Lehre

Die Lehre der Professur findet prinzipiell in sämtlichen vom Fachbereich angeboteten Studiengängen statt, dennoch gibt es einen Schwerpunkt im Master Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft (AMKW). Im Folgenden werden die Module beschrieben, die regelmäßig wiederkehrend gelehrt werden. Insbesondere die Seminare im Wahlpflichtbereich des AMKW werden jedoch je nach Projekt jeweils neu konzipiert. Zudem werden verschiedene Seminare in anderen Modulen angeboten – diese sind jeweils im Homeportal zu finden. 

 

Master: Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft (AMKW)

Einführungsmodul (1/1)

Das Einführungsmodul wird im Block angeboten. In den ersten zwei Wochen des Masterstudiums gebe ich eine Einführung in die Medien- und Kulturwissenschaft als Vorlesung. Neben der Diskussion der wichtigsten theoretischen Texte und Positionen wird in erster Linie die Frage gestellt: Was meint Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft? Zudem werden in diesem Modul die Künstlerischen Werkstätten vorgestellt und die verschiedenen Module des Masters. Auch präsentieren und diskutieren die Studierenden ihre BA-Arbeiten.

Medien- und Kulturtheorie  AMKW (1/2)

Im Modul werden die Inhalte aus dem Einführungsmodul anhand verschiedener klassischer Texte der Medien- und Kulturtheorie vertieft. Die gelesenen Texte werden breit diskutiert, um eine Wissens- wie auch begriffliche Grundlage für das Masterstudium zu legen.

Medien- und Kulturkritik (1/4B)

Im Modul beschäftigen wir uns projektorientiert mit  der Medien- und Kulturkritik. In welchen gesellschaftlichen Konstellationen wird eine Medien- oder Kulturkritik plausibel? Wie sind deren Muster? Einerseits sollen die klassischen Verfahren der Kritik verstanden werden, andererseits sollen diese in konkreten Projekten angewandt und neu interpretiert werden.

Ethnographie (2/4B)

Ethnographisches Forschen ergänzt die Ausbildung in den Methoden der empirischen (quantitativen und qualitativen) Sozialforschung. Es soll die Studierenden unterstützen,  feldspezifische Eigenlogiken zu erkennen und konkrete Mikrokulturen zu beschreiben.

Digitale Kultur (3/4A)

Das Modul befasst sich mit dem Forschungsschwerpunkt der Professur: Digitale Kultur. Ein Teil des Seminars besteht in der Lektüre von aktueller Literatur (bspw. Evgeny Morozov, Felix Stalder, Christoph Kucklick etc.). Im zweiten Teil werden einzelne Aspekte konkret unter die Lupe genommen bzw. praktisch erprobt.

Design Thinking (3/4B)

Design Thinking ist ein neuartiges Framework, um relativ schnell in einem Gruppenprozess zu innovativen Lösungen zu gelangen. Wir lernen im Seminar den Prozess und einige dazu gehörige Methoden kennen und wenden diese in einem konkreten Projekt an. Im abschließenden Teil reflektieren wir jedoch auch die Methoden des Design Thinking kritisch.

Bachelor: Kultur- und Medienpädagogik (KMP)

Schwerpunkt Digitale Kultur (3/6C + 4/6C)

Der Schwerpunkt befasst sich mit dem Forschungsschwerpunkt der Professur: Digitale Kultur. Ein Teil des Seminars besteht in der Lektüre von aktueller Literatur (bspw. Evgeny Morozov, Felix Stalder, Christoph Kucklick etc.). Im anderen Teil werden einzelne Aspekte konkret unter die Lupe genommen und praktisch erprobt. Dabei steht hier im Bachelor die medienpädagogische Arbeit im Mittelpunkt.

Forschungswerkstatt 1: Vorlesung "Begriffliches Denken" (1/4)

Die Vorlesung führt in das wissenschaftliche Arbeiten aus einer begrifflich-konzeptionellen Perspektive ein. Die Studierenden sollen die zentralen Begriffe und Konzepte kennenlernen und das disziplinäre Feld einführend kartiert bekommen. Zentrales Ziel besteht in einer Sensibilisierung hinsichtlich wissenschaftlicher Begriffsarbeit.

Bachelor: Soziale Arbeit (BASA)

Forschungswerkstatt 1: Übung Wissenschaftliches Arbeiten (1/4)

Die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten sollte keine lästige Pflichtaufgabe sein, sondern den Sinn eines wissenschaftlichen Weltzugangs vermitteln. Neben den verschiedenen Formen des wissenschaftlichen Arbeitens (Essays, Hausarbeiten, Referate, Rezensionen etc.) und den verschiedenen Formalia (Zitierweise etc.) wird ein Schwerpunkt auf die inhaltliche Strukturierung der Argumentation, auf die Sprachlichkeit und auf das Ausdrucksvermögen gelegt.

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