FAQ

Studium   (Stand: 19.08.2020)

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E-Learning





Arbeitsrechtliches

Was ist, wenn ich mit COVID-19 infiziert bin und erkranke?

Es handelt sich arbeitsrechtlich um eine Erkrankung. Die ärztlich bescheinigte Dienst- oder Arbeitsunfähigkeit der Betroffenen wird solange andauern, bis eine Ansteckungsgefahr beseitigt ist. Sind Tarifbeschäftigte infolge einer durch das Coronavirus ausgelösten Erkrankung arbeitsunfähig, richtet sich der Entgeltfortzahlungsanspruch nach § 22 TV-L bzw. § 70 Landesbeamtengesetz - LBG LSA.

Was ist, wenn bei mir der Verdacht auf eine COVID-19 Infektion besteht?

Beamtinnen und Beamte sowie Tarifbeschäftigte, die unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme jeglicher Schwere zeigen und in den letzten vierzehn Tagen vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten hatten oder die unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme jeglicher Schwere zeigen und sich in den letzten vierzehn Tagen vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet ( https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html ) aufgehalten haben, haben sich umgehend telefonisch an einen Arzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel: 116117,  www.116117.de)  zu wenden, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Anschließend muss das Personaldezernat (frank.thielicke@hs-merseburg.de) hiervon unterrichtet werden. Bis zu einer abschließenden Klärung des Gesundheitsstatus werden Tarifbeschäftigte unter Fortzahlung des Entgelts nach Maßgabe von § 29 Abs. 6 TV-L von ihrer Arbeitsverpflichtung freigestellt.
Für Beamtinnen und Beamte gilt unter den vorgenannten Voraussetzungen, dass die Betroffenen dem Dienst nicht unentschuldigt fernbleiben und der Besoldungsanspruch erhalten bleibt (§ 70 Abs. 1 LBG LSA).

Was ist, wenn ich den Verdacht habe, dass sich in meinem Umfeld eine Person infiziert hat?

Nehmen Beamtinnen oder Beamte oder Tarifbeschäftigte an, dass in ihrem Umfeld eine Infektion aufgetreten ist oder der Verdacht einer Infektion besteht, dass sie folglich selbst Träger des Virus sein könnten (wie z. B. Rückkehrer aus Risikogebieten ohne Symptome, Bedienstete mit in häuslicher Gemeinschaft lebenden unter Quarantäne stehenden Personen, Bedienstete ohne eigene Symptome, die angezeigten Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder haben), sollten sie zum Personaldezernat telefonisch oder per E-Mail (frank.thielicke@hs-merseburg.de) Kontakt aufnehmen.

Um Ansteckungen von Kolleginnen und Kollegen zu vermeiden, entscheidet die Hochschulleitung unter hinreichender Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls, ob Heimarbeit angeordnet oder anderweitig Dienst ohne physischen Kontakt zu anderen Kolleginnen und Kollegen möglich ist oder auch ohne Vorlage entsprechender Bescheinigungen bis zu 10 Arbeitstagen entschuldigt vom Dienst fern geblieben werden kann (Beamte, gemäß § 70 Abs. 1 LBG LSA) oder eine Arbeitsbefreiung im Umfang von 10 Arbeitstagen unter Fortzahlung des Entgeltes (Tarifbeschäftigte, gemäß § 29 Abs. 6 TV-L) gewährt wird.

 

Was ist, wenn für mich eine Quarantäne oder ein Tätigekeitsverbot angeordnet wird?

Wird eine Schutzmaßnahme nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (lfSG) ausgesprochen, wie z. B. Quarantäne nach§ 30 lfSG oder ein berufliches Tätigkeitsverbot gemäß § 31 lfSG gilt für Beamten:

  • Sie bleiben dem Dienst nicht ohne Genehmigung im Sinne des § 70 Abs. 1 Satz 1 LBG LSA fern. Die Betroffenen fehlen somit nicht unentschuldigt und er/sie behält seinen Anspruch auf Besoldung.
  • Beamtinnen und Beamte, die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnungen (z. B. von Quarantänemaßnahmen, Schließung des Flughafens etc.) nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können, werden ebenso behandelt.
  • Sind Beamtinnen und Beamte im Urlaub von den oben genannten Maßnahmen betroffen, wird der Urlaub ab diesem Zeitpunkt abgebrochen und durch die Freistellung vom Dienst nach § 70 Abs. 1 LBG LSA ersetzt.
  • Ein geeigneter Nachweis (z. B. Scann oder Foto der Anordnung) über die o. g. Maßnahmen ist dem Personaldezernat (frank.thielicke@hs-merseburg.de ) einzureichen.

Für die Tarifbeschäftigten gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend mit der Maßgabe, dass die Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Tabellenentgelts sowie die sonstigen Entgeltbestandteile, nach Maßgabe des § 29 Abs. 6 TV-L weitergezahlt werden. Homeoffice ist soweit als möglich wahrzunehmen.

Was gilt für Beschäftigte der sog. Risikogruppen?

Für Beschäftigte der sog. Risikogruppen (Link zur Definition der Risikogruppen durch das Robert-Koch-Institut) soll vorrangig Homeoffice möglich gemacht werden.

Das Verfahren zur Beantragung und Genehmigung entspricht dem für Homeoffice, zusätzlich ist die Gefährdung des/der Antragsteller*in ist in geeigneter Form nachzuweisen bzw. glaubhaft zu machen.

Der Betroffene die aufgrund der Art der beruflichen Aufgaben bzw. des häuslichen Umfeldes oder fehlender IT-Technik kein Homeoffice machen können, wenden sich bitte direkt an ihre/n Dienstvorgesetzten.

 

Welche Regelungen gelten für Bedienstete mit Kindern?

Werden Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen oder Schulen infolge von COVID-19 geschlossen und liegen die nachfolgenden Tatbestände vor:

  • von der Schließung betroffene Kinder sind unter 12 Jahre alt oder behinderte Kinder, die auf Hilfe angewiesen sind.
  • die/der Beschäftigte versichert, dass keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht,

bleibt der Besoldungsanspruch für Beamtin oder der Beamte, bis zu 30 Arbeitstage erhalten bzw. erhalten Tarifbeschäftigte bis zu 30 Arbeitstagen eine Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgeltes gem. § 29 Abs. 6 TV-L. Verteilt sich die wöchentliche Arbeitszeit nicht auf fünf Tage in der Woche erhöht oder vermindert sich die Anzahl entsprechend.

