FEMPOWER

Förderung der Herstellung von Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung

... unterstützt die wissenschaftliche Karriere von Frauen

... stärkt die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie

... erhöht den Anteil weiblicher Promovendinnen

VERANSTALTUNGEN

20.11.2018

crisis. crisis. crisis – Krisendynamiken der Demokratie, des Geschlechter-verhältnisses und der Nachhaltigkeit

Dienstags | 17.00 – 18.30 Uhr

Theater am Campus (TaC)

Hochschule Merseburg

 

4.12.18 | Juliane Lang

Krise der Geschlechterverhältnisse? Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potential

 

11.12.18 | Kim Posster

The Anti-feminist Sex Wars -

Der Kampf um sexuelle Bildung und die Krise der Demokratie

 

8.01.19 | Andreas Kemper

Kritik des Maskulismus

 

15.01.19 | 17 Uhr | Dr. Daniela Gottschlich

Nicht mehr auf Kosten anderer leben (müssen): Nachhaltigkeit aus kritisch-emanzipatorischer Perspektive

 

22.01.19 | Dr. Sarah Speck

Liebe, Autonomie und Arbeitsteilung – Zur politischen Ökonomie der Paarbeziehung

Weitere Informationen

18.04.2018

Herzliche Einladung zur Veranstaltungsreihe Der Körper in der Revolte - Kulturgeschichte des weiblichen Körpers

Herzliche Einladung zur FEM Power Veranstaltungsreihe im Sommer-semester 2018

Clit Night

mit Louisa Lorenz

"Klitoris" ist kein völlig unbekannter Begriff, doch was sich dahinter tatsächlich verbirgt, wissen die meisten trotzdem nicht, denn die Klitoris wird in der Sexualaufklärung - wenn überhaupt - nur oberflächlich behandelt.

Die Clit Night ist ein Workshop für alle (unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung), die Interesse haben etwas mehr über Genitalanatomie zu lernen und die vermeintlichen Wissenslücken in unserer Gesellschaft diesbezüglich kritisch zu hinterfragen. Wir erarbeiten Basiswissen über die Anatomie und werfen einen kulturhistorischen Blick auf die Position der Klitoris von der Antike bis heute.

Datum: 25.04.2018

Uhrzeit: 16.30Uhr - 20Uhr

Raum: Seminargebäude Se/0/08, Hochschule Merseburg

Anmeldung bitte bis zum 23.4. an fempower(at)hs-merseburg.de

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BAM - Become a Menstruator

mit Petra Mattheis

In der Werbung ist Menstruation auch 2018 noch immer unsichtbar und suggeriert Scham. Dieser Gedanke war 2013 der Start des Projekts Become a Menstruator (BAM) der Künstlerin Petra Mattheis. Ein Menstruator ist jeder Mensch, der zur Menstruation neue positive schamfreie Bilder und Worte verbreitet. Das eigene Machen, das eigene Anfassen ermöglicht ein anderes wortwörtliches Vertiefen in diesen Prozess. Durch die gemeinsame Produktion eigener Stempel können dem Thema neue Bilder und Worte aufdrückt werden. „BAM Power” gibt dem Uterus und dem monatlichen Blut wieder seine Besonderheit zurück, weg vom schmutzigen und abstoßenden Image hin zu einer experimentellen und lebendigen Darstellung.

Bringt gern schon eigene Ideen als Skizzen/Entwürfe mitbringen.

Datum: 23.05.2018

Uhrzeit: 16.30Uhr - 20Uhr

Raum: wird noch bekanntgegeben

Anmeldung bitte bis zum 21.05.2018 an fempower(at)hs-merseburg.de

06.12.2017

Herzliche Einladung zum Vortrag von Heiko Stoff am 12.12

Vortrag im Rahmen der FEM Power Ringvorlesung „Natürlich gesellschaftlich? Lebenswissenschaft als Herausforderung der Geschlechterforschung“

Die kommenden Geschlechter. Experimentelle und utopische Vermännlichungen und Verweiblichungen um 1900.

