Im Januar und Februar hat Juliane Pohl im Senat und einer Lunch Lecture Einblicke in die Ergebnisse der letzten Mitarbeitendenbefragungen gegeben. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse sowie einen Ausblick auf die nächsten Schritte.
Was macht unsere Hochschule als Arbeitgeberin aus?
Über 200 Kolleg*innen haben sich in Workshops, Interviews und einer Umfrage mit dieser Frage auseinandergesetzt. Für diese Offenheit und die investierte Zeit danken wir Ihnen sehr.
Ziel des Prozesses ist es, unser Profil als Arbeitgeberin zu schärfen – nach innen wie nach außen. Bisher gab es hierfür keine systematische Grundlage. Es geht darum, klarer zu benennen, wofür wir stehen, was uns auszeichnet und was uns wichtig ist. Gerade im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte ist es entscheidend, dies sichtbar zu machen und zugleich die Identifikation innerhalb der Hochschule zu stärken.
So sind wir vorgegangen
Um unterschiedliche Perspektiven angemessen zu berücksichtigen, wurden die Beschäftigten in vier Gruppen betrachtet: Professor*innen, IT, Lehre und Forschung unterstützen und weiterentwickeln sowie Hochschulleben und Campus verwalten, mitgestalten und repräsentieren.
Mit Vertreter*innen dieser Gruppen fanden fünf Fokusgruppenworkshops und sechs Einzelinterviews statt. Die qualitativen Ergebnisse bildeten die Grundlage für die anschließende Mitarbeitendenumfrage.
217 von 456 Beschäftigten nahmen an der Umfrage teil, 180 Datensätze konnten ausgewertet werden. Kolleg*innen aus sämtlichen Bereichen, Status- und Altersgruppen haben sich beteiligt – ein breites und aussagekräftiges Stimmungsbild.
Zentrale Ergebnisse
Die Rückmeldungen zeichnen ein grundsätzlich sehr positives Bild unserer Hochschule als Arbeitgeberin – mit einem differenzierten Blick auf Stärken und Entwicklungsfelder.
Was uns auszeichnet:
- Der zentrale Campus und die kurzen Wege, die Austausch und Zusammenarbeit erleichtern
- Verlässliche Rahmenbedingungen durch Sicherheit und Flexibilität
- Spürbarer Zusammenhalt und hohes Engagement in vielen Teams
- Gestaltungsspielräume und selbstbestimmtes Arbeiten
Wo Entwicklungspotenzial gesehen wird:
- Fragen der Führungskultur und der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit
- Kommunikation und Transparenz von Entscheidungen
- Bürokratische Abläufe und der Stand der Digitalisierung
- Der Wunsch nach stärker wahrnehmbarer Wertschätzung
Diese Punkte geben wertvolle Hinweise darauf, wie unsere Hochschule als Arbeitgeberin erlebt wird – welche tragfähigen Grundlagen es gibt und wo unterschiedliche Erwartungen bestehen.
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Stimmen von Workshopteilnehmer*innen
„Man kann hier unglaublich viel ausprobieren – wenn man intrinsisch motiviert ist, stehen einem alle Türen offen. Diese Freiheit ist ein echter Luxus.“
„Es ist kompakt und überschaubar – kein Massenbetrieb. Man kennt sich, und genau das macht das Arbeiten hier schöner.“
„Wir brauchen das Verständnis, dass wir alle am gleichen Ziel arbeiten.“
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Wie es weitergeht
Die Ergebnisse fließen nun in die Ausarbeitung unseres Arbeitgeberprofils ein. In den kommenden Wochen wird dieses Profil auf Leitungsebene weiter konkretisiert und anschließend hochschulweit vorgestellt. Die Präsentation der Arbeitgebermarke ist für den Sommer geplant.
Die im Prozess benannten Herausforderungen wurden dem Rektorat vorgestellt und in einem Workshop diskutiert. Drei Themenfelder – Führungskultur, Gemeinschaft sowie Kommunikation und Transparenz – sollen bevorzugt betrachtet werden.
Nicht alle angesprochenen Aspekte lassen sich kurzfristig verändern. Der Prozess hat jedoch zentrale Themen sichtbar gemacht und eine gemeinsame Grundlage für weitere Gespräche geschaffen.
Danke für Ihre Beteiligung
Aus vielen Perspektiven entsteht ein gemeinsames Bild. Herzlichen Dank an alle, die sich eingebracht haben. Ihre Beiträge prägen diesen Prozess.
Der Prozess wird durch die Referentin für Arbeitgebermarketing, Juliane Pohl, koordiniert und weiterentwickelt. Bei Fragen oder Anregungen steht sie Ihnen gerne zur Verfügung.