Ferner ist es möglich, die Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgeltes bzw. unter Aufrechterhaltung des Besoldungsanspruches für die Kinderbetreuung auch halbtägig bzw. stundenweise zu gewähren.
Beantragung und Genehmigung für die Freistellung zur Kinderbetreuung:

Die Betroffenen senden eine Mail an das Personaldezernat (frank.thielicke@hs-merseburg.de) mit folgenden Informationen:

  1. Welches Kind bzw. welche Kinder werden betreut (Name, Vorname, Geburtsdatum)?
  2. Für welche Tage soll die Freistellung unter Fortzahlung des Entgeltes erfolgen?
  3. Soll die Freistellung ganztägig, halbtägig oder stundenweise erfolgen?
  4. Nachweis der Betreuungseinrichtung (bspw. Elternbrief), dass eine Betreuung und/oder einer Notbetreuung des Kindes bzw. der Kinder an den beantragten Tagen nicht möglich ist.
  5. Die Versicherung, dass Sie persönlich die Betreuung des Kindes bzw. der Kinder gewährleisten müssen. („Hiermit versichere ich, dass ich persönlich die Betreuung meines Kindes/meiner Kinder gewährleisten muss.“)

Nach der Zusendung der Mail erhalten Sie eine Bestätigung durch das Dezernat Personal.

Homeoffice ist soweit als möglich wahrzunehmen.

Es besteht daneben die Möglichkeit Urlaub oder im Rahmen der Gleitzeit angesammelte Mehrarbeitsstunden oder unbezahlte Freistellung zu beantragen. Bitte setzen Sie sich telefonisch oder per E-Mail mit dem Personaldezernat in Verbindung um ggf. alternative Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung zu besprechen.

 

Was gilt, wenn die Pflege eines pflegbedürftigen Angehörigen nicht mehr von einem Pflegedienst, sondern vorübergehend von mir erfolgen muss?

Für den Fall, dass die häuslichen Pflegeleistungen der pflegebedürftigen Angehörigen nicht mehr von einem Pflegedienst angeboten werden können, die Tätigkeit der/des Beschäftigten nicht im Homeoffice möglich ist und kein Mehrzeitenguthaben besteht, können die betreffenden Beschäftigten zur kurzfristigen Pflege gemäß § 2 Abs. 1 Pflegezeitgesetz bis zu 10 Arbeitstage fernbleiben (vgl. Pflegezeitgesetz im Downloadbereich im SharePoint/ Dezernat Personal).

Der Bedarf an der Arbeitsfreistellung zur kurzfristigen Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen ist unverzüglich der/dem Dienstvorgesetzten und dem Dezernat Personal (frank.thielicke@hs-merseburg.de) anzuzeigen. Bei Bedarf kann der Arbeitgeber die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über die Pflegebedürftigkeit des nahen Angehörigen verlangen.

Nach § 44a Abs. 3 SGB XI können Beschäftigte für den Zeitraum der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung für insgesamt bis zu 10 Arbeitstage Pflegeunterstützungsgeld von der Pflegekasse des Pflegebedürftigen beziehen. Das (Brutto-)Pflegeunterstützungsgeld beträgt 90 % des während der Freistellung ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts.

Muss ich für jede Erkrankung zwingend eine ärztliche Bescheinigung vorlegen?

Ja. Die Sonderregelung, dass durch die behandelnde Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt eine telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werde kann, ist seit dem 01.06.2020 entfallen.

Was gilt, wenn der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt wird?

Bitte prüfen Sie die Fahrzeiten. Nutzen Sie die Gleitzeitregelungen soweit als möglich. Wenn der öffentliche Nahverkehr komplett eingestellt werden sollte, informieren Sie bitte ihre unmittelbare Führungskraft.

Was gilt für Dienstreisen?

Erforderliche Dienstreisen ohne Übernachtung im Inland dürfen durchgeführt werden, wenn die Hygieneempfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit bzw. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt beachtet werden.

Soweit als möglich sollen für Absprachen/Meetings die vorhandenen Video- und Telefonkonferenzmöglichkeiten genutzt werden. Die Genehmigung erfolgt entsprechend der allgemeinen Festlegungen.

Neubuchungen von Dienstreisen (z.B. Tickets, Übernachtung) werden bei zukünftiger Absage aufgrund der Pandemie zukünftig nicht mehr aus dem Haushalt erstattet und sollten daher kurzfristig gebucht werden.

Was gilt für private Reisen (Urlaubsreisen)

Private Reisen ins Ausland oder in Risikogebiete können zwar arbeits- und dienstrechtlich nicht untersagt werden, weil sie das außerdienstliche Verhalten der Tarifbeschäftigten, Beamtinnen und Beamten betreffen. Die Beurteilung der arbeits- und dienstrechtlichen Folgen hingegen kann nur durch Berücksichtigung der festgelegten Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut, der Maßnahmen des Infektionsschutzgesetzes

in Verbindung mit den getroffenen landesrechtlichen Regelungen und der geltenden offiziellen weltweiten Reisewarnung bzw. Reisebeschränkungen der Bundesregierung infolge der Coronavirus-Pandemie erfolgen.

Welche Länder vom Auswärtigen Amt als Risikogebiete eingestuft werden, finden Sie tagesaktuell unter hier.

Wird eine private Reise erst zu einem Zeitpunkt gebucht bzw. unternommen, in dem die sich aus den oben genannten Regelungen ergebenden Beschränkungen bereits bekannt waren, handelt es sich um eine eigenverantwortliche Entscheidung der bzw. des Tarifbeschäftigten bzw. Beamtin oder Beamten, deren Folgen sie oder er selbst tragen muss. Entschuldigtes Fernbleiben vom Dienst bzw. Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgeltes können in diesen Fällen nicht gewährt werden. Beamte und Tarifbeschäftigte, die sich trotz dieser Regelungen privat ins Ausland begeben, müssen für den Zeitraum einer ggf. vorgeschriebenen Absonderung in der eigenen Häuslichkeit nach der Einreise Urlaub oder Gleittage beantragen.

Welche Regelungen habe ich zu beachten, wenn ich aus einem Risikogebiet insbesondere Italien, der Schweiz oder Österreich aus dem Urlaub komme?

Bleiben Sie bitte zum Schutz aller Hochschulangehörigen 14 Tage zuhause und informieren Sie das Gesundheitsamt. Mitarbeiter*innen der Hochschule setzen sich zudem bitte unverzüglich mit Ihrer*Ihrem Vorgesetzten und dem Dezernat Personal in Verbindung. (frank.thielicke@hs-merseburg.de).

Wie geht die Hochschule mit nichterfüllten oder nichterfüllbaren Verträgen um?

Im Fall des Vorliegens höherer Gewalt ergeben sich damit folgende gesetzliche Rechtsfolgen, sofern nicht gesonderte vertragliche Regelungen vorliegen:

Überblick zum Umgang mit nichterfüllten oder nichterfüllbaren Verträgen durch Corona-Pandemie

Welche Arbeitszeitenregelung gilt?

Die Lockerung der Arbeitszeitregelung insbesondere die Aussetzung der üblichen Rahmen- und Kernarbeitszeiten ist aufgehoben. Die Obergrenze für das Arbeitszeitguthaben beträgt ab 02.06.2020 wieder 40 Stunden gem. der Dienstvereinbarung zur Regelung und Flexibilisierung der Arbeitszeit und für Minusstunden 10 Stunden.

Bis zum 01.11.2020 ist das Gleitzeitguthaben auf die lt. Dienstvereinbarung zur Regelung und Flexibilisierung der Arbeitszeit zulässigen Mehrarbeitsstunden abzubauen und Defizite auszugleichen.

Unter welchen Voraussetzungen kann ich Homeoffice (Telearbeit) machen?

Die Hochschule hat im Einvernehmen mit dem Personalrat folgende Homeoffice-Regelungen getroffen:

Die dienstlichen Aufgaben können bei geeigneten Tätigkeiten (z. B. Büro- und Sachbearbeitung) bis auf weiteres (ggf. tageweise) auch außerhalb der Hochschule Merseburg erbracht werden. Die Regelungen der Dienstvereinbarung zur Durchführung alternierender Tele- oder Heimarbeit an der Hochschule Merseburg vom 16.08.2012 (Amtl. Bekanntmachung 11/2012) wird für diese Fälle außer Kraft gesetzt

Die jeweils geltenden gesetzlichen, tariflichen und betrieblichen Arbeitszeitregelungen gelten grundsätzlich fort. Die Erfassung der im Rahmen von Homeoffice erbrachten Arbeitszeiten erfolgt in Eigenverantwortung der Beschäftigten. IT-Sicherheits- und Datenschutzregelungen sind einzuhalten. D. h. beim Transport dienstliche Unterlagen, Informationen und Datenträger ist höchste Sorgfalt und Sicherheit zu gewährleisten. Der Zugriff durch Dritte ist auszuschließen. Bei der Bearbeitung ist die Einsichtnahme durch Dritte zu verhindern. Sie sind jederzeit vor Zugriff oder Einsichtnahme gesichert aufzubewahren. Das Mithören dienstlicher Telefonate durch Dritte ist auszuschließen. Der Zugang zum Computer und - soweit möglich - den Anwendungen ist jeweils mit Passwort zu sichern. Dienstliche Unterlagen und Datenträger müssen datenschutzkonform vernichtet und entsorgt werden.

Während des Homeoffice ist die Festlegung der beiderseitigen Erreichbarkeit zwischen Beschäftigten und der Führungskraft abzustimmen, wobei dies bei den Beschäftigten ggf. durch freiwillige Mitteilung der privaten telefonischen Kontaktdaten, Nutzung von betrieblich eingesetzten Sprach-/Video-Systemen („Micollab“ o.ä.) oder durch Vereinbarung von Reaktionszeiten sicherzustellen ist. Die sicherzustellende Erreichbarkeit darf bei den Beschäftigten keinen größeren Zeitumfang als die individuelle tägliche Arbeitszeit umfassen.

Ein Anspruch der Beschäftigten auf Ausstattung des im Homeoffice genutzten externen Arbeitsplatzes durch die Hochschule Merseburg besteht nicht. Gleiches gilt für die Bereitstellung eines zusätzlichen dienstlichen Telefonanschlusses oder für die Übernahme von entstehenden Kommunikations- oder sonstigen Kosten.

Verfahren zur Beantragung und Genehmigung Homeoffice:

Der/die Antragsteller*in senden eine Mail über den/die unmittelbaren Dienstvorgesetzte*n an das Personaldezernat (frank.thielicke@hs-merseburg.de) mit folgenden Informationen:

  1. Tätigkeiten, die im Homeoffice wahrgenommen werden (nur solche die keine Anwesenheit auf dem Campus zwingend erfordern)
  2. zeitliche Umfang der Homeoffice-Tätigkeiten (prozentuale Angabe oder Wochenstundenangabe),
  3. VPN-Zugang ist vorhanden oder erforderlich. Unter folgendem Link erfahren Sie, wie Sie selbstständig einen VPN-Zugang einrichten können.
  4. PC/Internet vorhanden

Der Vorgesetzte entscheidet über den Antrag (Zustimmung, Zustimmung unter definierten Voraussetzungen etc.), sofern der/die Antragsteller*in nicht vor Ort (Campus unentbehrlich ist und antwortet dem/der Antragssteller/in und sende diese Mail in CC an Hrn. Thielicke (frank.thielicke@hs-merseburg.de).

Für den Fall, dass zuvor angezeigte und von der/dem Dienstvorgesetzten bereits genehmigt Anträge auf Homeoffice verlängert werden sollen, ist eine Rückmeldung der/des Dienstvorgesetzten an Herrn Thielicke (frank.thielicke@hs-merseburg.de) ausreichend. Eine erneute Antragsstellung der/des Beschäftigten ist nicht erforderlich.

 

Ist eine Arbeitsaufnahme vor Ort bzw. an der Hochschule Merseburg wieder möglich?

Ab dem 02.06.2020 gilt, dass sämtliche Arbeiten wieder an der Hochschule durchgeführt werden können, soweit die festgelegten Hygieneregeln und Arbeitsschutzstandards (siehe Anlagen A1 – A9) eingehalten werden.