Dr. Heiko Stoff, Hannover

Seit dem späten 19. Jahrhundert lässt sich beiderlei beschreiben: unermüdliche Versuche die absolute Alterität von zwei Geschlechtern lebenswissenschaftlich zu beweisen, aber ebenso utopische, sexualpolitische und experimentelle Versuche, Geschlecht als eine variable und prinzipiell intersexuelle Kategorie zu konstituieren, wenn nicht sogar die Kategorie Geschlecht selbst aufzuheben. In diesem Vortrag liegt der Fokus auf den Diskursen und Praktiken, die zur langen Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert etabliert worden sind, um Geschlechter umzuwandeln, eine Vielfalt an Geschlechtertypen herzustellen und die Möglichkeit einer neuen zukünftigen Geschlechterordnung zu verkünden. Dies wird gezeigt anhand utopischer Romane, den Vermännlichungs- und Verweiblichungsoperationen Eugen Steinachs sowie Magnus Hirschfelds These der Existenz von 43 046 721 Sexualtypen.

Datum: 12.12.2017

Zeit:      17 – 19 Uhr

Ort:       TaC (Theater am Campus) an der

              Hochschule Merseburg   

 

14.11.2017

Natürlich gesellschaftlich? – Lebenswissenschaft als Herausforderung der Geschlechterforschung

Die zweite FEM Power Ringvorlesung Natürlich gesellschaftlich? – Lebenswissenschaft als Heraus-forderung der Geschlechter-forschung  fragt im Wintersemester 2017/2018 danach, wie natürlich Geschlecht tatsächlich ist und wie Lebenswissenschaften und Geschlechterforschung auf die selbe Frage unterschiedliche Antworten finden.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

14.11.2017 I 17 - 19 Uhr I Theater am Campus (TaC)

Kirsten Achtelik

Selbstbestimmte Norm - Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

im Rahmen der Veranstaltungsreihe friendly fire Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation

 

28.11.2017 I 17 – 19 Uhr I Theater am Campus (TaC)

Eva Sänger

Vergnügen, Angst und Routine – Ultraschall in der pränatalen Diagnostik

 

12.12.2017 I 17 – 19 Uhr I Theater am Campus (TaC)

Heiko Stoff

Die kommenden Geschlechter - Experimentelle und utopische Vermännlichungen und Verweiblichungen um 1900

 

09.01.2018 I 17 – 19 Uhr I Theater am Campus (TaC)

Lisa Krall

Gender in Naturwissenschaften? Natur(-wissenschaften) in Gender Studies!

Weitere Informationen

28.08.2017

Vortrag von Mithu M. Sanyal: Rape revisited - Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber sprechen

Die Silvesternacht 2015/2016 in Köln. Pussy-Grabbing-Kommentare des amerikanischen Präsidenten. Date rape … Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten, manifestieren sich die Haltungen der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualität und Verletzbarkeit. Doch trotz breiter medialer Berichterstattung gibt es bis jetzt keine umfassende, sachliche Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen.

Die kulturwissenschaftlerin Mithu M. Sanyal schließt diese Lücke. Sie zeichnet nach, wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sonder auch Gewalt gegendert wurde und betrachtet in diesem Zusammenhang auch die Rolle, die Rassismus spielt. Von Augustinus bis #ichhabenichtangezeigt, über Foucault und feministische Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung bis hin zu Trans*rechten geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann. Was heißt „Nein heißt nein“? Was heißt „ja heißt ja“? Und was bedeutet Konsens wirklich?

