Kultur-Bildung-Kooperation

KULTUR-BILDUNG-KOOPERATION
Kulturkooperationen in Bildungseinrichtungen gestalten

Inhalte:

  • Vermittlung von Methodik und Didaktik der Kulturellen Bildung und Wissen um Alltag und Rahmenbedingungen von Bildungseinrichtungen
  • Förderung von regionalen Kooperationen zwischen Kulturschaffenden und Bildungseinrichtungen
  • Verankerung kultureller Bildung in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen
  • Entwicklung, Begleitung und Evaluierung von Praxisprojekten für Kinder und Jugendliche

Dozent*in:

  • Prof. Dr. Nana Eger (Professorin für Kulturelle Bildung, Studiengangsleitung Kultur- und Medienpädagogik)
  • Michael Heber (Kultur- und Medienpädagoge, Programmleitung Kreativpotentiale Berlin)
  • weitere Expert*innen aus den Bereichen Kunst, Erziehungswissenschaft, Kulturinstitutionen, Schule und Weiterbildung

Zielgruppe: Lehrer*innen, Kunst- und Kulturschaffende, Kulturpädagog*innen sowie Studierende der Hochschule Merseburg

Abschluss: Teilnahmebescheinigung

Teilnehmende: max. 25 Teilnehmer*innen

 

Termine:

  • 28.-30. März 2019 - Seminar Modul 1
  • 09.-11. Mai 2019 - Seminar Modul 2
  • 12. Mai bis 3. Juli 2019 - Modul 3: Umsetzung Praxisprojekt (An einem Termin findet ein Seminartag vor Ort statt.)
  • 04.-05. Juli 2019 - Seminar Modul 4  

Ort: Hochschule Merseburg (Eberhard-Leibnitz-Str. 2, 06217 Merseburg)

Entgelt: 1.000,-€ pro Person

FÖRDERUNG UND FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

Für diese Weiterbildung können Sie über das Programm "Weiterbildung DIREKT" ggf. eine finanzielle Förderung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt erhalten. Zu dieser und weiteren finanziellen Fördermöglichkeiten beraten wir Sie gern.

Anmeldung und Kontakt

Kontaktperson
Anja Bergner
Projektmitarbeiterin
Raum: Ga/0/06
Telefon: +49 3461 46-2700

Module/Inhalte

Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über aktuelle gesellschaftliche Themen und Fragestellungen in Bezug auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. Sie setzen sich mit Interessen, Motivationen und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen auseinander.

Auf Grundlage von Selbstreflexionsprozessen zur eigenen Bildungs- und Kunst-/ Kulturbiografie befassen sie sich damit, wie ästhetisches, kreatives und künstlerisches Handeln mit Kindern und Jugendlichen gestaltet werden kann. Darüber hinaus erwerben sie Wissen über Gelingensbedingungen und Herausforderungen von Kooperationsprojekten.

Präsenzphase: 3 Tage

Selbststudium: ca. 1/2 Tag

Nachbereitung: ca. 2 Tage

Ansätze und Vermittlungsstrategien der Kulturellen Bildung stehen in diesem Modul im Zentrum. Diese werden praktisch erprobt und auf ihre Übertragbarkeit für konkrete Kooperationsprojekte hin überprüft. Ein Ziel ist es, den Einfluss der jeweiligen Gruppe, der eigenen Person und Vermittlungsweise, des spezifischen künstlerischen Mediums und der Themensetzung zu fokussieren.

In diesem Modul wird das eigene Praxisprojekt entwickelt und die Konzeption durch die Weiterbildner*innen unterstützt.

Präsenzphase: 3 Tage

Vorbereitung: ca. 1 Tag

Selbststudium: 1/2 Tag

Nachbereitung: ca. 2 Tage

Das von den Kulturpartner*innen und pädagogischen Fachkräften / Lehrkräften gemeinsam entwickelte Kooperationsprojekt wird durchgeführt und ausgewertet. Dabei werden die Teilnehmenden kollegial beraten und durch die Weiterbildner*innen individuell begleitet.

Die Umsetzungszeit umfasst je nach Projekt 1 Tag bis eine Woche / oder eine Serie von Terminen.  

Präsenzphase: 1 Tag

Vorbereitung: ca. 1/2 Tag

Selbststudium: 1/2 Tag

Nachbereitung: 2 Tage

Im letzten Modul präsentieren die Teilnehmenden ihre Praxisprojekte. Die Erfahrungen werden anschließend in der Gruppe vor dem Hintergrund der erarbeiteten Theorie aller Module analysiert. Neben der gemeinsamen Auswertung der Weiterbildung findet eine persönliche Abschlussreflexion und Verortung des eigenen Standpunktes statt. Zugleich werden Methoden zur Evaluation von Projekten vermittelt.

Präsenzphase: 1 Tag

Vorbereitung: ca. 1-2 Tage

Selbststudium: 1/2 Tag

Nachbereitung: 1 Tag  Dokumentation des Praxisprojekts als Voraussetzung für das Zertifikat

Das Weiterbildungsangebot geht von einem konstruktivistischen Lernverständnis aus, welches verschiedene Lernwege und -zugänge einbezieht, unterschiedliche Perspektiven ermöglicht sowie individuelle „Ergebnisse“ forciert. Die Weiterbildung schließt an subjektive Begründungen (z. B. Kooperation mit Schulen) und Kontexte (z. B. Sparten, Rahmenbedingungen) an und orientiert sich an aktiven Lernsettings, den Teilnehmenden und ihren Interessen. Die Weiterbildung zielt auf einen interprofessionellen Blick und verknüpft unterschiedliche Bausteine:

  • Die Präsenzzeiten dienen der Aneignung fachlicher Kenntnisse, Erprobung methodisch-didaktischer Ansätze, der Reflexion von Praxiserfahrungen sowie kollegialen Beratung und dem Coaching der Teilnehmenden.
  • Diese werden durch Arbeitsphasen des Selbststudiums flankiert, in denen die Teilnehmer*innen mittels begleitender Arbeitsmaterialien die Workshops vor- und nachbereiten und Inhalte vertiefen.
  • Die Teilnehmenden erhalten zudem Feldforschungs- und Praxisaufträge, welche allgemeine und/oder auf die Situation zugeschnittene Fragestellungen enthalten. In Stakeholder- und Sozialraumanalysen, mittels Hospitationen und Experteninterviews und in gemeinsam entwickelten Praxisprojekten werden die Teilnehmenden die Bedingungen für Kulturelle Bildung, die Anforderungen in Ganztagsschulen, in lokalen Bildungslandschaften und bei Kulturträgern sowie ihre eigene Rolle kennen lernen und reflektieren.
  • Dazu findet eine begleitende Beratung und ein Coaching für die Teilnehmenden satt.

Die Weiterbildung basiert auf dem „Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation", welcher im Verbund der BKJ, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und der Universität Oldenburg entwickelt, umgesetzt und durch das (BMBF) gefördert wurde.

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