Insbesondere ist darauf zu achten:

  1. Die Mehrfachbelegung von Räumen soll weitestgehend vermieden werden. Bei einer Mehrfachbelegung eines Büros sind die Regelungen gemäß Anlage A7 einzuhalten.
  2. Während der Präsenzzeit muss ein Mindestabstand (mindestens 1,5 Meter) zwischen den Mitarbeitenden während der Arbeit und in den Pausen eingehalten werden. Für Tätigkeiten bei denen dies nicht sichergestellt werden kann (z.B. Labore) sind Schutzvorkehrungen zu treffen.
  3. Räume sind während der Arbeitszeit regelmäßig zu lüften, mindestens Stoßlüftung für 5 Minuten jede Stunde, wenn möglich die Fenster im abgeklappten Zustand lassen.
  4. Werkzeuge und Arbeitsmittel sind personenbezogen zu verwenden, ansonsten ist eine Desinfektion nach der Benutzung vorzunehmen.
  5. Heimarbeit bleibt weiter zulässig, wenn die Arbeiten von zu Hause erledigt werden können und der/die Betroffene dies wünscht bzw. wenn dies zur Betreuung von Kindern oder zu pflegenden Angehörigen notwendig ist oder die Gewährleistung der unter 1 – 4 genannten Festlegungen nicht sichergestellt werden kann.
  6. Vorrangig ist ein rollierendes System zwischen Präsenz und Heimarbeit zu nutzen (unberührt davon bleiben die Regelungen zur Notwendigkeit der Kinderbetreuung).
  7. Für die Mitarbeiter, die zwischen Präsenz und Heimarbeit rollieren, haben die Vorgesetzten (Dekane, Leiter der Organisationseinheiten, u.a.) die Aufgabe einen Arbeitsplan aufzustellen. Die Erreichbarkeit per E-Mail und Telefon während der regelmäßigen Dienstzeit muss gewährleistet sein. Die konkrete Umsetzung ist mit der oder dem jeweiligen Dienstvorgesetzten abzustimmen.
  8. Es besteht die Verpflichtung, die E-Mails und Webseite mehrmals täglich zu prüfen. Die Einstellung einer Rufumleitung oder Information auf dem Anrufbeantworter ist zu organisieren.

Im Einzelfall sind der Arbeitsort bzw. mögliche Arbeitszeiten an der Hochschule mit der jeweiligen Führungskraft abzustimmen. Für die Verwaltung ist die Abstimmung über die/den Leiterin oder Leiter der Organisationseinheit mit der Kanzlerin vorzunehmen.

 

Wie arbeite ich im Homeoffice?

Hinweise und Tipps zur Arbeitssicherheit während des Homeoffice sowie Einrichtung des Arbeitsplatzes auf der Webseite der Fachkraft für Arbeitssicherheit

Welche Möglichkeiten von Sport und Pausenfitness stehen zur Verfügung?

Das Hochschulsportzentrum hat seinen Betrieb wiederaufgenommen und kann genutzt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie beantrage ich Erholungsurlaub, wenn ich mich im Homeoffice befinde?

Aufgrund der derzeitigen besonderen Umstände, beantragen Sie bitte per Mail den Urlaub bei ihrer/ihrem Dienstvorgesetzten. Die/der Dienstvorgesetzte sendet ihre/seine Zustimmung/Ablehnung an den Antragstellenden sowie in cc dem Dezernat Personal (frank.thielicke@hs-merseburg.de) (inkl. des ursprünglichen Antrages der/des Beschäftigten).

Die Übertragung auf der herkömmlichen Urlaubskarte ist im Nachgang durch die Sekretariate vorzunehmen und an das Dezernat Personal per Hauspost zu senden.

Welche Regelungen gelten zur IT Sicherheit?

Der Datenschutz und die IT-Sicherheit muss gewährleistet werden. D. h. beim Transport dienstlicher Unterlagen, Informationen und Datenträger ist höchste Sorgfalt und Sicherheit zu gewährleisten. Der Zugriff durch Dritte ist auszuschließen (z.B. durch Änderung des Passwortes). Bei der Bearbeitung ist die Einsichtnahme durch Dritte zu verhindern. Sie sind jederzeit vor Zugriff oder Einsichtnahme gesichert aufzubewahren. Das Mithören dienstlicher Telefonate durch Dritte ist auszuschließen. Der Zugang zum Computer und - soweit möglich den Anwendungen ist jeweils mit einem Passwort zu sichern. Dienstliche Unterlagen und Datenträger müssen datenschutzkonform vernichtet und entsorgt werden.

Unter dem folgenden Link (Empfehlung Homeoffice / IT-Sicherheit) finden Sie die Handlungsempfehlungen zur IT-Sicherheit im Homeoffice.

Ergeben sich bei Rufweiterleitungen auf mein privates oder Mobiltelefon Gebühren für mich oder die Hochschule?

Falls Sie eine Rufweiterleitung Ihres Diensttelefons (Tischtelefon, MiCollab auf dem PC oder Smartphone) eingerichtet haben, so ergeben sich pro weitergeleiteten Anruf Telefongebühren für die Hochschule (Ortstarif, Ferntarif, Mobilfunktarif).

Ergeben sich durch die Nutzung von MiCollab hinsichtlich der Gebühren Vor- oder Nachteile für mich oder die Hochschule?

Die Nutzung von MiCollab ist die empfohlene Variante, um flexibel im Homeoffice erreichbar zu bleiben. MiCollab ist mit dem Netzwerk der Hochschule gesichert über das Internet verbunden und nutzt nur die Internetverbindung, um Telefongespräche zu ermöglichen. Eine Telefoneinwahl wird bei der Standardnutzung von MiCollab nicht durchgeführt. Wenn Sie mit MiCollab z. B. die 2901 (Kanzlerin) wählen, so telefonieren Sie kostenlos, auch wenn Sie sich im Homeoffice befinden.
Voraussetzung dafür ist, dass Sie keine Rufumleitungen in Verbindung mit dem Status in MiCollab eingerichtet haben, welche bei Anrufen z. B. auf Ihre Mobilnummer weiterleiten. Gebühren können für Ihre Internetverbindung zu Hause anfallen, falls Sie keine Flatrate nutzen. Zudem wird bei Datenvolumentarifen (z. B. 2 GB/Monat) Ihr verfügbares Datenvolumen verbraucht. MiCollab ermöglicht Ihnen die Nutzung Ihres Hochschultelefonanschlusses auch aus dem Homeoffice heraus.

Wie kann ich digital lehren und Vorlesungen online durchführen?

Informationen für Lehrende: www.hs-merseburg.de/digitallehren -

Studium

Ich bin internationale*r Studierende bzw. Studienbewerber und Studienbewerberin aus einem Risikogebiet.

Hinweis an alle internationalen Studierenden bzw. Studienbewerber und Studienbewerberinnen, die aus Risikogebieten (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html) nach Deutschland einreisen:

1. Für den Grenzübertritt nach Deutschland benötigen Sie aktuell die „Bestätigung über die Notwendigkeit der Anwesenheit in Deutschland zum Zweck des Studiums“ (§ 16b, AufenthG)

   Diese Bescheinigung erhalten Sie auf folgenden Wegen

  1. Studienbewerber und bereits immatrikulierte Studierende erhalten diese Bestätigung auf Anfrage beim Studierendensekretariat (studierendensekretariat@hs-merseburg.de)
  2. Angemeldete Gaststudierende innerhalb von Kooperations- und Austauschprogrammen erhalten diese Bestätigung durch das International Office.

