tage)
  • 29.- 30.11.19 (2 Tage)

Teilnehmende: max. 20 Teilnehmer*innen

Entgelt: Von den Teilnehmer*innen wird ein Entgelt von 1.100,- € pro Person erhoben.

Anmeldung bis spätestens 15. August 2019

 

Weitere Informationen:

TRASE- Training in Sexual Education for People with Disabilities - ist ein Projekt im Bereich der sexuellen Bildung, das darauf abzielt, Menschen mit Beeinträchtigungen den Zugang zu sexueller Bildung zu ermöglichen und dadurch die Wahrung ihrer sexuellen Menschenrechte, wie selbstbestimmte Familienplanung, Zugang zu Gesundheitssystemen und reproduktive Gesundheit (vgl. UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen / § 23, 25) sicherzustellen und deren sexuelle Selbstbestimmung zu stärken. Das von Erasmus+ geförderte interdisziplinäre und internationale Projekt baut auf der Expertise sieben unterschiedlicher Einrichtungen aus Deutschland, Luxemburg, Österreich, Großbritannien, Portugal, Belgien und Litauen auf.

Im Rahmen des TRASE-Projektes wurde dieser vielfältige Trainingskurs für Fachkräfte, Eltern und Betreuer*innen entwickelt, um sie in der sexualpädagogischen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen zu schulen und ihnen Methoden an die Hand zu geben, um auch kulturelle, nationale und institutionelle Hintergründe sowie die individuellen Bedürfnisse ihrer Klient*innen in ihre Arbeit mit einbeziehen zu können. Hierfür wurden ergänzend und in Zusammenarbeit mit Expert*innen und spezialisierten Institutionen sowie mit Menschen mit Beeinträchtigungen spezifische Tools und Materialien entwickelt, welche im Kurs vorgestellt werden.

Diese Weiterbildung ist auf Anfrage auch als Inhouse-Schulung buchbar.

Anmeldung

Kontakt

Kontaktperson
Anja Bergner
Projektmitarbeiterin
Raum: Ga/0/06
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