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Mia Hornbogen

Nachgefragt – Studierende berichten!

Mia Hornbogen studiert Kultur- und Medienpädagogik im 2. Semester an der Hochschule Merseburg. In der Interviewreihe „Nachgefragt – Studierende berichten“ erzählt sie uns, warum sich der Studiengang vor allem für kreative Köpfe lohnt, welchen Lieblingsplatz sie an der HoMe hat und dass es mehr als nur ein schönes Lächeln brauch, um die 19. Lauchstädter Brunnenkönigin zu werden. 

 

Was studierst du an der Hochschule Merseburg und warum hast du dich für diesen Studiengang entschieden?

Ich studiere Kultur- und Medienpädagogik im 2. Semester. Der Studiengang passt super zu mir, weil ich kreativ arbeiten will und gleichzeitig gerne mit Menschen zu tun habe. Mir war wichtig, dass mein Studium nicht nur trockene Theorie ist, sondern auch praktisch und abwechslungsreich. Genau das habe ich hier gefunden, die Mischung aus kreativ sein und lernen, wie man mit Medien und Kultur Menschen erreichen und informieren kann. 

 

Für wen ist dein Studiengang genau das Richtige? 

Ich würde sagen, der Studiengang ist für alle perfekt, die kreativ sind und Lust haben, redaktionell zu arbeiten und sich mit Medientechnik auseinanderzusetzen. Vor allem für Leute, die nicht nur konsumieren wollen, sondern verstehen möchten, wie Medien funktionieren, wie man sie sinnvoll einsetzen kann und wie man gewünschte Zielgruppen geplant anspricht. Wenn man Spaß daran hat, Projekte umzusetzen, mit Menschen zusammenzuarbeiten und dabei auch mal neue Ideen auszuprobieren, dann passt Kultur- und Medienpädagogik einfach gut. 

 

Was macht dein Studium aus – uns welche Inhalte machen dir besonders Spaß? 

Mein Studium ist spannend, weil wir nicht nur Theorie haben, sondern auch viel Praxis. Am meisten Spaß macht mir das Campusfernsehen. Ich bin da meistens hinter der Kamera und filme zusammen mit anderen Studis unsere eigenen Sendungen. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren und es ist cool, gemeinsam Ideen umzusetzen und am Ende das Ergebnis zu sehen. 

 

Person an einem Tisch

Mia in einem der „Grünen Seminarräume“ 

Was ist das Besondere an der Hochschule Merseburg bzw. was hat dich überrascht? 

Ich habe mich für die Hochschule Merseburg entschieden, weil sie direkt in meiner Nähe liegt und der Campus klein und überschaubar ist. Das macht das Studieren für mich angenehm. Außerdem ist die technische Ausstattung echt gut, die Künstlerischen Werkstätten (Video, Musik und Audio, Foto, Theater) bieten vielfältige Möglichkeiten, seine Kompetenzen weiterzuentwickeln und eigene Projekte umzusetzen. Daneben gibt es viele praktische Angebote, an denen man teilnehmen kann, wie zum Beispiel das Campusfernsehen. Das war mir wichtig, weil ich nicht nur Theorie wollte, sondern auch die Möglichkeit, Projekte in der Praxis auszuprobieren und kreativ zu arbeiten. 

 

Was ist dein Lieblingsplatz an der Hochschule? 

Ich finde die grünen Seminarräume richtig cool, vor allem wenn es warm ist. Da kann man gut arbeiten, hat seine Ruhe und ist gleichzeitig an der frischen Luft. Es ist eine entspannte Atmosphäre, die das Lernen und Arbeiten viel angenehmer macht. 

 

Bist du an der Hochschule oder neben dem Studium engagiert? Was machst du genau und warum? 

Neben meinem Studium engagiere ich mich ehrenamtlich. Ich bin die 19. Brunnenkönigin der Goethestadt Bad Lauchstädt und repräsentiere den Bad Lauchstädter Brunnen (Heilquelle). Für mich ist das eine besondere Aufgabe, weil ich das Bad Lauchstädter Mineralwasser und meine Stadt repräsentieren darf und dabei viele neue Erfahrungen sammle. 

 

Du bist die 19. Lauchstädter Brunnenkönigin – wie bist du zu diesem Amt gekommen und was hat dich daran gereizt?

Ich wurde vorgeschlagen und musste erst ein bisschen überredet werden, weil ich vorher nie so in der Öffentlichkeit stand. Nach 15 Jahren Pause mit der Wasserabfüllung gab es auch lange keine Brunnenkönigin. Jetzt bin ich die 19. Brunnenkönigin der Goethestadt Bad Lauchstädt und gleichzeitig die erste, die den neuen Bad Lauchstädter Brunnen vertritt. Heute bin ich aber froh darüber, dass ich es gemacht habe, weil es eine besondere Erfahrung ist und ich Teil dieser Tradition sein darf. 

 

Was bedeutet dir dieses Amt persönlich? 

Am besten gefällt mir, dass ich meine Heimat vertreten darf. 

 

Gab es als Brunnenkönigin schon einen Moment, bei dem du dachtest: Dafür hat sich das alles gelohnt?

Ein besonderer Moment ist für mich, wenn die Menschen sich freuen, mich zu sehen und mir dabei ein Lächeln schenken. Genau dann merke ich, dass es sich wirklich lohnt. 

 

Portraitoto

Mia Hornbogen nach der Wahl zur 19. Lauchstädter Brunnenkönigin

Was ist das größte Klischee über eine Brunnenkönigin – und stimmt es wirklich? 

Viele denken, eine Brunnenkönigin muss einfach nur hübsch aussehen und nett lächeln. Aber das ist echt nur die halbe Wahrheit. Klar, ein freundliches Auftreten gehört dazu, aber eigentlich geht es darum, die Tradition lebendig zu halten, mit Leuten ins Gespräch zu kommen und die Stadt und das Wasser zu repräsentieren. Es steckt viel mehr dahinter, als man auf den ersten Blick glaubt. 

 

Person vor einer Posterwand

Mia Hornbogen entwarf das Designwerk „Faustische Erkenntnis: Verweile doch! Du bist so schön!“

Was machst du in deiner Freizeit, um einen Ausgleich zum Studium zu haben? 

Ich höre wirklich immer Musik, läuft bei mir einfach durchgehend. Außerdem male ich gerne, probiere neue Sachen aus, bin kreativ und fahre gerne Fahrrad. Das macht mir richtig Spaß und gibt mir genau den Ausgleich, den ich brauche. 

 

Welche Tipps hast du für Erstis? 

Geht auf Leute zu, probiert Dinge aus, von denen ihr denkt, dass sie nichts für euch sind, traut euch auch, Sachen alleine zu machen. Fragt nach, wenn ihr unsicher seid, und vergleicht euch nicht zu sehr mit anderen. Jeder hat sein eigenes Tempo. Gebt euer Bestes und bleibt immer ihr selbst. 

 

Bitte ergänze folgenden Satz. 

Ein Studium ist für mich ...die Möglichkeit zu wachsen; kreativ, persönlich und zusammen mit anderen. 

 

 

 

Welches Lied beschreibt dein erstes Semester am besten? 

‚Empire State Of Mind‘ – dieses Gefühl von Freiheit und Neustart passt perfekt. 

 

Welche drei Dinge dürfen in deinem Hochschul-Rucksack nie fehlen? 

iPad, Wasserflasche & Kaugummi 

 

Vielen Dank für das Interview!

 

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