2. Beachten Sie des Weiteren die Regeln zur Quarantäne oder Vorlage eines negativen Coronatests

Quarantäne: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/Flyer_EN.pdf?__blob=publicationFile

https://www.studentenwerk-halle.de/ueber-uns/corona-pandemie#c3656

Information Corona-Test: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html

Bei Problemen kontaktieren Sie bitte umgehend das International Office:

E-Mail: international.office@hs-merseburg.de

Telefon: +49 3461 46 2307

Ich kann derzeit meine Zeugnisse nicht beglaubigen lassen. Kann ich mich dennoch bewerben?

Ja, Sie können die Online-Bewerbung nutzen und Ihre Zeugnisse digital einreichen. Bitte beachten Sie aber, dass das Studierendensekretariat zu Prüfzwecken jederzeit die Nachreichung der beglaubigten Zeugniskopien  bzw. Vorlage Ihrer Zeugnisse im Original verlangen kann. 

Ich erhalte mein Zeugnis der Hochschulzugangsberechtigung (Abitur o.a.) erst nach dem 15.07. Kann ich mich dennoch für „Soziale Arbeit“ oder „Kultur-und Medienpädagogik“ bewerben?

Ja, denn die Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Bachelorstudiengänge zum Wintersemester 2020/21 ist auf den 20.08.2020 verschoben worden. Für die zulassungsfreien Bachelorstudiengänge gilt weiterhin die Bewerbungsfrist 15.09.2020.

Wie erfolgen Einschreibung/ Immatrikulation und Rückmeldung zum Wintersemester 2020/21?

Die Einschreibungen/Immatrikulationen und noch ausstehenden Rückmeldungen erfolgen auf elektronischem Wege. Näheres hierzu finden Sie unter dem Absatz Ich habe mich zum Wintersemester 2020/21 an der Hochschule Merseburg für ein Studium beworben. Wie erfolgt die Immatrikulation?

 

Ich habe mich zum Wintersemester 2020/21 an der Hochschule Merseburg für ein Studium beworben. Wie erfolgt die Immatrikulation?

Die Immatrikulation erfolgt in der Regel auf elektronischem Wege. Nähere Informationen zur digitalen Immatrikulation finden Sie auf dieser Seite: www.hs-merseburg.de/bewerbung

Mit Ihrem Zulassungsbescheid erhalten Sie alle notwendigen Informationen zur digitalen Immatrikulation. Im Zulassungsbescheid werden auch alle weiteren Fristen, wie bspw. bis wann die Immatrikulation vorzunehmen ist oder bis wann das Bachelorzeugnis einzureichen ist, gesondert ausgewiesen. Sollten Sie hierzu Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an:

E-Mail-Adresse: studierendensekretariat@hs-merseburg.de

Ist der Zutritt zur Hochschule möglich z. B. zur Validierung der Studierendenweise?

Nach aktueller Lage ist der Zutritt zur Hochschule möglich. Bitte registrieren Sie sich vor dem Zutritt zu den Gebäuden der Hochschule mit Ihrem Studierendenausweis am Lesegerät an der Pforte (Durchgang Hg).

 

Wann muss ich meine Prüfung wiederholen, wenn ich im Sommersemester 2020 eine Prüfung abgelegt habe und habe wirksam den Rücktritt hiervon erklärt?

Unabhängig davon, ob es sich um eine Erst- oder Wiederholungsprüfung handelt, haben Sie bis zum 30.09.2021 Zeit, die Prüfung zu wiederholen.

 

Wie erkläre ich einen Rücktritt von einer Prüfung zum Sommersemester 2020?

Sie finden hier den Antrag auf Freiversuch/Rücktrittserklärung gemäß § 12 Abs. 3 der Rahmenstudien- und -prüfungsordnung der Hochschule Merseburg für das Sommersemester 2020 auf den Seiten des Studierenden-Service-Points. Diesen können Sie downloaden, unterschreiben und im Studierenden-Service-Point einreichen. Ihr Antrag wird dann entsprechend bearbeitet.

Welche Regelungen und Hygienemaßnahmen bestehen für die Durchführung von Präsenzprüfungen an der Hochschule Merseburg?

Die Regelungen für die Durchführung von Prüfungen entnehmen Sie bitte der Dienstanweisung und den Hygienemaßnahmen der Hochschule Merseburg zur Corona-Bewältigung.

Zur Dienstanweisung

 

Wie kann ich meine Abschlussarbeit anmelden?

Sie können unabhängig vom Beginn des Lehrveranstaltungszeitraumes die Bachelor- oder Masterarbeit digital über den Studierenden-Service-Points anmelden. Bitten nehmen Sie hierfür Kontakt mit dem Studierenden-Service-Point auf. Sie erreichen den Studierenden-Service-Point unter den nachfolgenden Kontaktdaten: Tel.: 03461 46-2320 | E-Mail: studierenden-service-point@hs-merseburg.de

Sind das Prüfungsamt und das Studierendensekretariat geöffnet?

Aufgrund der besonderen Situation werden keine persönlichen Sprechzeiten vorgehalten. Selbstverständlich stehen Ihnen die Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen wie gewohnt per E-Mail oder per Telefon zur Verfügung.

Der Studierenden-Service-Point ist nach vorheriger Terminvereinbarung auch für persönliche Sprechzeiten geöffnet.

Wann und auf welchem Weg erhalte ich mein Abschlusszeugnis?

Das Zeugnis wird Ihnen durch das Prüfungsamt ausgestellt. Aufgrund der Corona-Beschränkungen können derzeit keine Zeugnisse persönlich ausgegeben werden.

Sollten Sie das Zeugnis im Original dringend benötigen, haben Sie die Möglichkeit, sich das Zeugnis im Original postalisch schicken zu lassen. Wenn Sie diese Option wählen, senden Sie bitte der für Ihren Studiengang zuständigen Sachbearbeiterin im Prüfungsamt (siehe https://www.hs-merseburg.de/studium/im-studium/pruefungsamt/) eine eigenhändig unterschriebene Erklärung, dass Sie die Zusendung des Originalzeugnisses per Post wünschen und legen Sie dieser Erklärung eine Kopie Ihres Personalausweises bei. Die Erklärung kann postalisch oder eingescannt digital eingereicht werden.

Wir weisen darauf hin, dass bei Verlust oder Beschädigung des Zeugnisses auf dem Postweg kein neues Original des Zeugnisses ausgestellt werden kann.

