Instrumente

Akkreditierung

Die Akkreditierung ist ein Instrument der Qualitätssicherung, welches eine qualitative Bewertung von Studienprogrammen oder Qualitätssicherungssystemen vollzieht. Für die Feststellung, dass Mindestkriterien respektive ein bestimmtes Maß an Qualitätsstandards erfüllt werden, wurden mehrstufige Verfahren implementiert. Die genaue Gliederung bzw. der genaue Ablauf des jeweiligen Akkreditierungsverfahrens ist abhängig von dem Ziel entweder ein Studienprogramm oder das Qualitätssicherungssystem einer Hochschule im Bereich Studium und Lehre zu akkreditieren.

Mit dem IQM-Projekt soll, unabhängig von den zukünftig durch die Hochschule Merseburg angestrebten Akkreditierungsverfahren, ein ganzheitliches und umfassendes Qualitätssicherungssystem aufgebaut werden, welches beide Akkreditierungsverfahren erfolgreich begleiten bzw. durchlaufen kann.

2018- Übersicht akkreditierter Studiengänge

 

 

Befragungsansätze

An der Hochschule Merseburg sollen jährlich über die in der folgenden Tabelle abgebildeten Befragungen zu den jeweils angegebenen Zeitpunkten berichtet werden:

Während die Immatrikulations- und Bewerberbefragungen zentral auf Daten im Rahmen der Studieneingangsphase, genauer der Übergangsphase zwischen Bewerbung und Immatrikulation, abzielen und erste Eindrücke der Bewerber bezüglich des Studienumfelds der Hochschule Merseburg einfangen sollen, erheben die anderen Befragungsansätze Daten, die sich unmittelbar auf die Qualität eines wahrgenommenes Studienprogramms an der Hochschule beziehen. Mit Ausnahme der Studiengangsevaluation und dem Studienqualitätsmonitor, welche als Onlinebefragungen realisiert werden, werden alle Befragungen an der Hochschule Merseburg als „Paper & Pencil“-Version durchgeführt.

 

Befragungsansätze

Die Immatrikulationsbefragung wird an der Hochschule Merseburg jährlich an den Tagen der Einschreibung durchgeführt. Hier werden alle Bewerber befragt, die einen Studienplatz an der Hochschule Merseburg erhalten und diesen annehmen. Die Immatrikulationsbefragung zielt auf Informationen zur Hochschulzugangsberechtigung (Art/Note), auf Gründe für die Studienplatzannahme und Informationen zur Sicherheit bei der Studienplatzwahl ab. Darüber hinaus werden auch die genutzten Informationsquellen bei der Studienplatzwahl erfragt. Die Aussagen dienen insbesondere zur Analyse der realisierten Marketingaktivitäten und der Beratungsangebote, welche genutzt wurden und welche als besonders geeignet erschienen.

Fragebogen Immatrikulation

Ergebnisse aus Immatrikulations- und Bewerberbefragungen 2008-2016

Die Bewerberbefragung an der Hochschule Merseburg richtet sich an Bewerber, die eine Zusage zu einem Studienplatz an der Hochschule erhalten haben, diesen aber nicht wahrnehmen wollen. Die Bewerberbefragung wird seit 2007 jährlich als Hybrid-Befragung durchgeführt. Parallel dazu findet unter den Teilnehmenden regelmäßig eine Verlosung statt. In diesem Jahr wurden dafür Gutscheine von amazon.de bereitgestellt.

Fragebogen Bewerbung

Die Lehrveranstaltungsevaluation wird  an der Hochschule Merseburg am Ende eines jeden Semesters durchgeführt. Hier werden in allen Fachbereichen für ausgewählte Vorlesungen, Übungen und Seminare Lehrveranstaltungsbögen ausgegeben, mit denen die Studierenden die Lehrveranstaltung bewerten sollen.

Dadurch erhalten die Lehrenden ein Feedback über die Lehrdidaktik, zum Medieneinsatz, über die Raumsituation, den Workload oder auch zur Einbettung einer Lernveranstaltung innerhalb eines Moduls. Die Lehrenden können so auf Grundlage der erhobenen Daten Didaktik, Lehr- und Lernbedingungen oder auch die Modulkonzeption verbessern. Unterstützend wirken darüber hinaus Angebote der Fachbereiche und der Hochschulleitung im Kontext Didaktikfortbildung und diskretionäre Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung.

