FEMPOWER

FEM Power
Förderung der Chancengleichheit in der Wissenschaft

Förderung der Herstellung von Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung

... unterstützt die wissenschaftliche Karriere von Frauen

... stärkt die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie

... erhöht den Anteil weiblicher Promovendinnen

... stärkt Chancengerechtigkeit an der Hochschule

Finanziert durch

ESF Signet

 

 

Neues von FEM Power...

Aktuelles

Ausschreibung des FEM Power-Projekts für drei SHK Kräfte

Gesucht: 3x SHK für FEM Power Projekt

22.07.2020, FEMPOWER

Wir, das FEM Power Projekt an der Hochschule Merseburg, suchen dich zur Verstärkung! Zeit, Lust, Interesse? Dann melde dich bei uns - wir freuen uns auf deine Bewerbung!

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#FEMPOWERING: 3 Jahre FEM Power in Sachsen-Anhalt

22.10.2019, FEMPOWER

Zum Stand der Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung im Land Sachsen-Anhalt. Das Gleichstellungsprojekt FEM POWER zieht Bilanz.

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FEM POWER Promovendinnen im Porträt Ivana Predarska

13.04.2019, FEMPOWER

Ivana Predarska comes from Republic of Macedonia where she studied pharmacy at the “Ss. Cyril and Methodius” University in Skopje. She graduated in 2015 obtaining a Master of Pharmacy degree at the...

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Veranstaltungen

Natürlich gesellschaftlich? – Lebenswissenschaft als Herausforderung der Geschlechterforschung

Die zweite FEM Power Ringvorlesung fragt im Wintersemester 2017/2018 danach, wie natürlich Geschlecht tatsächlich ist und wie Lebenswissenschaften und Geschlechterforschung auf die selbe Frage unterschiedliche Antworten finden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

14.11.2017 I 17 - 19 Uhr I Theater am Campus (TaC)

Kirsten Achtelik: Selbstbestimmte Norm - Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

im Rahmen der Veranstaltungsreihe friendly fire Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation

28.11.2017 I 17 – 19 Uhr I Theater am Campus (TaC)

Eva Sänger: Vergnügen, Angst und Routine – Ultraschall in der pränatalen Diagnostik

12.12.2017 I 17 – 19 Uhr I Theater am Campus (TaC)

Heiko Stoff: Die kommenden Geschlechter - Experimentelle und utopische Vermännlichungen und Verweiblichungen um 1900

09.01.2018 I 17 – 19 Uhr I Theater am Campus (TaC)

Lisa Krall: Gender in Naturwissenschaften? Natur(-wissenschaften) in Gender Studies!

Weitere Informationen

Vortrag von Mithu M. Sanyal: Rape revisited - Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber spreche

Die Silvesternacht 2015/2016 in Köln. Pussy-Grabbing-Kommentare des amerikanischen Präsidenten. Date rape … Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten, manifestieren sich die Haltungen der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualität und Verletzbarkeit. Doch trotz breiter medialer Berichterstattung gibt es bis jetzt keine umfassende, sachliche Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen.

Die Kulturwissenschaftlerin Mithu M. Sanyal schließt diese Lücke. Sie zeichnet nach, wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sonder auch Gewalt gegendert wurde und betrachtet in diesem Zusammenhang auch die Rolle, die Rassismus spielt. Von Augustinus bis #ichhabenichtangezeigt, über Foucault und feministische Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung bis hin zu Trans*rechten geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann. Was heißt „Nein heißt nein“? Was heißt „ja heißt ja“? Und was bedeutet Konsens wirklich?

Donnerstag 21.09.2017 17 Uhr

Hochschule Merseburg TAC-Theater am Campus

Eberhard-Leibnitz-Str.2 06217 Merseburg

Eintritt frei

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Friendly fire – Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation

Interdisziplinäre Nachwuchstagung "Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?" am 10.11.2017 in an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Halle (Saale)

Call for Exposés und Ankündigung

Unmittelbar anschließend an den 7. Landesweiten Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt  sollen im Rahmen der interdisziplinären Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“ aktuelle Geschlechterfragen in unterschiedlichen Disziplinen aufgezeigt und Forschungsperspektiven diskutiert werden.

Mit der Nachwuchstagung sollen junge Wissenschaftler*innen motiviert werden, in ihrer Disziplin genderwissenschaftlich zu forschen und sie sollen gezielt in der Anfangsphase einer Forschungsarbeit (Masterarbeit und/oder Promotion) dabei unterstützt werden.

