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Eröffnung: Vorlesung (F)empowering Technik

Art: Öffentliche Veranstaltung
13:30 bis 15:00 Uhr
  
Theater (TaC) und online, unter: bigbluebutton.hs-merseburg.de/rooms/zlq-isp-ypc-cep/join

Im Projekt FEM POWER 2 startet am Dienstag, 21.10.2025 die Ringvorlesung (F)empowering Technik, welche fast immer wöchentlich 13:30 im TaC und online stattfinden wird. Die Vorlesung ist im Modul (F)empowering Wissen verortet und verfolgt das Ziel, durch kritische Aufklärung und reflektierte Wissensvermittlung den Zugang zum Feld der Technik insbesondere für Frauen* zu erweitern und zu stärken. Sie unternimmt eine Reise von den Grundlagen feministischer Technikkritik hin zu vielfältigen Perspektiven auf den gegenwärtigen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und deren gesellschaftliche Bedeutung.

Der feierliche Auftakt am Dienstag, 21.10.2025 ab 13:30 Uhr wird mit einer kleinen Einführung von Laura Hommers starten. In der zweiten Hälfte freuen wir uns die Künstler*in Annemarie Schröder (Label: Annstrakt) bei uns zu begrüßen. Sie wird mit uns ihre Ausstellung (F)empowering Technik eröffnen.

Exemplarisch richtet sich der Fokus im weiteren Verlauf auf die Rolle von Geschlecht und Macht in der Entwicklung und Darstellung Künstlicher Intelligenz. So hinterfragt Natalie Sontopski, M.A. von der Hochschule Anhalt am 18. November in ihrem Vortrag „Einmal Assistentin, immer Assistentin? Wie binäre Genderperspektiven die Repräsentation von KI beeinflussen“, inwiefern stereotype Geschlechterbilder digitale Assistent*innen und KI-Systeme prägen. Daran anschließend analysiert Prof. Dr. Jutta Weber von der Universität Paderborn am 2. Dezember unter dem Titel „Künstliche Intelligenz: Wissen – Macht – Technik“ die komplexen Verflechtungen von epistemischem Wissen, technologischer Entwicklung und gesellschaftlicher Autorität. Wie sehr alte Ungleichheiten in neuen Technologien fortbestehen, diskutiert Dr. Kathrin Ganz von der Freien Universität Berlin am 16. Dezember in ihrem Vortrag „Künstliche Intelligenz, alte Ungleichheiten?“.

Neben diesen theoretisch-reflexiven Perspektiven werden auch praktische Ansätze vorgestellt, wie Frauen* gezielt für technische Fachgebiete gewonnen werden können. Ein Beispiel dafür präsentiert Prof. Dr. Beate Langer von der Hochschule Merseburg am 16. Dezember mit „Werkstofftechnik for Women – ein monoedukatives Studienangebot“, das zeigt, wie Lernräume geschaffen werden können, die Frauen* den Einstieg in technische Studiengänge erleichtern.

Darüber hinaus werden gesellschafts- und arbeitsmarktpolitische Dimensionen von Geschlechtergerechtigkeit thematisiert. Lucy Haag von der Universität Tübingen gibt am 20. Januar Einblicke in ihre Forschung zu „Gender Gaps in der Finanz- und Wirtschaftskompetenz“ und diskutiert, welche Maßnahmen diese Ungleichheiten abbauen könnten. 

Die Vorlesung verdeutlicht damit, wie feministische Perspektiven Technik- und KI-Diskurse bereichern können. Sie lädt Studierende und alle Interessierten dazu ein, kritisch zu reflektieren, eigene Positionen im Feld der Technik zu entwickeln und von bestehenden Unterstützungsangeboten zu profitieren, die den Studienerfolg und eigenen Arbeitsalltag nachhaltig bereichern.

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Kontakt

Kontaktperson
Laura Hommers
Projektkoordination FEM POWER 2@HoMe
Raum: HG/E/1/10
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