Seit 2010 werden alle Hochschulwechsler und Studiengangsabbrecher an der Hochschule Merseburg bei der Exmatrikulation, im Rahmen der Abbrecher- und Hochschulwechslerbefragung, zu ihrer Meinung bezüglich der Lehrqualität und den Gründen für den Abbruch des gewählten Studiums an der Hochschule Merseburg befragt.

Die hier angegebenen Gründe geben der Hochschule Aufschluss, welche Faktoren besonders wichtig waren, oder warum Studierende ihr Studium aufgeben mussten.

Die gewonnenen Daten dienen nicht nur der Verbesserung der Studienprogramme, sondern fließen auch in das Diversity Management ein, da ein wesentliches Ergebnis der genannten Befragung auf die hohe Bedeutung des Studienumfeldes (Betreuung von Kindern / erhöhte Belastung aufgrund nebenberuflicher Tätigkeiten / lang anhaltender Erkrankungen) verwiesen hat.

Fragebogen Abbrecher

Die Absolventenbefragung wird seit dem Wintersemester 2010/11 über alle Fachbereiche hinweg realisiert. Zur Gruppe der Absolventen zählen dabei die Studierenden, die in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum Abschluss stehen.

Über die Befragungsansätze wird nicht nur die Kontaktherstellung und Betreuung ermöglicht, sondern vielmehr Daten zum Berufseinstieg und zum Berufserfolg generiert. So geben die Absolventen Rückmeldung über die Praxistauglichkeit der Studieninhalte und zur Studienorganisation.

Die aus den Angaben erhobenen Daten werden zur Studienanpassung genutzt. Zudem profitiert auch die Studienberatung von den erhobenen Daten um Studienbewerber optimal beraten zu können.

Fragebogen Absolventen

Die Alumnibefragung wird seit dem Wintersemester 2010/11 über alle Fachbereiche hinweg realisiert. Zur Gruppe der Alumni zählen dabei ehemalige Studierende der Hochschule, genauer, Absolventen, die vor zwei, fünf, sowie zehn Jahren erfolgreich an der Hochschule Merseburg graduierten. Die Befragung wird über alle Fachbereiche durchgeführt

Aktuelle Alumnibefragung.

Fragebogen Alumni

 

 

Berichtswesen

Ziel des Berichtswesens ist es, die planungs- und steuerungsrelevanten Informationen aus dem Hochschul- und Qualitätsmanagement zu generieren, für die jeweiligen Anspruchsträger aufzubereiten und in entsprechender Aggregation so zur Verfügung zu stellen, dass die Erreichung der Hochschulziele unterstützt werden kann. Im Kontext der Informationsbereitstellung sind neben den internen Berichtsempfängern wie der Hochschulleitung oder den Leitern von Fachbereichen auch zahlreiche externe Interessensgruppen, bspw. Ministerien, Geldgeber und Förderer, zu berücksichtigen.

Aus diesen Gründen steigt die Bedeutung des Berichtswesens an der Hochschule Merseburg weiter an und somit auch die Notwendigkeit, eine fundierte Datengrundlage zu erarbeiten, auf deren Basis die aktuelle und künftige Situation der Hochschule umfassend und prägnant abgebildet werden kann. 1

Aktuelle Berichte sind unter dem Menüpunkt "Aktuelles" nach den Instrumenten des IQM kategorisiert und zum Download bereit gestellt. 

1 HORVÁTH & PARTNER GMBH (2011): Berichtswesen an Hochschulen - Ergebnisbericht in Zusammenarbeit mit dem International Performance Research Institute: Stuttgart, 2011

 

Kontaktperson
Ute Schmeer
Controllerin
Raum: Hg/F/4/12
Telefon: 49 3461 46- 2341

Controlling

Unter dem Punkt Controlling werden mittels der Indikatorenmatrix die Bereiche des akademischen Controllings und des internen Rechnungswesens verkoppelt und damit ein steuerungsrelevantes Kennzahlenset gewonnen (Veröffentlichung im Intranet erfolgt in Kürze). Darüber hinaus finden Sie hier weitere Kennzahlen aus ausgewählten Bereichen der Hochschule.

Zur Koordination innerhalb des IQM an der Hochschule Merseburg wurde ein Controllingsystem implementiert, welches die gewonnenen Informationen aus den IQM-Instrumenten mit den Planungs- und Leitungsaktivitäten der Hochschulleitung synchronisiert (vgl. Abbildung).

