Studieren mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen

Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit

Barrierefrei studieren. Bei uns gehts.

Behinderung oder chronische Krankheit lassen sich mit dem Studium vereinbaren!


Die Hochschule Merseburg setzt sich aktiv dafür ein, dass  Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung  ihr Studium gleichberechtigt und selbstbestimmt gestalten und absolvieren können. Im Sinne des Hochschulgesetzes von Sachsen-Anhalt wird daher dafür Sorge getragen, dass behinderte und chronisch kranke Studierende in ihrem Studium nicht benachteiligt werden und alle Angebote der Hochschule in Anspruch nehmen können.

Gang mit Farbmarkierungen für Sehbehinderte

Der Campus ist weitgehend barrierefrei. Wir bieten eine sehr gute Betreuung und eine persönliche Studienatmosphäre.

Studieninteressierte und Studierende können sich jederzeit - auch schon vor Beginn des Studiums - beraten lassen:

  • zu Aufnahme und Durchführung des Studiums,
  • zu technischen oder personellen Hilfen,
  • zu Nachteilsausgleichen bei Prüfungen.

Behindertenbeauftragte*r

Kontaktperson
Dr. René Angelstein
Behindertenbeauftragter des Senats

Nachteilsausgleich

Student*innen mit erhöhtem familiärem Aufwand, der sich aus besonderen Situationen oder Problemen ergeben kann, haben die Möglichkeit, einen Nachteilsausgleich in der Studien- und Prüfungsorganisation zu beantragen. Festgeschrieben ist dies in der Rahmenstudien- und Prüfungsordnung §13 Abs. 7.

"Macht ein*e Student*in glaubhaft, dass sie/er wegen einer körperlichen Behinderung oder einer erheblichen körperlichen, gesundheitlichen oder vergleichbaren Beeinträchtigung, die längerfristig ist und die außerhalb der in der Prüfung zu ermittelnden Kenntnisse und Fähigkeiten liegt, nicht in der Lage ist, Studien- und Prüfungsleistungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form oder Frist zu erbringen, kann der Prüfungsausschuss auf schriftlichen Antrag und in Absprache mit dem Student*innen und den Prüfer*innen Maßnahmen festlegen, durch die gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen innerhalb einer verlängerten Frist oder Bearbeitungszeit oder in anderer Form erbracht werden können. Vergleichbare Beeinträchtigungen liegen unter anderem bei schwangeren oder alleinerziehenden Student*innen vor."

Wenden Sich für die Beantragung und die Beratung bitte an die Allgemeine Studienberatung

 

Kontaktperson
Dr. René Angelstein
Dezernent für Akademische Angelegenheiten
Raum: HG/F/1/03

Sozialberatung durch das Studentenwerk Halle

Zusätzlicher behinderungsbedingter Mehrbedarf für studienspezifische Hilfen kann im Rahmen des SGB XII auf entsprechenden Antrag gewährt werden.

Dazu zählen:

  • behinderungsspezifische Hilfsmittel,
  • Vorlesekräfte,
  • Studienhelfer sowie
  • Fahrtkosten.

Alle Informationen zur Antragstellung, Beratung zu Eingliederungshilfen und weiteren Ansprüche gemäß SGB II/XII bietet die Sozialberatung des Studentenwerks. Außerdem fördern Stiftungen und Stipendien Studierende mit chronischer Krankheit oder Behinderung. Auch dazu informiert die Sozialberatung in einem persönlichen Beratungstermin.

Auskunft

Hauptgebäude/A/1/08: Steckdose, Notruf

Hauptgebäude/A/0/08: Steckdose, Notruf

Hauptgebäude/E/-1/11: Notruf, Mensa (bes. groß)

Hörsaalgebäude/E/24: Notruf, Steckdose, WC im Untergeschoss (Achtung: weiter Weg)

Rechenzentrum: nicht im öffentlichen Bereich (bitte im im Sekretariat melden, Frau Pertus, Tel.: 46 29 87)

Seminargebäude(144): ohne Notruf

Aufzüge

Hauptgebäude:

zwischen Gebäudeteil F und G, Torbogen, Sicherheitsdienst: großer Aufzug vom Hof bis zum Dachgeschoss, im Erdgeschoss über Tür G/0/19 zu erreichen

zwischen Gebäudeteil E und D: kleiner Aufzug vom Kellergeschoss (Mensa) bis zur 3.Etage

Erreichbarkeit Mensa:

Ausgangspunkt Innenhof, Hauptgebäude: Nutzung des großen Fahrstuhls am Torbogen (Sicherheitsdienst)

In der 1.Etage von Gebäudeteil G über F, E bis zu D, Nutzung des kleinen Fahrstuhls bis Kellergeschoss (Mensa)

Schwerbehindertenvertretung

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen und ihnen Gleichgestellten, vertritt ihre Interessen und steht ihnen beratend und helfend zur Seite.

Das Aufgabengebiet umfasst die Begleitung im Bewerbungsverfahren, bei Vorstellungsgesprächen bis hin zur Planung und Organisation der Arbeitsbedingungen sowie bei der Ausführung notwendiger behindertengerechter technischer und baulicher Maßnahmen.

Die Vertrauensperson arbeitet ehrenamtlich und unterstützt die Beschäftigten auch bei Anträgen auf Feststellung einer Behinderung, der jeweiligen Einstufung des Grades der Behinderung sowie beim Antragsverfahren auf Gleichstellung.

Partner der Schwerbehindertenvertretung sind das Integrationsamt, das Arbeitsamt, das Landesverwaltungsamt / Schwerbehindertenrecht und andere Reha-Träger.

Die Schwerbehindertenvertretung kann an allen Sitzungen des Personalrates, der Arbeitsgruppe Campussanierung und dem Arbeitsschutzausschuss beratend teilnehmen und Vorschläge in allen Angelegenheiten einbringen, welche die Behinderten an der Hochschule unmittelbar berühren.

Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen

Pflege

Mit den vielfältigen Zugangswegen zum Studium diversifiziert sich auch die Studierendenschaft. Zudem haben die demographischen Veränderung zur Folge, dass es immer mehr Pflegebedürftige gibt und in Zukunft geben wird. So rückt das Thema Pflege zunehmend ins Blickfeld von Familienbewusstsein, Studien- und Arbeitsalltag.

Auch die Hochschule Merseburg nimmt die Bedürfnisse und Probleme, die im Arrangement Studium, Arbeit, Familie und Pflege entstehen, ernst.

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