Sind aktuell laufende Industrie-/und Betriebspraktika ebenfalls betroffen?

Da das Praktikum in einer anderen Einrichtung als in der Hochschule durchgeführt wird, sin die dortigen Bestimmungen maßgebend.
 

Welche Regelungen gelten für Lehrbeauftragte?

Information über die Verschiebung und die Aufnahme des Lehrbetriebes erfolgt über die Dekanate.

 

Wie ist mit Gremiensitzungen umzugehen?

Um die Ansammlung von vielen Menschen auf kleinen Raum zu verhindern, bitte wir um die Nutzung von Telefonkonferenzen oder Videokonferenzen z.B. über Adobe Connect. Eine Anleitung zur Nutzung finden sie hier….

Was muss ich beim E-Learning beachten und wie kann ich mich vorbereiten?

Anleitungen und Tipps für LVs in virtuellen Räumen für Studierende. www.hs-merseburg.de/selbstlernen

Vorbereitungshinweise vom Prorektor für Studium und Lehre

Informationen und Rechtsfragen zum E-Learning

Infrastruktur

Ist die Bibliothek geöffnet?

Mit dem 11. Mai 2020 öffnet die Hochschulbibliothek. Zunächst gelten eingeschränkte Öffnungszeiten: Mo – Fr 10.00 – 15.00 Uhr.

In diesem Zeitraum stehen Ihnen alle bibliothekarischen Dienstleistungen unter Beachtung der Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt, d.h. eingeschränkt, zur Verfügung.

Damit Sie sich sicher in der Bibliothek bewegen, alle Dienstleistungen nutzen und arbeiten können, steht für Sie ein Mitarbeitender als Library Guide zur Verfügung. Der Mitarbeiter nimmt sich Ihrer Anliegen an und berät Sie gern. Bitte nehmen Sie diese Instruktionen zu Ihrer eigenen Sicherheit und jener der anderen Bibliotheksnutzer ernst! Die Nutzung der Arbeitsplätze steht ausschließlich Studierenden zu, die Ihre Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterarbeiten) erstellen.

Da sich nur 25 Nutzer gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten dürfen, können Sie unter der Mail-Adresse: ausleihe@hs-merseburg.de einen Arbeitsplatz reservieren lassen. Die Anmeldung hat einen Werktag vorher zu erfolgen.

Für die Bibliotheksnutzung ist es zwingend notwendig, Ihren Hochschulausweis/ unicard mitzubringen!

Gemeinsam möchten wir gesundheitliche Gefahren vermeiden und die weitere Verbreitung von COVID-19 bestmöglich verhindern!

In der Bibliothek besteht die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen!

Für Fragen ist das Bibliotheksteam unter ausleihe@hs-merseburg.de und unter 03461/462266 erreichbar.

 Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Hochschulbibliothek. (https://www.hs-merseburg.de/hochschule/einrichtungen/hochschulbibliothek/)

  • Alle digitalen Angebote stehen wie gewohnt zur Verfügung (siehe https://www.hs-merseburg.de/hochschule/einrichtungen/hochschulbibliothek/recherche/).
  • In dringenden Fällen können Print-Bücher per Mail: ausleihe@hs-merseburg.de bestellt werden und am nächsten Werktag nach terminlicher Vereinbarung abgeholt werden.
  • Eine Verlängerung von entliehenen Medien kann über das Nutzerkonto: https://lhhal.gbv.de/DB=2/LNG=DU/, oder per Mail: ausleihe@hs-merseburg.de erfolgen. Für die Dauer der Schließzeit fallen keine neuen Mahn- und Überziehungsgebühren an. Bitte senden Sie keine Medien mit der Post an uns zurück.
  • Bestehende Vormerkungen auf entliehene Medien bleiben erhalten.
  • Alle öffentlichen Veranstaltungen, Schulungen, Workshops, Führungen und Beratungstermine während der Schließzeit entfallen.
  • Ablaufende Nutzerausweise können per Mail verlängert werden.
  • Neuanmeldungen für Nichthochschulangehörige sind während der Schließzeit nicht möglich.
  • Abschlussarbeiten können als pdf-Datei per E-Mail: ausleihe@hs-merseburg.de gesendet werden.

Für Fragen und Hinweise erreichen Sie uns, per E-Mail: ausleihe@hs-merseburg.de.

Wie verlängere ich ausgeliehene Bücher?

Die Hochschulbibliothek bittet ihre Nutzer*innen, dass sie die Ausleihfristen ihrer entliehenen Bücher online über ihr Nutzerkonto (siehe Anleitung) verlängern oder sich per Mail melden unter der Mailadresse: ausleihe@hs-merseburg.de.

Ist die Mensa geöffnet?

Das Studentenwerk Halle bietet seit dem 02. Juni 2020 an der Hochschule Merseburg eine eingeschränkte Essenversorgung an.

Die Mensa Merseburg ist wie folgt geöffnet:

  • Montag bis Freitag von 11.15 bis 13.30 Uhr.

Eingeschränkte Versorgung bedeutet:

  • Das Studentenwerk Halle versorgen mit 2 warmen Speisen und Flaschengetränken,
  • Salate, Desserts usw. in Buffetform werden nicht angeboten,
  • die Speisen werden ausschließlich zur Mitnahme (to go) verkauft,
  • es ist ausschließlich Kartenzahlung möglich,
  • das Mitbringen von eigenen Behältnissen (Tupperdosen usw.) ist nicht erlaubt,
  • ein Verzehr der Speisen in den Speisesälen ist nicht möglich. Der Freisitz kann unter Einhaltung der Hygienebestimmungen genutzt werden – wir bitten darum, die vorgegebenen Mindestabstände einzuhalten.
  • alle Bestimmungen - insbes. das Einhalten eines Sicherheitsabstands von mind. 1,5 m und das Tragen des Mundschutzes durch die Gäste - der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 Sachsen-Anhalts müssen eingehalten werden.

Die Risiken der COVID-19-Pandemie erfordern ein neues Verständnis des sozialen Umgangs sowie eine stärkere Selbstbeobachtung und Selbstdisziplin. Wir appellieren deshalb an Sie alle und Ihre soziale Verantwortung und gegenseitige Rücksichtnahme.

Ist der Hochschulsport geöffnet und finden Sportveranstaltungen statt?

Seit dem 29.05.2020 haben die Fitnessräume wieder geöffnet, ein Kursbetrieb wird in reduzierter Form noch bis Ende September durchgeführt.  Ab dem 06.07.2020 ist die Nutzung des Kunstrasen- und Multifunktionsplatzes auf Antrag möglich.
Alle Angebote finden unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Handlungsempfehlungen der einzelnen Sportverbände und der Hochschule Merseburg statt.

