Hybrid und Inverted: Flexibilisierung und Aktivierung in der Hochschullehre
In den letzten Jahren sind im Zuge der Digitalisierung zahlreiche neue Lehrformate an Hochschulen entstanden, darunter hybride Lehrsettings und Inverted-Classroom-Konzepte. Diese Ansätze zielen darauf ab, synchrone und asynchrone Lehr- und Lernsituationen sowie Online- und Präsenzphasen sinnvoll miteinander zu verzahnen. Hybride Formate eröffnen Studierenden flexible Teilnahmemöglichkeiten und können dadurch die Teilhabe und Sichtbarkeit unterrepräsentierter Gruppen erhöhen. Im Inverted Classroom erfolgt der Erstkontakt mit Inhalten in einer asynchronen Vorbereitungsphase. Die gemeinsame Zeit wird dann für die aktive, vertiefende Auseinandersetzung genutzt. Eine Herausforderung besteht darin, diese aktivierenden Lernphasen so zu gestalten, dass alle Teilnehmenden – unabhängig vom Teilnahmeort – gleichermaßen eingebunden sind und profitieren können.
Im Workshop werden Chancen und Herausforderungen hybrider Inverted-Classroom-Formate diskutiert. Die Teilnehmenden entwickeln auf dieser Grundlage ein eigenes Konzept für eine Lehrveranstaltung.
Nach dem Besuch des Kurses können Teilnehmer*innen…
- die Konzepte hybride Lehre und Inverted Classroom hinsichtlich Gemeinsamkeiten und Unterschieden beschreiben sowie deren Einsatzmöglichkeiten und Grenzen erläutern.
- zentrale Vor- und Nachteile beider Konzepte benennen.
- die Konzepte bei der Planung einer eigenen Lehrveranstaltung reflektiert und zielgerichtet berücksichtigen.
Dozent: Prof. Dr. Christian Spannagel
Professor für Mathematik- und Informatikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er arbeitet im Bereich Hochschuldidaktik und Wissenschaftskommunikation und ist zweifacher Preisträger des Lehrpreises des Landes Baden-Württemberg.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
*Das Projekt MakeYourself@HoMe wird finanziert von der Europäischen Union.
Veranstaltung speichern (iCal)




