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Campus 2030

Campus 2030
Ein Zukunftsplan für die Hochschule Merseburg


Campus 2030 - ein partizipatives Entwicklungskonzept

Im Jahr 2020 initiierte die Hochschule Merseburg die „Zukunftswerkstatt für Campusentwicklung HoMe 2030“, um eine zeitgemäße und dabei nachhaltig gedachte Weiterentwicklung des Campusareals voranzubringen. Als Ergebnis entstand ein Entwicklungskonzept für den Campus mit Blick auf kommende Herausforderungen wie Strukturwandel und Klimawandel, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bedürfnisse und Wünsche der Hochschulangehörigen nach einer Stärkung der Campuskultur und Schaffung neuer Begegnungsräume. Im Zuge der Entwicklung eines umfangreichen Maßnahmepakets zum Klimaschutz wurde die Campusentwicklung um Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen ergänzt.
 

Umsetzung erster Maßnahmen

Das Entwicklungskonzept wurde zwischen 2020-2024 vom Architekturbüro quartier vier begleitet und in erste konkrete Planungen für bauliche Maßnahmen überführt. In Workshops wurden die Maßnahmen unter Berücksichtigung sich wandelnder Bedürfnisse und der finanziellen Realisierbarkeit reflektiert und angepasst. Die Beteiligten brachten vielfältige kreative Ideen in das Gestaltungskonzept ein, wobei Naturnähe, Aufenthaltsqualität und Vitalisierung des Areals zentrale Aspekte darstellten. Ab 2024 wurde das Architekturbüro Därr Landschaftsarchitekten beauftragt, den Entwicklugnsprozess zum Campus 2030 zu begleiten und weitere Maßnahmen umzusetzen.

Gemeinsam den Campus der Zukunft gestalten: Hochschulangehörige bei der zweiten Planungswerkstatt zum Campus 2030

Campus 2030: Entwicklungsschritte

2026 - 2027

Der Fokus liegt auf den Maßnahmen zur Umgestaltung des Innenhofs, um diesen als Ort der Begegnung und Erholung weiterzuentwickeln und aufzuwerten.

Im Mittelpunkt der Umgestaltung stehen folgende Aspekte:

  • Begrünung und Verschattung
  • Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten
  • Biodiversität und ökologische Gestaltung
  • Aufenthaltsqualität und soziale Nutzbarkeit

2024 - 2025

Am 10. Juli 2025 fand eine Campus-Werkstatt für den Innenhof statt, die allen Hochschulangehörigen offen stand. Studierende, Mitarbeitende und Lehrende diskutierten dort gemeinsam mit der Hochschulleitung und dem beauftragten Planungsbüro SNOW eine mit der Rektoratskommission Nachhaltigkeit abgestimmte konkrete Vorentwurfsvariante. Im partizipativen Entwicklungskonzept Campus 2030 wurde die klimaresiliente, grüne und nutzungsfreundliche Umgestaltung des Innenhofs als eine priorisierte Maßnahme festgelegt.

Die Rückmeldungen aus der Werkstatt und der digitalen Beteiligungsphase wurden nachfolgend in die Planung integriert. Die Planungsphase wurde Ende 2025 abgeschlossen und erste kleine Maßnahmen bereits umgesetzt: das Kiesbett unter den Birkengruppen wurde durch eine Grasnarbe ersetzt und das Vordach über der HoMe-Treppe ins Hauptgebäude wurde zu einem Gründach umgebaut. Weitere, umfassendere Maßnahmen sind für 2026 und 2027 anvisiert.

Eine weitere, zentrale Maßnahme im Rahmen von Campus 2030 war die Schaffung eines gemeinsamen Lern- und Begegnungsraumes. Im ehemaligen KiTa-Bereich im Seminargebäude wurde ein Co-Working Bereich geschaffen, der mit der Verlegung des studentischen Projekts Café144 in diesen Bereich auch eine gastronomische Grundversorgung erhielt. Auch das Familienzimmer wurde Teil des neuen Gemeinschaftsbereichs, der allen Hochschulangehörigen zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zum Co-Working-Space

Im Juli 2025 fand die 3. CampusWerkstatt statt, um Ideen der Hochschulangehörigen für die Gestaltung des Innenhofs zu sammeln.

2024 wurden in einem ersten Schritt die Schotterflächen unter dem Birkenbestand mit Grasflächen ersetzt.