Das geplante Sportfest der Hochschule ist leider abgesagt.

Ist die Verwaltung erreichbar?

Die Verwaltung und die zentralen Einrichtungen und Stäbe stehen Ihnen per E-Mail oder per Telefon zu den regulären Geschäftszeiten zur Verfügung. Aufgrund der besonderen Situation möchten wir Sie um Verständnis bitten, dass mit Ausnahme des Studierenden-Service-Point (Hg/G/2/28) aktuell keine persönlichen Sprechzeiten/Öffnungszeiten vorgehalten werden.

Der Studierenden-Service-Point ist nach vorheriger Terminvereinbarung auch für persönliche Sprechzeiten geöffnet.

Sind die Studentenclubs und studentischen Initiativen geöffnet?

Nein, diese sind bis auf Widerruf geschlossen.

Semesterticket | Wohnheim | Studiengebühr | BAfÖG | Finanzen

Ist das Semesterticket von der Verschiebung der Aufnahme des Lehrbetriebes betroffen?

Die Gültigkeit des Semestertickets ist nicht von der Verschiebung des Lehrbetriebs betroffen. Das Semesterticket für das Sommersemester 2020 ist vom 01.04.2020 bis zum 30.09.2020 gültig. Sofern der Semesterausweis nicht bereits für das Sommersemester validiert wurde, ist für die Fahrt zum Validierterminal wie bisher ein entsprechendes Ticket zu lösen.
Die Validierungsterminals (Hauptgebäude, Teil G, 1. Etage, gegenüber dem Fahrstuhl) sind im Rahmen der Öffnungszeiten der Hochschule Merseburg zugänglich.

Was kann ich machen, wenn ich meinen Semesterbeitrag bereits gezahlt habe, aber den aktualisierten Aufdruck auf meinem Studierendenausweis nicht „abholen“ kann?

In diesem Fall gelten ab dem 01.04.2020 die folgenden Kulanzregelungen bei Kontrollen von MDV-Semestertickets:

  • Verfügt der Studierendenausweis nur über einen Aufdruck des alten Semesters, so ist parallel die Immatrikulationsbescheinigung des Sommersemesters 2020 vorzuzeigen.
  • Ist das aktuelle Semester aufgedruckt, erfolgt die Kontrolle wie gewohnt.
  • Zusätzlich ist immer der amtliche Lichtbildausweis des Studierenden vorzuzeigen.

Diese Regelungen gelten bis auf Widerruf.

Kann der Betrag für das Semesterticket oder den Studentenwerksbeitrag ganz oder teilweise zurückerstattet werden?

Der Betrag für das Semesterticket oder der Studentenwerksbeitrag kann weder ganz, noch teilweise zurückerstattet werden. Es handelt sich bei beiden Beträgen um einen Solidarbeitrag, der entsprechend der Beitragsordnung nur erstattet wird, wenn der Studierende sich exmatrikuliert. Es gelten im Übrigen die Bestimmungen der Beitragsordnung für das Studentenwerk Halle.

Sind die „Langzeitstudiengebühren“ zu entrichten?

Die bestehenden Bescheide über die Fälligkeit der Langzeitstudiengebühren bleiben erhalten und es gelten auch die Zahlungsziele. Sollten Studierende auf Grund der aktuellen Umstände gebührenpflichtig werden, können Karenzzeiten beantragt werden. Darüber hinaus werden die Zeiten, welche aus der Verschiebung der Aufnahme des Lehrbetriebs resultieren, bei der Gebührenerhebung berücksichtigt.

Wie ist das Studentenwerk Halle erreichbar?

Die Beratungsangebote des Studentenwerks Halle sind auf telefonische Beratungen und Mailverkehr umgestellt. Dies gilt für die Bereiche BAföG, Soziales und Wohnen für alle Standorte. https://www.studentenwerk-halle.de/

 

Was kann ich unternehmen, wenn ich auf Grund des Coronavirus in eine finanzielle Notlage gerate?

Corona-Pandmie: Überbrückungshilfe für Studierende in Notlage

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

Online-Beantragung hier: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

oder

Sie können sich direkt an das Beratungsangebot des Studentenwerks Halle wenden. Sie erreichen die Sozialberatung des Studentenwerks telefonisch unter +49 345 6847520 oder per E-Mail: t.eckert@studentenwerk-halle.de. Auch das BAföG-Amt steht Ihnen telefonisch unter +49 345 6847113 oder per E-Mail an bafoeg@studentenwerk-halle.de für Ihre Anliegen zur Verfügung. Das BAföG-Amt ist telefonisch Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15 Uhr sowie Freitag zwischen 9 und 13 Uhr erreichbar.

Ich habe meinen Studentenjob verloren. Was kann ich tun?

Wer aktuell seinen Studentenjob verloren hat und akut Hilfe benötigt, meldet sich bitte telefonisch bei der Sozialberatung des Studentenwerkes unter der Telefonnummer 0345 6847520. Dort wird im Gespräch geklärt, wie zu helfen ist; dies können finanzielle Hilfen zur Miete (beim Studentenwerk oder Dritten), zu Krankenkassenbeiträgen oder zum täglichen Lebensunterhalt sein. Diese Hilfe soll eine Überbrückung sein, bis ein neuer Job gefunden wird oder andere Maßnahmen greifen.

Aktuell werden in verschiedenen Branchen wie Einzelhandel und Landwirtschaft, dringend Arbeitskräfte gesucht. Jobangebote finden Sie z.B. auf dieser Seite:  https://www.daslandhilft.de/

Informationen zum Jobben für Studierende während der Corona-Krise sind hier zusammengefasst:   https://www.studis-online.de/Jobben/jobben-in-der-corona-krise.php

Studierenden, die BAföG beziehen, soll durch Annahme eines Jobs im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen oder in der Landwirtschaft, kein Nachteil entstehen. Hierfür wurden die Regelungen zur Anrechnung des Einkommens im BAföG angepasst. Siehe auch: https://www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

Das Einkommen meiner Eltern hat sich aufgrund des Coronavirus so verändert, dass Sie mich finanziell nicht mehr oder nicht mehr im gewohnten Umfang unterstützen können. Was kann ich tun? 

Sie können BAföG beantragen oder, falls Sie bereits BAföG beziehen, einen Aktualisierungsantrag stellen, um im laufenden Jahr ggf. einen höheren BAföG-Satz zu bekommen.