Nach einem einführenden Vortrag soll in fachlich angeleiteten Arbeitsgruppen gemeinsam an 1-2 Exposés von Nachwuchswissenschaftler*innen gearbeitet werden, um die Fragestellung und das methodische Vorgehen zu reflektieren und ggf. anhand von ergänzenden Geschlechterbezügen und -leerstellen zu spezifizieren. Ziel ist es, die eigenen Wissensbestände und Annahmen konstruktiv zu erweitern und damit das Genderforschungsvorgehen zu konkretisieren. Darüber kann es für alle anderen Teilnehmenden der Arbeitsgruppen erfahrbar werden, wie Gender- und Diversityaspekte forschungsbasiert jeweils in ihrem Fachgebiet zu integrieren sind. Die Arbeitsgruppen werden von Genderforscher*innen aus verschiedenen Disziplinen geleitet, die bei gemeinsamen theoretischen Grundlagen und vielfältigen Überschneidungen divergierende Zugänge der eigenen Fachwissenschaft kennen und zu Forschungsfragen und -strategien mit Genderperspektive beraten können.

Anmeldung mit Exposé unter Nennung der gewünschten Arbeitsgruppe bis zum 10.09.

Anmeldung ohne Exposé unter Nennung der gewünschten Arbeitsgruppe bis zum 31.10.

Alle Informationen zur Tagung, den Arbeitsgruppen und der Anmeldung finden Sie hier:

http://www.kgc-sachsen-anhalt.de/Landesweiter+Tag/Nachwuchstagung.html

Eine Kooperationsveranstaltung der Koordinierungsstelle Genderforschung und Chancengleichheit Sachsen-Anhalt, den Büros für Gleichstellungsfragen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit Unterstützung des Zentrums für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung

Vortrag von Antje Schrupp über "Schwangerwerdenkönnen"

Es gibt Menschen, die können schwanger werden, und Menschen, die können nicht schwanger werden. Und es lässt sich schon bei der Geburt eines Kindes mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhersagen, ob es einmal zu der einen oder der anderen Sorte gehören wird.

Die Entstehung patriarchaler Geschlechterhierarchien steht in Zusammenhang damit, den nicht gebärfähigen Menschen Zugang und Kontrolle über Kinder zu gewähren und Versorgungspflichten über Kinder sozial herzustellen.

Was bedeutet es für eine Gesellschaft, dass einige Menschen schwanger werden können und andere nicht? Welche Herausforderungen entstehen, wenn Debatten rund um Geschlecht nicht mehr entlang binärer Geschlechterlogik von Mann/Frau verlaufen? Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit der Journalistin und Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp und dem Publikum.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Friendly fire – Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation

Donnerstag 27.07.2017 um 17 Uhr im TAC - Theater am Campus

Vortrag: Ulrike Heider spricht über „Die sexuelle Konterrevolution“

24.04.2017, 17.30 Uhr

Senatssaal, Raum G/2/26

Kreuze schwingende Abtreibungsgegner, die „Demo für Alle“ gegen „Frühsexualisierung“, Antifeminismus in der Rede vom „Genderwahn“ und Homophobie in den Debatten um das Adoptionsrecht -- All das findet sich im Repertoire von Vertreter*innen der CDU/CSU, der AfD und Neonazis. Der neue Sexualkonservatismus aber kommt nicht nur von rechts. Vielmehr zeigt sich eine verdächtige Einigkeit von Konservativen über die Mitte bis hin ins linke Spektrum bei Themen wie Pornographie, Prostitution und Vergewaltigung.

 

Die Autorin Ulrike Heider vertritt die These, dass politische Reaktionäre, einige Feministinnen und bestimmte Sexualfreunde zusammen in ein Horn stoßen, das uns den Marsch zu einer sexuellen Konterrevolution bläst. Einzug gehalten hat diese längst auch im Mainstream, wo sie im feministischen Gewand für ein negatives Bild von Sexualität sorgt und in popkulturellen Produkten wie „50 Shades of Grey“ mit seiner Kombination aus SM-Pornographie, traditionellen Geschlechterrollen und biedersten Familienwerten Ausdruck für das sexualpolitische Zusammenwirken konservativer, feministischer und libertiner Kräfte ist.

 

Im Rahmen der Vortragsreihe

Friendly Fire – Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation

Die Vortragsreihe greift aktuelle Auseinandersetzungen zu den Themen ‚sexualisierte Gewalt‘ und ‚biologische Reproduktion‘ sowie beobachtbare Vereinnahmungstendenzen von feministischen Argumentationen und Positionen auf.