2022 - 2023

Eine Maßnahme aus dem Entwicklungsplan "Campus 2030" war die Realisierung von luftig konstruierten Pavillons, auch als "Grüne Seminarräume" bezeichnet. Der Bau von drei dieser multifunktionalen Pavillons wurde 2022 planerisch vorangetrieben. Die bauliche Ausführung fand von März bis Mai 2023 statt. Die Eröffnung wurde am 14. Juni 2023 gefeiert und lockte viele neugierige Hochschulangehörige an.

Auf Anregung der Architekten von quartier vier wurden die pinkfarbigen Dachplanen der Pavillons mit jeweils einem individuellen Schriftzug versehen. In einem hochschulweitenIdeenwettbewerb wurden über 80 Vorschläge dafür eingereicht, drei davon wurden von einer hochschulinternen Jury per Mehrheitsentscheid ausgewählt.

Gewonnen haben:

1. Pavillon (hinter Bibliothek):
Vorschlag von Rosa Preiß, Susann Hunger, Theresa Eckardt (Studierende): [Lorem ipsum]

2. Pavillon (neben Mensa):
Vorschlag von Maximilian Wozny (Student): Keine Revolution ohne Mittagessen!

3. Pavillon (gegenüber Wärmi):
Vorschlag von Harriet Banse (Mitarbeitende): Paradies


Im Oktober 2023 wurde zur 2. offenen Planungswerkstatt für den Campus 2030 eingeladen, die von quartier vier geleitet wurde. Die bereits erarbeiteten Ergebnisse und Ideen aus dem Jahr 2020 bildeten die Grundlage für die Planung weiterer konkreter Maßnahmen. Im Zentrum stand die Frage, wo die beteiligten Hochschulangehörigen das “Herz” der Campus' verorten und wie der Innenhof aufgewertet werden kann. Dabei wurden insbesondere Aspekte von Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualitäten und Begegnungsmöglichektien, Klimaanpassungen, Entsiegelung von Flächen sowie Mobilität berücksichtigt. 

Weitere Informationen zu den “Grünen Seminarräumen”

Eine Gruppe von Menschen bespricht einen Bauplan.

Arbeitstreffen: Kanzlerin Dr. Karen Ranft, die Architekten von quartier vier, Tischlerei mobama, Uwe Bachmann und Anja Reinboth (Dez. 3).

Eröffnung der drei “grünen Seminarräume” am 14. Juni 2023.

Campusrundgang während der 2. Planungswerkstatt im Oktober 2023: auf der Suche nach dem “Campus-Herz”.

2020 - 2021

Um die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität der Hochschule Merseburg zu sichern, wird die Campusentwicklung unter aktuellen Gesichtspunkten der Klimaresilienz sowie der Erhaltung und Belebung der Campuskultur neu gedacht. Zu diesem Zweck wurde im Jahr 2020 von der Hochschule Merseburg und dem Architekturbüro quartier vier die „Zukunftswerkstatt für Campusentwicklung HoMe 2030“ initiiert. Mithilfe der Erfahrung und Kompetenz von Kreatives Unternehmertum (KU) bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien im partizipativen Verfahren wurden Bedarfe und Bedürfnisse, Wünsche, Perspektiven und Visionen verschiedener Stakeholder identifiziert und in räumlich gestaltbare Maßnahmen auf dem Campusareal übersetzt.

Es fanden ein zweitägiger Workshop, eine umfassende Onlineumfrage unter Studierenden und Hochschulangestellten sowie eine viertägige Planungswerkstatt vor Ort statt. Gestalterische und strukturelle Ansätze, die die festgestellten Potentiale des Hochschulcampus‘ zukunftsfähig und richtungsweisend nutzen können, wurden anschließend von quartier vier in konkrete Planungen überführt. Neben der Stärkung einer Klimaresilienz der Hochschule Merseburg stand vor allem die Anpassung und Weiterentwicklung funktionaler Kommunikations- und Begegnungsräume im Zentrum der gemeinsamen Überlegungen.

 

   

 

   

 

   

 

   

 

Ansprechpersonen

Anja Reinboth
Sachgebietsleiterin Bau
Raum: Li/0/04
Telefon: +49 3461 46-2650
Greta Jäckel
Referentin für Klimaschutz
Raum: Rz/A/0/35
Telefon: 03461 - 46 2101

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