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Halle

Nur 16 km nördlich von Merseburg liegt die Stadt Halle. Mit ca. 230.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und zugleich die bevölkerungsdichteste der neuen Bundesländer.

Ansiedlungen von Unternehmen wie Envia, DELL, Coca Cola oder regionalen Firmen wie Kathi Backmischungen sind unter anderem durch eine Top-Infrastruktur mit Flughafen und zügiger Autobahnanbindung an die A9 und A 14 gewährleistet.

Halle blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Der Ursprung des Namens wird im germanischen Wort „Halla“ vermutet was Salz bedeutet. Die in der Stadt und Umgebung vorhandenen Salzquellen sorgten dafür, dass sich bereits 806 die ersten Menschen hier ansiedelten und eine Gemeinde gründeten. Später war die Stadt an der Saale Sitz des Erzbistums Magdeburg von welchem heute der Hallenser Dom zeugt.

In den vergangenen 20 Jahren ist sinnvoll investiert wurden, was dazu führte, dass das gotisch- und renaissance-geprägte Zentrum mit Oper, Rotem Turm (errichtet um 1418), Leipziger Turm mit dem zweitgrößten Glockenspiel der Welt und Staatskapelle, zum Verweilen und Staunen einlädt. Die Moritzburg, die Franckeschen Stiftungen mit dem größten Fachwerkhaus Europas und das Museum Händelhaus stehen im Blauen Buch der Bundesregierung und zählen heute zum nationalen Kulturerbe.

Neben diversen Sehenswürdigkeiten überzeugt die Stadt vor allem durch ihre Naturverbundenheit. Naherholungsgebiete mit Seen und die Saale mit ihren Weinanbaugebieten laden zum Wandern oder einem Bootsausflug ein.

Das Bild Halles ist stark von Wissenschaft und Forschung geprägt. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, mit der auch die Hochschule Merseburg eine enge Kooperation pflegt, hat ihre Ursprünge im Jahr 1694 und mit Rektoren wie Christian Thomasius und Christian Wolff galt sie als eines der deutschen Zentren der Aufklärung. Sowohl berühmte Absolventen wie Baumgarten, Reil oder Schleiermacher oder die Tatsache, dass in Halle zum ersten Mal in der Geschichte eine Frau studierte (1754) stützen diese Tatsache.
Heute locken vor allem die größte wissenschaftliche Bibliothek Sachsen-Anhalts, die nationale Akademie der Wissenschaft Leopoldina, Max-Planck-Institute und der Technologiepark „Weinberg Campus“ mit 160 dort ansässigen jungen Unternehmen, Studierende und Forscher nach Halle.

Die hohe Dichte an Studenten hat den positiven Nebeneffekt, dass auch die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung nicht zu kurz kommen. Neben gemütlichen Studentenclubs, Bars und Konzertlocations sind zum Beispiel Ausstellungen und Partys der Studenten der renommierten Kunst- und Design-Hochschule „Burg Giebichenstein“ ein Besuchermagnet.

Im kulturellen Bereich ist auch die Anwesenheit der Anstalten des MDR-Hörfunk, wie Sputnik, Jump oder Radio Figaro spürbar. Konzertreihen wie „Woman in Jazz“ und Konzerte andere Musiker sorgen für Abwechslung und frischen Wind an der Saale.