Energiesparen

Energiesparen
an der Hochschule Merseburg

Bewältigung der Energiekrise

Die aktuelle politischen Lage und damit verbundene Versorgungsunsicherheiten stellen den reibungslosen Betrieb von Hochschulen vor große Herausforderungen. Neben steigenden Energiepreisen ist die Gewährleistung der Energieversorgung für das kommende Wintersemester 2022/23 ein erheblicher Risikofaktor. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung eine Verordnung zur kurzfristigen Sicherung der Energieversorgung verbschiedet.

Priorität: Sicherung des Hochschulbetriebes

Die Hochschulleitung arbeitet hier in drei Richtungen, um die Auswirkungen der Energiekrise für alle Hochschulangehörigen zu minimieren:

  1. die finanziellen Auswirkungen der Preisdynamik zu beziffern und zu bewältigen sowie
  2. Maßnahmen zur schrittweisen Krisenbewältigung vorzubereiten und
  3. sofort geeignete Maßnahmen zur Reduktion von Verbräuchen umzusetzen.

Dabei ist oberste Priorität die (Präsenz)-Lehre und Forschung im größtmöglichen Umfang aufrechtzuerhalten.

 

Aktueller Stand: Verbrauch und Kosten

Zur Ableitung der jährlichen Verbräuche der Hochschule, wurden die Kennzahlen für Wärme- und Stromenergie für die HoMe ohne Drittabnehmer gegenübergestellt und gemeinsam mit den Stadtwerken Merseburg eine Prognose für das Jahr 2022 berechnet.

  • Obwohl eine Abnahme der Wärmeenergie- und Stromverbräuche für das Jahr 2022 prognostiziert ist, sind mit drastischen Zunahmen der Gesamtkosten für 2022 inklusive aller Umlagen, Netzentgelte, Steuern etc zu rechnen.
  • Für Wärmeenergie ist mit Preissteigerungen von bis zu 135% (das entspricht fast einer Verdreifachung der Gesamtkosten) und bei der Stromversorgung bis zu 35% zu rechnen. Nicht einbezogen bei der Berechnung ist die geplante Mehrwertsteuerentlastung von 19% auf 7% vom 18.08.22.

 

 

 


Maßnahmen

Einberufung einer Task Force Energiekrise

Bewältigungsmaßnahmen zur Energiekrise werden über eine Task Force diskutiert, beschlossen, umgesetzt und kommuniziert. Diese Task Force setzt sich zusammen aus Vertretern verschiedener Hochschulbereiche- und vertretungen und entspricht dem bisherigen Corona-Krisenstab.

Informationen zur Energiekrise

Die Information und Kommunikation der Hochschulöffentlichkeit (Mitarbeitende und Studierende) erfolgt über das bisherige Online-Format der Corona-Informationsveranstaltung via Big Blue Button. Es gibt die Möglichkeit Maßnahmen, Anmerkungen und Feedback einzubringen. Hochschulangehörige erhalten eine Einladung via E-Mail.

Umsetzung folgender Maßnahmen mit sofortiger Wirkung bis 30.04.2023

Diese Maßnahmen für öffentliche Einrichtungen sind durch die Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSikuMaV) des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gesetzlich vorgegeben:

  • Räume in öffentlichen Gebäuden (Büros, Seminarräume, Hörsäle) dürfen höchstens nur noch bis auf 19°C geheizt werden. Dies gilt für hauptsächlich sitzende Tätigkeiten.
  • Durchgangsbereiche (Flure, Treppenhäuser, Foyers, Technikräume) werden in öffentlichen Gebäuden nicht mehr beheizt. Der Frostschutz ist jedoch gewährleistet.
  • Die zentrale Warmwasserbereitung und die dezentralen elektronisch beheizten Warmwasserspeicher werden abgeschaltet.
  • Die Hochschule wird an Brückentagen sowie über den Jahreswechsel vom 24.12.22 bis 01.01.23 geschlossen. Die Heizungsanlagen der jeweiligen Gebäude und Warmwasserbereitung wird in diesem Zeitraum auf 16°C heruntergefahren.
  • Eine Erweiterung der Nutzung von Homeoffice wird derzeit mit dem Personalrat diskutiert.

Weitere Maßnahmen im Überblick hier: (Dokument aus HMK einfügen)

 

Mitmachen: Ihr Beitrag

Gemeinsam können wir verantwortungsvoll mit den vorhandenen Ressourcen umgehen, Wärmeenergie und Strom einsparen und so die Treibhausgasemissionen der Hochschule senken. Alle Hochschulangehörigen können aktiv dazu beitragen den Hochschulbetrieb zu sichern, Kosten einzusparen sowie Klima und Umwelt zu schonen.

Kontakt

Kontaktperson
Greta Jäckel
Projektleiterin Klimaschutzmanagement
Raum: Rz 35
Telefon: 03461 - 46 2101
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