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Schreibretreat für Frauen*: Produktiv, vernetzt, inspiriert

29.04.2026

Vom 20. bis 25. April 2026 verwandelte sich die Leucorea in Wittenberg in einen Ort intensiver Schreibarbeit, des Austauschs und der gegenseitigen Motivation: Das Schreibretreat der Projekte CASE und Fem Power brachte zehn engagierte Teilnehmer*innen aus Hochschulen und Universitäten Sachsen-Anhalts zusammen.

Gefördert wurden Studierende und Promovierende, die sich in entscheidenden Phasen ihrer Abschlussarbeiten oder Dissertationen befinden. Für sie wurde ein umfassendes All-inclusive-Paket organisiert, das neben Unterkunft und Verpflegung auch professionelles Schreibcoaching vor Ort umfasste – optimale Bedingungen also, um sich ganz auf das eigene Projekt zu konzentrieren.

Die thematische Vielfalt innerhalb der Gruppe war beeindruckend: Von methodischen und theoretischen Arbeiten über empirische Studien zur Polizeiarbeit mit Fokus auf antisemitisches Verhalten bis hin zu Forschungsprojekten zur Klimagerechtigkeit im Globalen Süden reichte das Spektrum. Diese inhaltliche Breite bereicherte nicht nur die Gespräche, sondern eröffnete auch neue Perspektiven über Fachgrenzen hinweg.

Für die individuelle Arbeitsweise standen unterschiedliche Räume zur Verfügung: Ein Pomodoro-Raum unterstützte konzentriertes Arbeiten in strukturierten Zeitintervallen, während ein separater Raum freie Schreibphasen ermöglichte. So konnten alle Teilnehmenden den für sie passenden Rhythmus finden.

Ein besonderer Mehrwert des Retreats war das vielfältige Coaching-Angebot von Schreibcoachin Eva Lerche. In Einzelcoachings konnten die Teilnehmenden konkrete Fragen zu ihren Texten klären, inhaltliche Herausforderungen diskutieren und Einblicke in das Wissenschaftssystem gewinnen. Ergänzt wurde das Angebot durch drei intensive Workshops: 1. Lesestrategien für wissenschaftliche Texte, 2. Vom Problem zur Lösung: Promotionsphasen gestalten – Schreibblockaden überwinden und 3. Wirksame Titel für Paper und Monografien formulieren.

Das Schreibretreat zeigte eindrucksvoll, wie produktiv eine unterstützende Umgebung sein kann. Neben messbaren Fortschritten an den eigenen Texten nahmen die Teilnehmer*innen vor allem neue Motivation, hilfreiche Methoden und wertvolle Kontakte mit zurück in ihren akademischen Alltag.

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