P-ISA

Stärkung der beruflichen Bildung: Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

P-ISA ist ein Verbundprojekt mit einer engen Kooperation zwischen den Hochschulen Merseburg und Harz sowie der Unternehmensberatung MA&T Organisationsentwicklung GMBH aus Magdeburg. Als JOBSTARTER plus-Projekt wird P-ISA aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Sozialfonds fördern zwischen 2018 und 2021 deutschlandweit Projekte mit dem Ziel, Studienabbrecher*innen in Ausbildung zu bringen.

Zum Projekt

Der Weg bis zur feierlichen Exmatrikulation ist nicht leicht: Deutschlandweit brechen ca. 30 Prozent der Studierenden das Studium ab, vor allem in der Studieneingangsphase. Die Gründe dafür sind genauso heterogen wie die Studierenden selbst. Um dem Studienabbruch präventiv entgegenzuwirken, bietet die Hochschule Merseburg zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten, unter anderem das DNLA-Verfahren (Discovering Natural Latent Abilities Potenzialanalyse) an,  mit dem die vorhandenen Potentiale der Studienzweifelnden und Studienabbrechenden systematisch aufgezeigt und für den Übergang in Ausbildung oder Beruf nutzbar gemacht werden.

Die Hochschule Merseburg hat im Bereich Weiterbildung und Personaltransfer/Karriereservice erste Erfahrungen zur Beratung von Studienzweifelnden bzw. Studiengangwechselnden bei der Vermittlung in eine duale Berufs- bzw. in eine Technikerausbildung gewonnen. Im Rahmen der Projektdurchführung werden Beratungsangebote unterbreitet, die an diese Vorerfahrungen anknüpfen.

Auch der Verantwortung, die Studierenden nach dem Studienabbruch zu begleiten, kommt die Hochschule nach. Im Rahmen des Projekts P-ISA macht sie den Spagat zwischen Halten und Loslassen.

Projektdaten

P-ISA „Partnerschaft zur Integration von Studienabbrecher*innen in Ausbildung“ ist ein Verbundprojekt mit einer engen Kooperation zwischen den Hochschulen Merseburg und Harz sowie der Unternehmensberatung MA&T Organisationsentwicklung GmbH aus Magdeburg. Als Anschlussvorhaben zu den Projekten ISA und ISABEL , die wie dieses aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundeshaushalts finanziert wurden, verfolgt P-ISA primär die Ziele:

  • die Beratungsstrukturen und -kompetenzen an den Hochschulen auszubauen und
  • die Studienabbrecher*innen für eine duale Ausbildung zu gewinnen.

Diese Ziele unterstützend, werden die regionalen Klein(st)- und mittlere Unternehmen für die besagte Zielgruppe sensibilisiert und in puncto Ansprache und Gewinnung von Studienabbrecher*innen beraten.

Auf diesem Wege wird einerseits das Thema "Studienabbruch" enttabuisiert, andererseits dem akuten Problem "Fachkräftemangel" entgegengewirkt.

1. Februar 2018 – 31. Januar 2021

Durch Erwerb der Fachkompetenz im Studium wird die theoretische Basis für Ihren beruflichen Einstieg gelegt, aber Unternehmen erwarten weit mehr als dies. Denn der Erfolg als zukünfigte*r Mitarbeiter*in ist von mehreren Faktoren abhängig. Hier spielen Sozial- und Managementkompetenzen mit hinein.

Um seine eigenen Schlüsselqualifkationen besser einschätzen und diese weiterzuentwickeln zu können, kann über das Projekt P-ISA bei der Hochschule Merseburg das DNLA- Potenzialmessverfahren durchgeführt werden. Mit der Unterstützung des DNLA-Verfahrens können Sie Ihre aktuelle Lage reflektieren und neue Ziele identifizieren. Diese kann nicht nur zu einer gezielten und umfassenden Karriereplanung helfen, sondern ist gleichzeitig eine argumentationsstarke Ergänzung einer jeden Bewerbungsmappe.

Wer an seinem Studium (ver)zweifelt und sich für eine Ausbildung interessiert, startet jetzt leichter in einen Beruf mit dem landesweiten Pilotvorhaben „Queraufstieg in Sachsen-Anhalt“. Besonders angesprochen sind: Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher aus den Fachrichtungen Elektronik und Informatik. Verschiedene Unternehmen aus Sachsen-Anhalt warten bereits auf Sie und bieten Ihnen an: erworbene Kompetenzen gehen nicht verloren, sondern werden angerechnet. Eine Verkürzung der Ausbildung um bis zu 18 Monate ist möglich. Wenn Sie interessiert sind, können Sie sich auf folgender Internetseite über das Pilotvorhaben informieren: https://www.queraufstieg.de/

Projektleiter

Kontaktperson
Prof. Dr. Ulf Schubert
Prorektor für Studium und Lehre
Raum: Hg/F/2/04
Telefon: +49 3461 46 2903

Projektmitarbeiterin

Kontaktperson
Julia Ebert
Projektmitarbeiterin "P-ISA Partnerschaft zur Integration von Studienabbrechenden in Ausbildung" DNLA-Beraterin
Raum: Ga/0/008
Telefon: +49 3461 46-2702

Gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds.

 

 

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