Auf Anfrage der Fraktion Die Linke trafen sich vergangene Woche Eva von Angern, die Spitzenkandidatin der Partei, sowie weitere Direktkandidaten und Direktkandidatinnen aus Halle mit den Partnern des Netzwerks SIGUSA1 zu einem vertieften Austausch rund um soziale Innovationen und gemeinwohlorientiertes Unternehmertum in Sachsen-Anhalt.
Im Zentrum des Gesprächs stand das Netzwerk selbst, welches mit dem klaren Ziel arbeitet, ein nachhaltiges und langfristig tragfähiges Ökosystem für soziale und gemeinwohlorientierte Gründungen zu etablieren. Gemeinsam mit seinen Partnern – dem Gründungscampus HoMe der Hochschule Merseburg, der Hoffmann & Partner Fortbildung und Beratung GmbH sowie dem Steiler Berg e.V. – setzt SIGUSA einen besonderen Fokus auf sogenannte Impact-Gründungen. Diese Art des Unternehmertums ist nicht nur von wirtschaftlichem Erfolg geprägt, sondern verfolgt insbesondere das Ziel, drängende gesellschaftliche Herausforderungen aktiv anzugehen und zu lösen.
Der Austausch eröffnete den Raum, die umfassende Vision von SIGUSA zu teilen, bestehende Unterstützungsangebote zu reflektieren und gleichzeitig die aktuellen Herausforderungen und Bedarfe in diesem Bereich zu beleuchten. Besonders im Fokus standen dabei die entscheidenden Fragen der nachhaltigen Finanzierung, der Schaffung geeigneter Förderstrukturen sowie der politischen Rahmenbedingungen, die das Wachstum gemeinwohlorientierter Geschäftsmodelle im Land begünstigen können.
Gespräche mit Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind dabei ein wichtiger Bestandteil, um unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und Impulse für die Weiterentwicklung von Unterstützungsstrukturen zu gewinnen.
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1 SIGUSA = Netzwerk für soziale Innovation und gemeinwohlorientiertes Unternehmertum in Sachsen-Anhalt
