Am 04.06.2026 wurde der Förderbescheid für das Folgeprojekt „H2HUBPlus - Lernallianz für den Wasserstoffhochlauf in Mitteldeutschland” zum „H2HUB in Sachsen-Anhalt“ feierlich an der Hochschule Merseburg übergeben.
Die Übergabe erfolgte durch den Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Armin Willingmann.
Dies markiert die nächste Phase eines wegweisenden Projekts, das den weiteren gemeinsamen Ausbau von Wissenstransfer- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich des grünen Wasserstoffs in Mitteldeutschland ermöglicht.
Das „H2HUB in Sachsen-Anhalt“ ist eine interdisziplinäre Lernallianz, die einen zielgruppengerechten Transfer von Forschung und Entwicklung in berufliche und akademische Aus- und Weiterbildung in Mitteldeutschland fördert.
Im Folgeprojekt stehen insbesondere folgende Ziele und Aktivitäten im Fokus:
Entwicklung zielgruppenspezifischer Angebote für Studierende, Fach- und Führungskräfte sowie Schülerinnen und Schüler
Entwicklung modularer und digitaler Lernformate
Ausbau von Bildungspartnerschaften mit Industrie und öffentlichen Einrichtungen in der Region
Praxisnahe Lernangebote durch Demonstratoren, Labore und Serious Games
Unterstützung des Übergangs vom Studium in den Beruf (z. B. Summer Schools, hybride Bildungsformate)
Förderung von Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
Beitrag zur Transformation der Kohlregionen Sachsen-Anhalts in nachhaltige Modellregionen
Die Mitglieder der Lernallianz „H2HUB in Sachsen-Anhalt“ sind das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES, dasFraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, dieHochschule Anhalt,dieHochschule Merseburgsowie dieOtto-von-Guericke-Universität Magdeburg.Das Projekt wird durch dasBundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit, um die Transformation des Mitteldeutschen Industriereviers hin zu einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft aktiv voranzubringen.
Fotos: Swen Reichhold