Donnerstag 21.09.2017 17 Uhr

Hochschule Merseburg TAC-Theater am Campus

Eberhard-Leibnitz-Str.2 06217 Merseburg

Eintritt frei

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Friendly fire – Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation

 

14.08.2017

Interdisziplinäre Nachwuchstagung "Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?" am 10.11.2017 in an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Halle (Saale)

Call for Exposés und Ankündigung

Unmittelbar anschließend an den 7. Landesweiten Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt  sollen im Rahmen der interdisziplinären Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“ aktuelle Geschlechterfragen in unterschiedlichen Disziplinen aufgezeigt und Forschungsperspektiven diskutiert werden.

Mit der Nachwuchstagung sollen junge Wissenschaftler*innen motiviert werden, in ihrer Disziplin genderwissenschaftlich zu forschen und sie sollen gezielt in der Anfangsphase einer Forschungsarbeit (Masterarbeit und/oder Promotion) dabei unterstützt werden.

Nach einem einführenden Vortrag soll in fachlich angeleiteten Arbeitsgruppen gemeinsam an 1-2 Exposés von Nachwuchswissenschaftler*innen gearbeitet werden, um die Fragestellung und das methodische Vorgehen zu reflektieren und ggf. anhand von ergänzenden Geschlechterbezügen und -leerstellen zu spezifizieren. Ziel ist es, die eigenen Wissensbestände und Annahmen konstruktiv zu erweitern und damit das Genderforschungsvorgehen zu konkretisieren. Darüber kann es für alle anderen Teilnehmenden der Arbeitsgruppen erfahrbar werden, wie Gender- und Diversityaspekte forschungsbasiert jeweils in ihrem Fachgebiet zu integrieren sind. Die Arbeitsgruppen werden von Genderforscher*innen aus verschiedenen Disziplinen geleitet, die bei gemeinsamen theoretischen Grundlagen und vielfältigen Überschneidungen divergierende Zugänge der eigenen Fachwissenschaft kennen und zu Forschungsfragen und -strategien mit Genderperspektive beraten können.

Anmeldungmit Exposé unter Nennung der gewünschten Arbeitsgruppe bis zum 10.09.

Anmeldung ohne Exposé unter Nennung der gewünschten Arbeitsgruppe bis zum 31.10.

Alle Informationen zur Tagung, den Arbeitsgruppen und der Anmeldung finden Sie hier:

http://www.kgc-sachsen-anhalt.de/Landesweiter+Tag/Nachwuchstagung.html

Eine Kooperationsveranstaltung der Koordinierungsstelle Genderforschung und Chancengleichheit Sachsen-Anhalt, den Büros für Gleichstellungsfragen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit Unterstützung des Zentrums für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM)

 

13.06.2017

Vortrag von Antje Schrupp über "Schwangerwerdenkönnen"

Es gibt Menschen, die können schwanger werden, und Menschen, die können nicht schwanger werden. Und es lässt sich schon bei der Geburt eines Kindes mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhersagen, ob es einmal zu der einen oder der anderen Sorte gehören wird.

Die Entstehung patriarchaler Geschlechterhierarchien steht in Zusammenhang damit, den nicht gebärfähigen Menschen Zugang und Kontrolle über Kinder zu gewähren und Versorgungspflichten über Kinder sozial herzustellen.

Was bedeutet es für eine Gesellschaft, dass einige Menschen schwanger werden können und andere nicht? Welche Herausforderungen entstehen, wenn Debatten rund um Geschlecht nicht mehr entlang binärer Geschlechterlogik von Mann/Frau verlaufen? Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit der Journalistin und Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp und dem Publikum.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Friendly fire – Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation

Donnerstag 27.07.2017 um 17 Uhr im TAC - Theater am Campus

12.06.2017

„Wissenschaftlerinnen an der Hochschule Merseburg – Karriere an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft“

Vorstellung der Broschüre und Podiumsgespräch mit Wissenschaftlerinnen der HOME über Karrierewege, Vorbilder und Herausforderungen     

