Wahrheiten und Mythen zu Ibogain - ein Muss für alle in der Suchthilfepraxis

Kategorie: Weiterbildung , Seminare und Vorträge , Lunch Lecture | Art: Öffentliche Veranstaltung
11:30 bis 13:00 Uhr
  
Hörsaal 9, Hörsaalgebäude (Hö), Hochschule Merseburg

Eine Lunch Lecture der besonderen Art

Die Abhängigkeit von Drogen fordert jährlich tausende Tote. Da liegt der Wunsch nach einer Medizin nahe, die der Abhängigkeit ein schnelles Ende setzt und Süchtige von ihrer Sucht befreit. Kann Ibogain ein solches Wundermittel sein?

Die Wurzelrinde des tropischen Strauches Tabernanthe iboga gilt in Westäquatorialafrika seit langem als heilige Medizin. Dort ist sie Grundlage einer alten Initiations- und Heiltradition. Derweil rückt Ibogain vermehrt auch in den Fokus der westlichen akademischen Forschung. Das einzigartige neurophysiologische Wirkspektrum von Ibogain, dem Hauptalkaloid der Pflanze, ermöglicht offensichtlich einen relativ schnellen, schmerzfreien und gleichzeitig erkenntnisvermittelnden Entzug von Opioiden und anderen Drogen. Vielversprechend ist außerdem der Einsatz bei Depressionen und Parkinson.

In dieser Lunch Lecture der besonderen Art gibt Ihnen Herr Tobias Erny von der Global Ibogaine Therapy Alliance einen Überblick über die Geschichte des Iboga in Afrika, Einblicke in den aktuellen pharmakologischen Erkenntnisstand und Praxiserfahrungen in der Suchtkrankenhilfe - also ein Muss für alle, die in diesem Bereich tätig sind.

Zielgruppe: In der Suchtprävention, Suchtberatung und Suchttherapie tätige Personen (u.a. Suchtberater*innen/-therapeut*innen, Drogenberater*innen, Betreuer*innen suchtgefährdeter und suchtkranker Menschen) sowie alle Interessierte

Termin: 27.06.2019, 11.30-13.00 Uhr

Ort: Hörsaal 9, Hörsaalgebäude (Hö), Hochschule Merseburg (Eberhard-Leibnitz-Str. 2, 06217 Merseburg)

Referent: Tobias Erny (Global Ibogaine Therapy Alliance - GITA)

 

Sie sind herzlich eingeladen!

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kontakt

Kontaktperson
Anja Bergner
Projektmitarbeiterin
Raum: Ga/0/06
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