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Max Aehlig

NACHGEFRAGT – STUDIERENDE BERICHTEN!

Max Aehlig studiert den Bachelorstudiengang Elektrotechnik und Automatisierungstechnik im 2. Semester an der Hochschule Merseburg. In unserer Interviewreihe Nachgefragt – Studierende berichten! erzählt er, was ihn im Studium bisher am meisten überraschte, warum Badminton seine große Leidenschaft ist und welche Tipps er Erstsemestern mit auf den Weg gibt.

 

Was studierst du an der Hochschule Merseburg und warum hast du dich für diesen Studiengang entschieden?

Ich studiere den Bachelorstudiengang Elektrotechnik und Automatisierungstechnik im 2. Semester. Davor habe ich ca. 3 Jahre als Elektroniker im Chemiepark Leuna gearbeitet. Bereits am Ende meiner Ausbildung wusste ich, dass ich noch eine Weiterbildung machen möchte. Da Weiterbildungsmöglichkeiten wie Techniker und Meister meistens Teilzeit angeboten werden und das nichts für mich ist, habe ich mich dazu entschieden in Vollzeit zu studieren.

 

Was macht dein Studium aus – und welche Inhalte machen dir besonders Spaß?

Was das komplette Studium ausmacht, weiß ich als Student im 2. Semester natürlich noch nicht. Alle Fächer haben irgendwo einen Zusammenhang mit Logik und Mathematik. Viele Veranstaltungen haben zudem noch Praktika, wo man die theoretischen Inhalte allein oder zusammen mit einem Kommilitonen anwendet, z.B. durch praktische Versuche oder Programmieraufgaben. Das kann echt Spaß machen, gerade wenn Sachen funktionieren, man Inhalte versteht und diese erfolgreich anwenden kann.

 

Was hat dich im Studium bisher am meisten überrascht?

Mir gefällt der Campus der Hochschule Merseburg – Bibliothek, Mensa und auch der Großteil der Hörsäle, Praktik- und Seminarräume sind gut ausgestattet. Im Vergleich zu größeren Hochschulen sicherlich kleiner gestaltet, aber das ist kein Nachteil. Außerdem finde ich auch die Betreuung durch die jeweiligen Professoren und Dozenten gut. Alle sind zugänglich und auch außerhalb der Veranstaltungen erreichbar.

 

Welche Person sollte dein Studium auf keinen Fall wählen?

Wie bereits erwähnt kommt in jeder Veranstaltung in irgendeiner Form Mathematik vor, dass kann ein Ausschlusskriterium sein. Außerdem sollte man auch Geduld haben, denn manche Probleme und Aufgaben brauchen durchaus mehrere Versuche.

 

Was ist dein Lieblingsplatz an der Hochschule (Wo hältst du dich gerne auf)?

Ich finde die „Grünen Seminarräume“ sehr schön, zum Mittag geht es dann meistens in die Mensa.

 

Du bist im Badminton aktiv – als Spieler und Trainer. Was gibt dir der Sport, was das Studium nicht kann?

Das Studium hat eher weniger mit körperlichen Aktivitäten zu tun, deswegen ist Badminton und Sport ein sehr guter Ausgleich. Da ich schon fast 20 Jahre im Verein VfB Merseburg spiele und dreimal die Woche Badminton fest zu meinem Wochenrhythmus gehört, geht es für mich auch nicht ohne. Ich bin seit 2007 Mitglied beim Verein VfB Merseburg. Zum Badminton bin ich über meinen Bruder und Vater gekommen. Seither fasziniert mich der Sport mit seinen taktischen und technischen Elementen, motiviert mich weiterzulernen und zeigt mir meine Grenzen. Als Trainer und Jugendwart gebe ich mehrmals die Woche Training sowohl für Kinder- & Jugendliche als auch für fortgeschrittene Erwachsene. Bei den Erwachsenen bin ich Spieler-Trainer, ich gebe sowohl Training, trainiere aber auch gleichzeitig mit. An vielen Wochenenden unterstütze ich zudem die Jugend als Coach bei Wettkämpfen. Ebenfalls investiere ich an ein paar Wochenenden Zeit in meine Trainerfortbildung, um die Ausbildung zum B-Trainer erfolgreich zu absolvieren. Als Spieler bestreite ich ebenfalls aktiv Wettkämpfe und konnte mich dieses Jahr in die Top 100 im Herreneinzel der Deutschen Badmintonrangliste spielen.
 

Wie schaffst du es, Studium und Sport unter einen Hut zu bringen?

Neben dem Studium nimmt der Sport viel Zeit ein. Bisher hatte ich immer Glück, dass sich Veranstaltungen und Trainingszeiten nicht im Wege standen. Gute Routinen, Zeitmanagement und der Versuch Wege vom Sport zum Studium und umgekehrt miteinander in Einklang zu bekommen, helfen auf jeden Fall alles unter einen Hut zu bekommen. Klappt es dann mal doch nicht, helfe ich mir mit der ein oder anderen „Late Night Session“.

 

Welche drei Tipps hast du für Erstis?

 1. „Ein gesunder Geist benötigt einen gesunden Körper“ – macht Sport!

 2. Jeden Tag ein bisschen Zeit investieren, statt in einem kurzen Zeitraum alles versuchen zu bewältigen. 

 3. Statt 12:30 Uhr schon 12:15 Uhr in die Mensa gehen!

 

Bitte ergänze folgenden Satz.

Ein Studium bedeutet für mich … viel Disziplin, denn Ablenkung gibt es überall.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

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