
Praktikum bei Mix Radio Gran Canaria
Ramona Pigorsch studiert Informationsdesign- und Medienmanagement an der Hochschule Merseburg und hat im Sommer 2026 ihr Auslandpraktikum auf Gran Canaria verbracht. Dort moderierte sie jeden Tag für den deutschen Radiosender „Mix Radio Gran Canaria“. Wie eine Radiosendung bei „Radio Mix Gran Canaria“ produziert wird, welche Erfahrungen sie für ihre Zukunft mitnimmt und welche Tipps sie an interessierte Studierende hat, verrät sie im Interview.
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Warum hast du dich für Gran Canaria entschieden? Was fasziniert dich an dieser Insel?
Ich hatte bereits während meines Bachelors die Chance ein Auslandssemester auf Gran Canaria zu machen. Dadurch habe ich die Insel kennen und lieben gelernt und wolle gerne zurückkehren. Ich finde es faszinierend, wie vielfältig die Insel ist. Vorher dachte ich immer es sei nur eine klassische Stranddestination, aber die Insel bietet von beeindruckenden Gebirgen über spannende Städte bis hin zu einzigartiger Flora und Fauna wirklich vieles.
Welche Vorbereitungen hast du getroffen, um dich für deine Reise zu rüsten?
Durch mein Bachelor-Auslandssemester beherrschte ich schon ein bisschen Spanisch. Es kann auf jeden Fall nicht schaden ein paar grundlegende Worte zu lernen. Eine Wohnung in Maspalomas habe ich über die größte spanische Immobilienplattform „Idealista“ gefunden. Ich habe zudem Erasmus-Förderung beantragt.
Warum hast du dich für Radiomoderation entschieden?
Da ich meine berufliche Zukunft im Journalismus sehe, wollte ich noch mehr Erfahrungen im Radio-Bereich sammeln. Ich habe vor meinem Praktikum schon mal in einer Online-Redaktion gearbeitet, aber im Radio hatte ich noch nicht moderiert. Das wollte ich unbedingt ausprobieren.
Wie gestaltete sich dein Arbeitsalltag bei Mix Radio Gran Canaria?
Meistens startete der Arbeitstag um 9 Uhr morgens. Als erstes habe ich über verschiedene lokale Medien die wichtigsten Meldungen aus der Region recherchiert und daraufhin für die Website, Social Media und die Moderation aufbereitet. Danach musste ich meine Playlist für die Show im entsprechenden Programm vorbereiten und auch Jingles in das Radioprogramm integrieren. Jeden Tag moderierte ich zwei Stunden live entweder von 11-13 Uhr oder von 13-15 Uhr. Nach der Moderation recherchierte ich die Themen und Musik für den nächsten Tag und bereitete meine nächste Moderation vor.
Ist dir ein Erlebnis besonders in Erinnerung geblieben?
Neben den vielen, aufregenden Ausflügen in die Natur der Insel hat meine Chefin mich einmal auf ein Dinner mit gleichzeitiger Musicalshow eingeladen, bei dem viele bekannte Persönlichkeiten zu Gast waren. Das war unvergesslich.
Welche Erfahrungen hast du persönlich und für das Studium dazugewonnen?
Ich war schon immer aufgeschlossen und neugierig, aber durch die tägliche Live-Moderation habe ich zusätzliches Selbstvertrauen gewonnen und natürlich auch die praktischen Fähigkeiten der Radiomoderation gelernt.
Tipps für Studis die ein Auslandspraktikum machen wollen?
Traut euch einfach! Die bürokratischen Hürden sind erstmal überwältigend, aber machbar. Außerdem es ist wirklich eine Bereicherung fürs Leben einmal im Ausland gearbeitet zu haben und andere Kulturen und Menschen kennenzulernen.
Kannst du dir vorstellen, weiter in diesem Feld zu arbeiten arbeiten?
Mein Berufswunsch im journalistischen Bereich zu arbeiten hat sich dadurch nur verstärkt und bestätigt.
Hast du Zukunftspläne und vielleicht auch zukünftige Reisen geplant?
Derzeit konzentriere ich mich auf meine Masterarbeit, um danach im Berufsleben Fuß zu fassen. Das Reisen wird aber immer ein wichtiger Teil meines Lebens bleiben. Ein Traum von mir ist es, mal nach Südamerika zu reisen.






