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Vom Labor in die Praxis: Hochschulnetzwerk KAT feiert 20 Jahre Forschungs- und Transferarbeit

Gruppenfoto
Das aktuelle KAT-Projektteam hat zusammen mit "alten" Weggefährten 20-jahriges Jubiläum gefeiert / Foto: Sascha Perten (Hochschule Anhalt)

Diese Arbeit wurde durchgeführt im Rahmen des Vorhabens „Kooperative Forschung und Entwicklung im Rahmen des KAT-Netzwerkes an der Hochschule Merseburg: KAT@HoMe“. Finanziert von der Europäischen Union und dem Land Sachsen-Anhalt.

25.06.2026

Forschung muss dort ankommen, wo sie Wirkung entfaltet: in Unternehmen, Regionen und Gesellschaft. Seit 20 Jahren verfolgt das Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung, kurz KAT, genau dieses Ziel. Der Zusammenschluss der Hochschulen Magdeburg-Stendal, Anhalt, Harz und Merseburg wird aus Mitteln der Europäischen Union gefördert. 

In 20 Jahren KAT wurden 350 Forschungsvorhaben in Kooperation zwischen den Hochschulen und regionalen Unternehmen sowie Organisationen umgesetzt. Aktuell forschen die Hochschulen im Rahmen des Verbundprojekts zu 36 Themen mit Fokus auf die Bereiche Klimaschutz, Strukturwandel und Digitalisierung. 

An der Hochschule Merseburg werden bis zum Ende des Förderzeitraumes 2027 zwölf Forschungsprojekte gefördert, die darauf abzielen, innovative und zukunftsorientierte Vorhaben mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit voranzutreiben. Thematisch setzen sich die Projekte u.a. mit der Substitution schädlicher bzw. fossiler Rohstoffe in der Kosmetikindustrie und chemischen Industrie, der klimaneutralen Fertigung durch 3D-Drucktechnologien oder den Themenfeldern Robotik, Kunststoffe und Nachhaltiger Tourismus in Sachsen-Anhalt auseinander. Zusätzlich werden fünf unterstützende Projekte gefördert, die die folgenden Leitmärkte und Leitthemen adressieren: Chemie, Bioökonomie, Mobilität und Logistik, Schlüsseltechnologien und Wasserstoff. Alle diese Forschungsvorhaben sind anwendungsorientiert und zielen darauf ab, die gewonnenen Erkenntnisse direkt in die Praxis zu transferieren. Im Vordergrund stehen dabei die konkrete Problemlösung sowie die Verbesserung von Produkten und Verfahren durch direkte praktische Anwendung.

 

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