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Care-Arbeit und Mental Load in der Wissenschaft

Das Bild zeigt eine Zeichnung von Figuren, die teilweise gemeinsam oder einzeln in oder um verschiedener Häuser befinden.
09.06.2026

Am 08.06.2026 fand der Online-Vortrage von Jo Lücke unter dem Titel „Fair teilen statt erschöpfen: Care-Arbeit und Mental Load in der Wissenschaft“ statt. Die Referentin gab spannende Einblicke in die Dimensionen von Care-Arbeit und dessen Auswirkungen auf die Geschlechter. So liegt die Gender Care Gap bei 44% und steigt zusätzlich bei Eltern, weil die Care-Arbeit in Beziehungen dann zwar zunimmt, die Aufteilung jedoch ungerechter verteilt wird. Care-Arbeit und Mental-Load nehmen als unbezahlte Pflege-, Sorge-, Kümmer- und Denkarbeit nicht nur einen hohen zeitlichen Anteil ein, sondern sind neben zusätzlicher Erwerbsarbeit als Doppelbelastung von - vor allem, aber nicht nur - Frauen* zu sehen. Diese Doppelbelastung von vorwiegend Frauen* auch gesundheitliche Folgen, wie Schlafstörungen, Erschöpfung, etc. Aus diesem Grund gab Jo Lücke den Teilnehmenden hilfreiche Handlungsstrategien mit auf den Weg, um Arbeitspakete im Alltag besser an Beziehungs- und Bezugspersonen zu verteilen und den Mental Load zu senken.

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