Die Vortragsreihe Friendly Fire ist eine Kooperation zwischen der "Fördergemeinschaft Sexualpädagogisches Zentrum Merseburg e.V" und dem Projekt FEM-Power an der Hochschule Merseburg.

 

Weitere Veranstaltungen:

27.07.2017 – „Let’s talk about Schwangerwerdenkönnen“ mit Antje Schrupp

21.09.2017 – „Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens“ mit Mithu Sanyal

 

In Planung:

Kirsten Achtelik zu Reproduktionsmedizin und Selbstbestimmung

Sonja Witte zu kindlicher Sexualität und gesellschaftlicher Bewertung

Vorträge zu Sexarbeit sowie (Anti)Sexismus und (Anti)Rassismus

Erste FEMPOWER-Promotionsstelle an der Hochschule Merseburg vergeben

Die Wirtschafts-ingenieurin Anja Berthold hat die erste Promotionsstelle im Rahmen des Projekts FEMPOWER an der Hochschule Merseburg erhalten. In ihrem Promotionsvorhaben beschäftigt sich Anja Berthold mit der Entwicklung von Prüfmethoden, die zur zeitraffenden Ermittlung des Langzeitkriechverhaltens von Kunststoffen dienen. Die Betreuung des kooperativen Promotionsvorhabens wird durch Prof. Langer von der Hochschule Merseburg und Prof. Grellmann von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg übernommen.

Die nächste Ausschreibung für eine FEMPOWER-Promotionsstelle ist für Frühjahr 2018 geplant.

Weitere Informationen

FEMPOWER: Ringvorlesung „Technik und Geschlecht“ an der Hochschule Merseburg

Um Technik und Geschlechtgeht es ab dem 18. Oktober an der Hochschule Merseburg (Theater am Campus). Dort startet eine Ringvorlesung, die für Studierende aller Fachbereiche und für die interessierte Öffentlichkeit, offen ist. Studierende einiger Fachbereiche können bei der Veranstaltung Creditpoints erhalten und sich im Studium anrechnen lassen.

Den Auftakt in der Reihe macht am 18. Oktober Dr. Marc Vobker mit dem Vortrag: Automobil und Geschlecht. Explorative Analysen jenseits stereotyper Zuschreibungen. Mit Blick auf sein gleichnamiges Buch, das er im renommierten Springer-Verlag veröffentlicht hat, untersucht Vobker im Vortrag das Auto jenseits seiner Eigenschaft als Transportmittel, insbesondere im Zusammenhang mit Geschlecht.

Dabei versteht er Geschlecht in drei Hinsichten:

1.) als Sozialstrukturkategorie: Ähnlich wie Einkommen und Bildung beeinflusst das Geschlecht die Möglichkeiten und Muster des Handelns.
2.) im Hinblick auf Zuschreibungen: Geschlecht wird als Ansammlung gesellschaftlicher Zuschreibungen verstanden.
Und 3.) in Bezug auf Identitätskonstruktion: Diese Zuschreibungen werden von Individuen herangezogen, um Aussagen darüber zu machen, wie Geschlecht und Automobil bei Ihnen selbst zusammenhängen. Beginn der Veranstaltung ist um 16:30 Uhr, im Theater am Campus (im Hauptgebäude der Hochschule).

An den folgenden Terminen sind

  • Prof. Dr. Helene Götschel (1.11.2016, 16:30 Uhr, Vortrag „Physik queer denken“),
  • Dr. Waltraud Ernst (15.12.2016, 16:30 Uhr, Vortrag: „Geschlecht und maschinelle Interaktion“) und
  • Dipl.-Inf. Göde Both (17.1.2016, 16:30 Uhr, Vortrag: „Mensch-Maschine-Konfigurationen: Ist autonomes Fahren die ‚Entmannung des deutschen Autofahrers‘?“)
    an der Hochschule Merseburg zu Gast. Zwei weitere Termine werden von Studierenden der Hochschule gestaltet.

Das Projekt FEMPOWER, das neben der Ringvorlesung auch Maßnahmen zur Förderung von Promotionen von Frauen beinhaltet, wird aus Fördermitteln der Europäischen Union finanziert. Federführend liegt das Projekt bei der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Merseburg, der Ingenieurin Kathrin Stritzel; die Ringvorlesung wird inhaltlich und organisatorisch in Kooperation mit Andreas Kröner (HoMe-Akademie) und Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur) durchgeführt.

 

Sie haben Fragen, Anmerkungen oder Wünsche?

Kontaktperson
Kerstin Schmitt
Mitarbeiter*in im FEM Power Projekt
Raum: D3 08
Telefon: +49 3461 46-3708
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