Die Forschungsgruppe
Die Forschungsgruppe Zirkuläre Wertschöpfungsprozesse in der Lebensmittelwirtschaft befasst sich mit Fragen der Nachhaltigkeit und Effizienz in der Lebensmittelwirtschaft.
In einer Welt, die vor wachsenden ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen steht, ist die Notwendigkeit, nachhaltigere Systeme zu entwickeln, dringender denn je. Traditionelle lineare Produktionsprozesse in der Lebensmittelwirtschaft – vom Anbau bis zur Entsorgung – resultieren oft in erheblicher Verschwendung und Umweltbelastung. Genau hier setzt das Konzept der zirkulären Wertschöpfungsprozesse an.
Zirkuläre Wertschöpfungsprozesse zeichnen sich durch eine Kreislaufwirtschaft aus, die auf den Prinzipien der Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Müllvermeidung basiert. Anstatt Abfälle zu produzieren, werden Rohstoffe immer wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Dies bedeutet, dass organische Abfälle in Kompost umgewandelt, Verpackungsmaterialien recycelt und Überschüsse sinnvoll weiterverwendet werden.
Aktuelles / Termine
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Forschungsthemen
Personbezoge Forschungthemen:
Robert Schönfeld beschäftigt sich mit Softwaretesting, Künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologien. Ziel ist es, innovative digitale Werkzeuge zu entwickeln und zu testen, die nachhaltige Wirtschaftssysteme unterstützen. Blockchain gewährt Transparenz und Nachverfolgbarkeit in Lieferketten. Durch robustes Softwaretesting sichern wir die Zuverlässigkeit dieser Systeme und schaffen die Grundlage für eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft.
Die Forschung von Christian Dusny zielt auf die Entwicklung integrierter technischer Bioprozesse für eine dezentrale stoffliche Aufwertung von Reststoffströmen als Beitrag für neue und nachhaltige Wertschöpfungsketten. Im Besonderen soll die Nutzung von lokalen Ressourcen innerhalb eines regionalen Kooperationsnetzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft untersucht und darin längerfristige Forschungs- und Transferprojekte initiiert werden.
Mourice Wölbeling fokussiert sich in seiner Dissertation auf kaskadierende, zirkuläre Bioraffinerie-Konzepte. Dabei untersucht er insbesondere die effiziente Herstellung mittelkettiger Fettsäuren aus überschüssigen Stoffströmen aus der hiesigen Lebensmittelindustrie, sowie die Integration von innovativen Verfahren zur Rückgewinnung von Nährstoffen in zirkuläre Prozesskonzepte.
Die Arbeit von Lara Elif Mazlum beschäftigt sich mit der Bewertung zirkulärer Wertschöpfungsketten in der Lebensmittelwirtschaft. Dabei wird untersucht, welche Indikatoren und Bewertungsansätze bereits verwendet werden, welche Aspekte sie erfassen und welche methodischen Grenzen bestehen. Es werden die Beziehung zwischen zirkulären Maßnahmen, ihren ökologischen, ökonomischen und sozialen Wirkungen sowie mögliche Aspekte zu Nachhaltigkeitsstrategien untersucht. Ziel ist es eine nachvollziehbare Struktur für die Einordnung und Auswahl geeigneter Indikatoren zu entwickeln.
Gruppenleiter
Ansprechpersonen an der HoMe
Förderung
Das Vorhaben wird aus Mitteln der Europäischen Union (JTF) gefördert.
Weiterführende Links
Andere Forschungsgruppen innerhalb NWG@HoMe
Weiterführende Informationen zum zirkulären Ansatz in Lebensmittelsystemen:









