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Prof. Dr. Norge Isaias Coello Machado

Interview mit Prof. Dr. Norge Isaias Coello Machado

Seit März verstärkt Prof. Dr. Norge Isaias Coello Machado als Gastprofessor den Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften an der Hochschule Merseburg. Der Maschinenbauingenieur bringt internationale Erfahrungen aus Lehre und Forschung mit und setzt Impulse in praxisnahen Themen wie Fabrikplanung, Instandhaltung und internationalem Projektmanagement.

 

Herr Prof. Dr. Coello Machado, geben Sie uns gern einen kurzen Einblick in Ihren Werdegang.

Ich habe Maschinenbau in Kuba studiert und anschließend an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg promoviert. In den vergangenen Jahren war ich mehrfach als Gastdozent in Deutschland und Südamerika tätig und habe umfangreiche Lehr- und Forschungskooperationen mit Hochschulen in Deutschland, der Slowakei, Ungarn und weiteren Ländern aufgebaut. Zur Hochschule Merseburg bestehen durch gemeinsame Projekte und Konferenzen bereits seit längerer Zeit enge Kontakte, die nun in die Gastprofessur münden konnten.

Prof. Coello Machado steht in einem Gang und lächelt in die Kamera

 

In welchen Studiengängen unterrichten Sieund welche Schwerpunkte setzen Sie in der Lehre?
Ich unterrichte in verschiedenen Bachelorstudiengängen, darunter Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Green Engineering. Inhaltlich konzentriere ich mich auf internationales Projektmanagement sowie die Themen Fabrikplanung und Instandhaltung – mit einem klaren Fokus auf Praxisnähe.

Können Sie die Themen Fabrikplanung und Instandhaltung etwas näher erläutern?
In der Fabrikplanung geht es um die ganzheitliche Gestaltung und Optimierung von Produktionssystemen. Dazu gehören beispielsweise die Planung von Layouts und Materialflüssen, die Abstimmung von Kapazitäten sowie die Auswahl geeigneter Fertigungsprozesse. Auch Themen wie Lean Management, Digitalisierung im Sinne von Industrie 4.0 sowie Nachhaltigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Instandhaltung zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von Anlagen zu maximieren und Ausfallzeiten zu minimieren. Im Fokus stehen moderne Wartungsstrategien, ergänzt durch Methoden der Zuverlässigkeitsanalyse und datenbasierte Prognosen. Ziel ist es, Anlagen effizient und nachhaltig über ihren gesamten Lebenszyklus zu betreiben.

Was möchten Sie Ihren Studierenden besonders mit auf den Weg geben?
Neben fachlichem Wissen ist mir wichtig, internationale und interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln. Ich bringe Einblicke aus der kubanischen Hochschul- und Forschungslandschaft sowie Beispiele aus Lateinamerika ein und möchte die Studierenden für unterschiedliche Perspektiven und Arbeitsweisen sensibilisieren.

Worauf freuen Sie sich während Ihrer Zeit in Merseburg besonders?
Ich freue mich vor allem auf eine praxisnahe Lehre, den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie auf die Möglichkeit, neue gemeinsame Forschungsprojekte zu entwickeln. Besonders spannend ist für mich auch der interdisziplinäre und internationale Dialog.

Was ist Ihnen an der Hochschule Merseburg besonders positiv aufgefallen?
Die Hochschule bietet ein engagiertes Lehr- und Lernumfeld mit guter technischer Ausstattung und einer starken Praxisorientierung. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie die internationale Ausrichtung schaffen hervorragende Bedingungen für Studium und Forschung.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

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