Die neu erscheinende Broschüre „Wissenschaftlerinnen an der Hochschule Merseburg“ ermöglicht einen Einblick in die Motivationen und Herausforderungen von Wissenschaftlerinnen an der Hochschule Merseburg. Zur Vorstellung der Broschüre geben Professorinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen in einem gemeinsamen Podiumsgespräch Einblicke in individuelle Entscheidungsprozesse auf ihrem Lebensweg sowie in ihren beruflichen Alltag und ihre Forschungsergebnisse. So kann eine lebendige Diskussion über die Faszination des Forschungsprozesses, der Wissenschaft und dem Reiz einer wissenschaftlichen Karriere entstehen. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Ausstellung, die ab dem 20. Juni im Foyer zu sehen ist und die spannenden Wissenschafterinnen-Porträts an der Hochschule sichtbar macht.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Tag: 20.06.2017

Zeit: 14 – 16 Uhr

Ort: TaC (Theater am Campus)

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des MINT-Tages

 

15.05.2017

Medienpädagogische Projektarbeit im Kontext der Gender/Queer Studies und Sexualwissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Online Nachschlagewerk GENDER GLOSSAR

Seit dem Sommer-semester 2017 existiert das inter-disziplinäre Projekt der HS Merseburg welches in Kooperation mit dem Online Nachschlagewerk Gender Glossar entstanden ist.

Ziel des Gender Glossars ist es, ein kostenfreies, fundiertes und zitierfähiges Nachschlagewerk aufzubauen. Wissenschaftliche zitierfähige Artikel, Beiträge, Themen, Personen und Organisationen aus den Gender Studies werden online frei zur Verfügung gestellt.

Die Frage, wie Wissen aus der Geschlechterforschung zugänglich gemacht werden kann, soll in diesem Projekt näher betrachtet werden. Damit Schüler_innen, Studierenden und Multiplikator_innen, etc. Themen aus der Geschlechterforschung leichter vermittelt werden können, fokussiert das Projekt die Schnittstelle zwischen Medien und Bildung. E- Learning bzw. E-Teaching-Tools sollen auf Basis und in stetiger Zusammenarbeit mit dem Gender Glossar verwirklicht und zur Verfügung gestellt werden. Speziell handelt es sich um das Erstellen von Podcasts, Videos, Fotos, etc .

Dabei wird das Konzept der Open Educational Resources und des Open Access verfolgt. Wissenschaftliche Inhalte und deren medienpädagogische Aufbereitung sollen gebündelt, frei und uneingeschränkt zur Verfügung gestellt werden.

Dafür werden noch Interessierte gesucht. Erste Erfahrungen im Erstellen von Medienproduktionen und Interesse an den Themen sind relevant. Teilnehmende bekommen einen ersten Einblick in aktuelle Diskussionen der Gender/Queer Studies und Sexualwissenschaft. Sie sind maßgeblich im Produktionsprozess eingebunden und können Ihre eigenen Ideen für die weiterführende Bildungsarbeit verwirklichen.

 

Bei Interesse meldet euch bei:

susanne.lechner(at)stud.hs-merseburg.de

24.04.2017

Vortrag: Ulrike Heider spricht über „Die sexuelle Konterrevolution“

24.04.2017, 17.30 Uhr

Senatssaal, Raum G/2/26

Kreuze schwingende Abtreibungsgegner, die „Demo für Alle“ gegen „Frühsexualisierung“, Antifeminismus in der Rede vom „Genderwahn“ und Homophobie in den Debatten um das Adoptionsrecht -- All das findet sich im Repertoire von Vertreter*innen der CDU/CSU, der AfD und Neonazis. Der neue Sexualkonservatismus aber kommt nicht nur von rechts. Vielmehr zeigt sich eine verdächtige Einigkeit von Konservativen über die Mitte bis hin ins linke Spektrum bei Themen wie Pornographie, Prostitution und Vergewaltigung.

 

Die Autorin Ulrike Heider vertritt die These, dass politische Reaktionäre, einige Feministinnen und bestimmte Sexualfreunde zusammen in ein Horn stoßen, das uns den Marsch zu einer sexuellen Konterrevolution bläst. Einzug gehalten hat diese längst auch im Mainstream, wo sie im feministischen Gewand für ein negatives Bild von Sexualität sorgt und in popkulturellen Produkten wie „50 Shades of Grey“ mit seiner Kombination aus SM-Pornographie, traditionellen Geschlechterrollen und biedersten Familienwerten Ausdruck für das sexualpolitische Zusammenwirken konservativer, feministischer und libertiner Kräfte ist.

 

Im Rahmen der Vortragsreihe

Friendly Fire – Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation

Die Vortragsreihe greift aktuelle Auseinandersetzungen zu den Themen ‚sexualisierte Gewalt‘ und ‚biologische Reproduktion‘ sowie beobachtbare Vereinnahmungstendenzen von feministischen Argumentationen und Positionen auf.

Die Vortragsreihe Friendly Fire ist eine Kooperation zwischen der "Fördergemeinschaft Sexualpädagogisches Zentrum Merseburg e.V" und dem Projekt FEM-Power an der Hochschule Merseburg.

 

Weitere Veranstaltungen:

27.07.2017 – „Let’s talk about Schwangerwerdenkönnen“ mit Antje Schrupp

21.09.2017 – „Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens“ mit Mithu Sanyal

 

In Planung:

Kirsten Achtelik zu Reproduktionsmedizin und Selbstbestimmung

Sonja Witte zu kindlicher Sexualität und gesellschaftlicher Bewertung

Vorträge zu Sexarbeit sowie (Anti)Sexismus und (Anti)Rassismus

21.03.2017

Erste FEMPOWER-Promotionsstelle an der Hochschule Merseburg vergeben

Die Wirtschafts-ingenieurin Anja Berthold hat die erste Promotionsstelle im Rahmen des Projekts FEMPOWER an der Hochschule Merseburg erhalten. In ihrem Promotionsvorhaben beschäftigt sich Anja Berthold mit der Entwicklung von Prüfmethoden, die zur zeitraffenden Ermittlung des Langzeitkriechverhaltens von Kunststoffen dienen. Die Betreuung des kooperativen Promotionsvorhabens wird durch Prof. Langer von der Hochschule Merseburg und Prof. Grellmann von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg übernommen.

Die nächste Ausschreibung für eine FEMPOWER-Promotionsstelle ist für Frühjahr 2018 geplant.

Weitere Informationen

02.03.2017

Erfolgreicher Start des Weiterbildungsangebots zum allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) trat im Jahr 2006 zum Schutz vor Diskriminierung aufgrund verschiedener Merkmale in verschiedenen Bereichen des Lebens in Kraft. Auch die Hochschule Merseburg hat sich mit der "Richtlinie zum fairen und respektvollen Umgang und zum Schutz vor Diskriminierung und Benachteiligung" den Zielen des AGGs verschrieben. Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten konnte am 2.3.2017 in Zusammenarbeit mit der Netzwerkstelle AGG erfolgreich der erste Workshop zur Weiterbildung, Vernetzung und gemeinsamen Diskussion aller Beratungs- und Beschwerdestellen zum AGG, sowie interessierten Mitarbeiter*innen an der Hochschule stattfinden.

 

11.10.2016

FEMPOWER: Ringvorlesung „Technik und Geschlecht“ an der Hochschule Merseburg

Um Technik und Geschlechtgeht es ab dem 18. Oktober an der Hochschule Merseburg (Theater am Campus). Dort startet eine Ringvorlesung, die für Studierende aller Fachbereiche und für die interessierte Öffentlichkeit, offen ist. Studierende einiger Fachbereiche können bei der Veranstaltung Creditpoints erhalten und sich im Studium anrechnen lassen.

Den Auftakt in der Reihe macht am 18. Oktober Dr. Marc Vobker mit dem Vortrag: Automobil und Geschlecht. Explorative Analysen jenseits stereotyper Zuschreibungen. Mit Blick auf sein gleichnamiges Buch, das er im renommierten Springer-Verlag veröffentlicht hat, untersucht Vobker im Vortrag das Auto jenseits seiner Eigenschaft als Transportmittel, insbesondere im Zusammenhang mit Geschlecht.