Die im Ergebnis entstandene "Indikatorenmatrix" wird diesem Anspruch gerecht, indem sie eine systematische Analyse, Zusammenschau und Interpretation der Hochschulleistungen anhand der Wirkungskette "Input-Prozesse-Output/Outcome" auf allen Ebenen ermöglicht und die strategischen Qualitätsziele mittels ausgewählter Leistungsindikatoren nachhält.

Das oberste Anliegen der "Indikatoremmatrix" besteht somit in der transparenten Darstellung der Hochschulentwicklung wie auch in der Steigerung der Effizienz der Hochschulprozesse.

Controlling als Subsystem der Führung (vgl. HORVÁTH (2006): Controlling: 10. Auflage: München: Vahlen, 2006)

Prozessmanagement

Damit eine Organisation optimal funktionieren kann, muss sie zahlreiche miteinander verknüpfte Tätigkeiten erkennen, leiten und lenken. Eine Tätigkeit, die Ressourcen verwendet und die ausgeführt wird, um die Umwandlung von Eingaben in Ergebnisse zu ermöglichen, kann als Prozess angesehen werden.

Die Qualitätsmanagement-Norm DIN EN ISO 9001 unterstützt mit ihrem "prozessorientierten Ansatz" die Anwendung eines Systems von Prozessen in einer Organisation, gepaart mit dem Erkennen und den Wechselwirkungen dieser Prozesse sowie deren Management.

Ein derartiger Ansatz betont die Bedeutung

  • des Verstehens und der Erfüllung von Anforderungen unterschiedlicher Anspruchsgruppen,
  • der Notwendigkeit, Prozesse aus Sicht der Leistungserstellung zu betrachten,
  • der Erzielung von Ergebnissen bezüglich Prozessleistung und -wirksamkeit, und
  • der ständigen Verbesserung von Prozessen auf der Grundlage objektiver Messungen. 1

Die Geschäftsprozesse an der Hochschule Merseburg werden für das IQM grundsätzlich in Kernprozesse, Leitungsprozesse und Unterstützungsprozesse unterteilt (siehe dazu folgende Abbildung).

Da das Prozessmanagement keine statische und zeitlose Aufgabe ist, sondern den aktuellen Tatbeständen und strategischen Zielen der Hochschule Rechnung tragen soll, ist bzw. wird im Rahmen der Prozessmodellierung zwischen Prozessbeteiligten, Prozessverantwortlichen sowie Prozessbetreuern bei der Erhebung und Dokumentation der Prozesse unterschieden. Eine weitere Dynamik respektive Steuerungsebene soll über die Verkopplung mit einer Indikatorenmatrix (siehe Instrument Controlling) erfolgen. Diese Matrix ergibt sich aus Indikatoren, welche durch die Befragungsinstrumente, das Akademische Controlling sowie das interne Rechnungswesen erhoben werden.

 

 

 

Kontaktperson
Dr. Peter Richter
Referent des Rektors
Raum: Hg/F/2/09

Studiengangskonferenz 2018

Auch in diesem Jahr finden an der Hochschule Merseburg die Studiengangskonferenzen in allen Fachbereichen statt. Die Studiengangskonferenzen sind fachbereichsoffen und sollen den Austausch zwischen den Lehrenden und den Studierenden befördern sowie zur Studiengangsentwicklung beitragen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auch in der Überprüfung der Studienqualität und der Studierbarkeit.

Unter den Verlinkungen in der rechten Spalte können Sie weitere Dokumente dazu einsehen.

Für die Mitarbeiter der Hochschule steht darüber hinaus, zu den verschiedenen Befragungsansätzen, ein umfangreiches Datenmaterial auf Fachbereichs- und Studiengangsebene zur Verfügung. Diese können Sie über die linke Menüleiste abrufen. Dafür ist es notwendig, dass Sie sich auf den Unterseiten der entsprechenden Befragungsansätze, im Intranet einloggen.

 

Kontaktperson
Dr. René Angelstein
Dezernent für Akademische Angelegenheiten
Raum: HG/F/1/03

Zielvereinbarungen

Im Kontext des „New Public Management“ oder des „Neuen Steuerungsmodells“ sind Zielvereinbarungen ein Instrument der Hochschulreform, welches der Planung, Steuerung und Koordination im Hochschulsektor dient. Dabei zieht sich die Landesregierung aus der Detailsteuerung zurück und gewährt den Hochschulen mehr Autonomie und Flexibilität im Umgang mit den Ressourcen. Die Ziele und Funktionen von Zielvereinbarungen sind im Wesentlichen die Herstellung von Transparenz, Verbindlichkeit und Verantwortung.

