Ausstellung: Wie solidarisch war die DDR?
Wie solidarisch war die DDR? Diese Frage stellten sich Studierende der Angewandten Medien- und Kulturwissenschaft und suchten für diese Ausstellung nach Geschichten, Erinnerungen und historischen Formen des Solidarischen in Merseburg. Die Fundstücke und Spuren, die bei den Recherchen zutage traten, sind jedoch vielschichtig, fragmentarisch und keineswegs eindeutig. Die Ausstellung will daher keine Antworten auf diese Frage geben, sondern zum gemeinsamen Nachdenken einladen.
Gab es früher mehr Gemeinschaft? War Solidarität eine leere Formel oder ein erkämpfter Wert? Wie und für welche Zwecke wurde Solidarität staatlich gesteuert? Was lag jenseits der propagierten Völkerfreundschaft? Und wo finden sich Lücken in der Erinnerung? Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Widersprüche, Leerstellen und Gleichzeitigkeiten in der Geschichte, die von den Menschen höchst unterschiedlich – abhängig von Generation, Herkunft, Position und Erfahrungen in der DDR sowie der Nachwendezeit – erlebt und erinnert werden.
Laufzeit: 29.1.2026 bis 29.5.2026, Montag bis Freitag von 8:00 und 17:00 Uhr
Ort: Forschungsgebäude der Hochschule Merseburg (Fo/0/13)
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Kontakt

Prof. Dr. Daniela Döring