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Wissenschaft hautnah erleben: Hochschule Merseburg begeisterte bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2026 in Halle

Bühne
Lange Nacht der Wissenschaften 2026 in Halle
weibliche Person
Prof. Dr. Doreén Pick (Prorektorin für Forschung, Wissenstransfer und Existenzgründung) thematisierte in ihrem Vortrag, wie Ultra-Fast-Fashion-Plattformen (Shein und Temu) den europäischen Konsummarkt verändern.
männliche Person
Florian Dietrich (Lehrkraft für besondere Aufgaben Chemie) thematisierte im Vortrag die Herstellung alternativer UV-A- und UV-B-Blocker auf Basis von Siliziumdioxid-Nanopartikeln. Diese sollen als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen UV-Blockern, z. B. in Sonnencremes, genutzt werden. Fotos: Anne Schwerin
06.07.2026

Bei der 23. Langen Nacht der Wissenschaften in Halle präsentierte sich die Hochschule Merseburg mit einem vielfältigen und zukunftsweisenden Programm und zeigte eindrucksvoll, wie Forschung gesellschaftliche, technologische und ökologische Herausforderungen unserer Zeit aufgreift.

Die wissenschaftlichen Beiträge der Hochschule Merseburg gaben spannende Einblicke in ausgewählte Lehr- und Forschungsaktivitäten – von gesellschaftspolitischen Fragestellungen über digitale Innovationen bis hin zu nachhaltigen Lösungen für die Zukunft.

Die Beiträge der Hochschule zeigten die große Bandbreite ihrer Lehr- und Forschungsaktivitäten. Themen waren unter anderem Familiengründung und reproduktive Gerechtigkeit für LGBTIQ*-Personen, der Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Unterstützung von Recherche, Wissensmanagement und Texterstellung sowie innovative Ansätze für einen nachhaltigen Sonnenschutz. Vorgestellt wurden neue Siliziumdioxid-Nanopartikel, die als umweltschonende Alternative zu herkömmlichen chemischen UV-Filtern in Sonnencremes erforscht werden.

Ein weiterer Programmpunkt widmete sich den Auswirkungen von Ultra-Fast-Fashion-Plattformen wie Shein und Temu auf den europäischen Konsummarkt. Im Mittelpunkt standen Geschäftsmodelle, die insbesondere mit Blick auf Umwelt- und Gesundheitsrisiken kritisch diskutiert werden, ebenso wie steuerliche Herausforderungen durch Direktimporte aus China.

Die Veranstaltungen der Hochschule Merseburg stießen auf großes Interesse. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Wissenschaft unmittelbar zu erleben. Der direkte Austausch zeigte einmal mehr, wie wichtig der Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft ist.

Mit ihrem Auftritt bei der 23. Langen Nacht der Wissenschaften unterstrich die Hochschule Merseburg erneut ihren Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln und aktiv in die Gesellschaft hineinzutragen. Die Veranstaltung machte deutlich: Forschung findet nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern gestaltet die Zukunft mit – offen, praxisnah und im Austausch mit der Öffentlichkeit.

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