Normalerweise wird bei der Berechnung des BAföG das Elterneinkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr berücksichtigt. Wenn jetzt, zum Beispiel wegen Kurzarbeit auf Grund der COVID-19-Pandemie, Eltern einen Teil ihres Einkommens verlieren, dann kann das vom BAföG-Amt berücksichtigt werden.

Falls Sie bereits BAföG beziehen, stellen Sie einen Aktualisierungsantrag, auf dem die von der Einkommensminderung betroffenen Eltern bzw. Elternteile  die Angaben zu ihrem Einkommen in den Kalenderjahren, in denen der Bewilligungszeitraum   liegt, eintragen. Der Antrag muss von Ihnen und Ihren Eltern bzw. dem betroffenen Elternteil  unterschrieben werden. Den Aktualisierungsantrag finden Sie unter https://www.bafög.de/de/alle-antragsformulare-432.php  (Formblatt 7).

Wenn Sie bisher kein BAföG bekommen haben, das Einkommen Ihrer Eltern jetzt aber stark gesunken ist, steht Ihnen u.U. ein BAföG-Anspruch zu. Es kann sich also lohnen, einen Antrag zu stellen. Auch hier muss zusätzlich zum normalen Antrag der Aktualisierungsantrag gestellt werden. Alle Antragsformulare finden Sie hier:  https://www.bafög.de/de/alle-antragsformulare-432.php

Achtung: Die Förderung erfolgt vorläufig! Nach Ende des Bewilligungszeitraumes sind die Nachweise  über das tatsächlich erzielte Einkommen der Eltern vorzulegen.  Dann erfolgt eine Neuberechnung des Förderungsbetrages.  Wenn das Einkommen beim Aktualisierungsantrag zu niedrig angegeben wurde,   kann es  zu einer Rückforderung kommen.

Weiterführende Informationen gibt es unter https://www.bafög.de/de/einkommensaktualisierung-197.php und beim Amt für Ausbildungsförderung des Studentenwerks Halle: bafoeg@studentenwerk-halle.de

 

Bekomme ich weiterhin BAföG?  

Studierende, die BAföG-berechtigt sind, sollen aufgrund der Pandemie keine finanziellen Nachteile erleiden. Hierfür hat die Bundesregierung u.a. die nachfolgenden Regelungen getroffen:

1. Studierenden, deren Eltern aktuell in Kurzarbeit sind, wird empfohlen einen Aktualisierungsantrag zu stellen, um im laufenden Jahr ggf. einen höheren BAföG-Satz zu bekommen.

2. Die Zeiten pandemiebedingter Schließungen der Hochschule werden behandelt wie unterrichtsfreie bzw. vorlesungsfreie Zeiten im Sinne von § 15 Absatz 2 BAföG. Es wird also auch in dieser Zeit BAföG gezahlt.

3. Studienanfängerinnen und -anfänger, die zum Sommersemester 2020 das geplante Studium nicht aufnehmen können, erhalten ihre Leistungen wie vorgesehen bereits ab dem Zeitpunkt, an dem die Vorlesungen jeweils regulär beginnen sollten, d.h. für die Hochschule Merseburg ab dem 01.04.2020.

4. Soweit die Hochschule den Lehrbetrieb durch Online-Lernangebote während der Schließzeiten aufrechterhält gilt: Studierende, die BAföG-Leistungen beziehen, sind im gleichen Umfang wie beim normalen Lehrbetrieb verpflichtet, entsprechend ihren Möglichkeiten von diesem Angebot Gebrauch zu machen und auf diese Weise ihr Studium auch tatsächlich weiter zu betreiben. Nach aktuellem Stand (01.04.2020) beginnt der Lehrbetrieb an der Hochschule Merseburg am 20.04.2020, wobei die Lehre weitestgehend durch Online-Angebote realisiert werden soll. 

5. Bei unvermeidbaren pandemiebedingten Studienunterbrechungen oder wenn Prüfungen auf Termine nach Ablauf der Regelstudienzeit verschobenen werden müssen, wird für eine angemessene Zeit weiter BAföG gewährt. Auch der Vorlagetermin für Leistungsnachweise verschiebt sich entsprechend.

 

6. Studierende, die Studienabschlusshilfe beziehen und aufgrund der Schließung der Hochschule, der Verlegung des Vorlesungsbeginns oder aufgrund von Einreisebeschränkungen ihr Studium nicht wie geplant innerhalb der Abschlusshilfedauer abschließen können, erhalten die Studienabschlusshilfe auch während der pandemiebedingten Einschränkungen weiter. Allerdings bleiben auch sie verpflichtet, ggf. am Online-Lehrangebot teilzunehmen und das Studium zügig abzuschließen.

Weitere Informationen, z.B. zu BAföG-Regelungen für Studierende, die sich im Auslandssemester oder Auslandspraktikum befinden bzw. dieses zum Sommersemester antreten wollten, finden Sie hier: https://www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

Ich überschreite aufgrund der Pandemie die Regelstudienzeit. Bekomme ich trotzdem noch BAföG? 

Wird die Regelstudienzeit überschritten, weil Prüfungen wegen der Pandemie ausfallen oder verschoben werden oder Abschlussarbeiten nicht rechtzeitig abgegeben werden können, wird für eine angemessene Zeit weiter BAföG gewährt. Auch der Vorlagetermin für Leistungsnachweise nach § 48 Abs. 2 BAföG verschiebt sich entsprechend.

Was passiert mit meinem Wohnheimplatz?

Das studentische Wohnen läuft so normal weiter, wie es möglich ist. Allen Studierenden, die neu an den Standort kommen wollten und nicht einreisen konnten, bietet das Studentenwerk an, vom Mietvertrag zurückzutreten. Das gilt nicht für Bestandsmieter. Für den Monat April entstehen dann keine Kosten. Alternativ kann das Mietverhältnis natürlich auch aufrecht erhalten bleiben. Dann ist allerdings auch die Miete ab Mietbeginn zu begleichen.

Kann das Datenvolumen in den Wohnheimen erhöht werden?

Die Datenvolumina der Wohnheime sind am Standort Merseburg bereits sehr hoch. Die der Hochschule zur Verfügung stehen Netze werden vom Studentenwerk mitgenutzt. Da sich der überwiegende Teil der Beschäftigten, um den Betrieb der Hochschule aufrecht zu erhalten, im Homeoffice befindet, ist das uns zur Verfügung stehende Breitband sehr ausgelastet. Wenden Sie sich bitte im Einzelfall an das Studentenwerk Halle.

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