Das veränderte Verhältnis von Staat und Hochschulen ist durch folgende Maßnahmen zu kennzeichnen:

  • Veränderung der Hochschulfinanzierung: von der Inputorientierung des "alten" kameralistischen Haushaltssystems zur Outputorientierung der indikatorengestützten und leistungsorientierten Zuweisung von Globalhaushalten,
  • Einführung eines Wettbewerbs zwischen den Hochschulen um Ressourcen und die Forderung nach Profilbildung,
  • Veränderung der Leitungs- und Entscheidungsstrukturen für Hochschulleitungen und Fachbereiche,
  • Verpflichtung zur kontinuierlichen Qualitätssicherung und - verbesserung von Lehre, Forschung und Dienstleistungen,
  • Verpflichtung zur Rechenschaftslegung über Umfang und Qualität der erbrachten Leistungen in Lehre und Forschung,

Zielvereinbarungen (= "Kontrakte") beruhen darauf, dass verbindliche Absprachen zwischen zwei hierarchischen Ebenen (Land - Hochschule) für einen festgelegten Zeitraum getroffen und gleichzeitig die zu erreichenden Wirkungen/Ergebnisse (Outcome), die zu erbringenden Leistungen (Output) sowie die hierzu bereitgestellten Ressourcen festgelegt werden. Die Resultate unterliegen einem Berichtswesen sowie einem Controlling, um Maßnahmen bei eventuellen Abweichungen zu veranlassen, und münden in einen erneuten Zielvereinbarungsprozess. 1

Als Instrument des IQM spielen Zielvereinbarungen eine wesentliche Rolle, da Sie einerseits zu kontinuierlicher Qualitätssicherung und -verbesserung verpflichten und andererseits strategische Zielvorgaben der Landesregierung festlegen, die zusammen mit den Zielen aus dem noch zu entwickelndem Selbstverständnis die strategischen Qualitätsziele des IQM bilden.

 

Prozessmanagement nach ISO 9000 ff.

Eine detailliertere Darstellung der Prozesslandschaft bietet die "Prozesslandkarte der Hochschule Merseburg mit Befragungsansätzen". Hier ist u. a. ersichtlich, dass bezüglich der Kernprozesse gemäß § 3 HSG LSA "Aufgaben der Hochschulen" zwischen Studium und Lehre, Forschung und Entwicklung sowie der Weiterbildung differenziert wird.

Die Anforderungen im Hinblick auf die Dokumentation zum Qualitätsmanagement werden an der Hochschule Merseburg durch das Dokumentationssystem "roXtra" der Firma ROSSMANITH erfüllt. Die Software unterstützt die normgerechte, prozessorientierte Dokumentation nach ISO 9001 und orientiert sich dabei am gesamten Dokumenten-Lebenszyklus, von der Erstellung bis zur Revisionierung und Archivierung. Aktuell sind bereits 46 Prozesse im System hinterlegt (Stand: Juli 2012).

VPN-Zugang einrichten

Um das Prozessmanagementtool roXtra auch außerhalb des Netzwerks der Hochschule nutzen zu können, wird ein VPN-Zugang benötigt. Im vorliegenden Video wird die Einrichtung eines VPN-Clients unter Windows 8.1 kurz erläutert.

Hinweis: Für die Arbeit mit alternativen Betriebssystemen stellt das Rechenzentrum eine umfangreiche Sammlung an Anleitungen zur Herstellung einer VPN-Verbindung zur Verfügung. Einen Link zur entsprechenden Unterseite finden Sie in der rechten Spalte.

Zugangsdaten auf einen Blick

Hostadressen: vpn.hs-merseburg.de

vpn-wlan.hs-merseburg.de (alternativ bei Zugang über Campus-WLAN)

vpn-wh.hs-merseburg.de (alternativ bei Zugang vom Wohnheim)

Passwörter der jeweiligen Nutzergruppen:
Nutzergruppe mit Passwort
INW    i0h=8hdz
IKS    1hoai9ov
WW    5pgm57od
SMK    elf0cqdt
AAS    Jvp0wt2E
BIB    zzkp45ld
RZ    tAudH8m9
OTH    3iFUXs1_

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