Dabei versteht er Geschlecht in drei Hinsichten:

1.) als Sozialstrukturkategorie: Ähnlich wie Einkommen und Bildung beeinflusst das Geschlecht die Möglichkeiten und Muster des Handelns.
2.) im Hinblick auf Zuschreibungen: Geschlecht wird als Ansammlung gesellschaftlicher Zuschreibungen verstanden.
Und 3.) in Bezug auf Identitätskonstruktion: Diese Zuschreibungen werden von Individuen herangezogen, um Aussagen darüber zu machen, wie Geschlecht und Automobil bei Ihnen selbst zusammenhängen. Beginn der Veranstaltung ist um 16:30 Uhr, im Theater am Campus (im Hauptgebäude der Hochschule).

An den folgenden Terminen sind

  • Prof. Dr. Helene Götschel (1.11.2016, 16:30 Uhr, Vortrag „Physik queer denken“),
  • Dr. Waltraud Ernst (15.12.2016, 16:30 Uhr, Vortrag: „Geschlecht und maschinelle Interaktion“) und
  • Dipl.-Inf. Göde Both (17.1.2016, 16:30 Uhr, Vortrag: „Mensch-Maschine-Konfigurationen: Ist autonomes Fahren die ‚Entmannung des deutschen Autofahrers‘?“)
    an der Hochschule Merseburg zu Gast. Zwei weitere Termine werden von Studierenden der Hochschule gestaltet.

Das Projekt FEMPOWER, das neben der Ringvorlesung auch Maßnahmen zur Förderung von Promotionen von Frauen beinhaltet, wird aus Fördermitteln der Europäischen Union finanziert. Federführend liegt das Projekt bei der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Merseburg, der Ingenieurin Kathrin Stritzel; die Ringvorlesung wird inhaltlich und organisatorisch in Kooperation mit Andreas Kröner (HoMe-Akademie) und Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur) durchgeführt.

 

10.10.2016

Investitionsbank bewilligt halbe Million für FEMPOWER

Eine halbe Million Euro hat die Investitionsbank für das Projekt FEMPOWER der Hochschule Merseburg bewilligt. Mit dem Projekt möchte Gleichstellungsbeauftragte Kathrin Stritzel bis zum Jahr 2022 MINT-Studentinnen auf dem Weg ins Berufs- und Wissenschaftsleben unterstützen.

Geplant sind dabei verschiedene Strategien: zum einen sollen durch einen wissenschaftliche Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin Kontakte zu Firmen und Mentorinnen geknüpft werden, mit dem Ziel, die Absolventinnen in der Region zu etablieren. Weiterhin werden zwei kooperative Promotionsverfahren mit je einer halben Stelle bis zu drei Jahren gefördert. Bewerbungen können bereits jetzt bei der Forschungskommission eingereicht werden.

Außerdem wird es in Zusammenarbeit mit der HoMe-Akademie jeweils im Wintersemester eine Vorlesungsreihe im Rahmen des Studium Generale geben, die sich mit Geschlechterfragen beschäftigt. Den Auftakt zur Reihe macht der Vortrag „Automobil und Geschlecht“, der am 18. Oktober ab 16:30 Uhr im Theater am Campus stattfindet.

 

Sie haben Fragen, Anmerkungen oder Wünsche?

Kontaktperson
Constanze Stutz
Projektmitarbeiterin FEM Power
Raum: Hg/D/3/08
Telefon: +49 3461 46-3708

Das Projekt FEM-Power wird aus Fördermitteln der Europäischen Union (ESF) und dem Land Sachsen-Anhalt finanziert.
Federführend liegt das Projekt bei der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Merseburg, der Diplom-Ingenieurin Katrin Stritzel.

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