Resilienzstrategien gleichstellungspolitischer Akteur*innen - Erfahrungen aus Ostsachsen
Antifeminismus wird seit einigen Jahren verstärkt als gesellschaftliches und politisches Phänomen untersucht - etwa mit Blick auf Einstellungen, Mobilisierung und digitale Diskurse. Weniger sichtbar ist bislang, wie sich antifeministische Dynamiken im Arbeitsalltag niederschlagen: als strukturelle Dauerbelastung, die Ressourcen bindet, Handlungsspielräume verengt und Gleichstellungsarbeit zunehmend unter Druck setzt. Die Sozialpädagogin und Sexualwissenschaftlerin Nicole Maziarka hat hierzu gleichstellungsorientierte Akteur*innen in Ostsachsen interviewt und untersucht, wie sie unter diesen Bedingungen handlungsfähig bleiben - und welche individuellen und kollektiven Strategien sie entwickeln. Im Vortrag stellt sie zentrale Ergebnisse ihrer Forschung vor und diskutiert, warum Gleichstellungsarbeit zugleich auch Demokratieschutz ist.
Es schließt sich ein Gespräch an, moderiert von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (Hochschule Merseburg).
Termin: 18. Juni 2026
Analoger Veranstaltungsort: Hochschule Merseburg, Fernsehstudio im Hauptgebäude, Raum F/3/14
und online per Livestream: Link zum Livestream
Die Veranstaltung wird vom Projekt FEM Power finanziert. Das Projekt FEM Power wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Link zur Projektseite FEM Power
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Vorträge und Gespräche:
- Diskriminierungssensible Bildung – aber wie? Im Gespräch: Julika Prantner-Weber und Pauline Seuß vom Bildungsinstitut für inklusive Vielfalt
mit Julika Prantner-Weber, Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin, und Pauline Seuß, Kultur- und Sozialanthropologin und Kulturwissenschaftlerin
02.07.2026, 18:00 Uhr
Link für weitere Informationen
Veranstaltung speichern (iCal)

