Grafiken mit Animationen zum Leben erwecken: 2D Animation mit Adobe After Effects

05.09.2019, Kompetenzzentrum Informationswissenschaften

Dieser spannenden Aufgabe sind Studenten des Masters Informationsdesign und Medienmanagement im 2. Semester nach gegangen.
Die Aufgabe bestand darin einen mindestens 15 Sekunden langen Clip zu erstellen, welcher mindestens drei Einstellungen beinhalten sollte, inklusive Drehbuch und Storyboard.

Um ein Grundverständnis zu erlangen wie Objekte sich bewegen, wurden die zwölf Animationsprinzipien, welche im Buch „Illusion of Life“ von Warner Bros zu Rate gezogen. Die Prinzipien wurden zu Zeiten von Bugs Bunny, Donald Duck und Micky Maus geprägt und haben schon in den Dreißigerjahren, sowie auch heute dabei geholfen, realistische Animationen zu erstellen. Eines der Prinzipen, das Follow-Trough-Prinzip beispielsweise besagt, dass unbelebte Elemente wie Haare oder Kleidung zeitversetzt folgen, was die Studenten an der Umsetzung einer kleinen Animation gelernt haben.

Um zu verstehen, wie die Geschwindigkeit und Reihenfolge von Bildern Bewegung entstehen lassen, bastelten die Studenten ein Daumenkino. Die Geschwindigkeit mit der man durch das Daumenkino blättert, verbildlicht die sogenannte „Framerate“.

Vom Konzept zur Animation

Allem voran sollte für ein größeres Projekt ein Drehbuch und ein Storyboard angefertigt werden. Dieses umfasst den groben Ablauf der Inhalte und die Wahl der Schnitte und Stilmittel, welche in den einzelnen Szenen verwendet werden sollen. Die Umsetzung selbst erfolgte in dem Programm Adobe After Effects.

Als Beispiele hier die Animationen von Janine Fleischer, Viktoria Gamagina, Pia Bsdurrek und Laura Wanninger.

 

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