Hochschule Merseburg würdigt Engagement für Gleichstellung
Zum des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wurden Tina Fuhrmann, Eva Kubitza und der Fachschaftsrat SMK für besonderes Engagement mit dem Gleichstellungspreis ausgezeichnet.
Anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11.02.2026 veranstaltete die Hochschule Merseburg ein vielseitiges Programm, das eindrucksvoll die Bedeutung von Gleichstellung und demokratischer Verantwortung im Hochschulkontext unterstrich. Rektor Prof. Dr. Krabbes und der Prorektorin für Forschung, Wissenstransfer und Existenzgründung, Prof. Dr. Doreén Pick sowie der Landesgleichstellungsbeauftragten Sarah Schulze mit vielfältigen Impulsen zu aktuellen Entwicklungen eröffnet.
In einem Gastvortrag analysierte Prof. Dr. Ulrike Lembke die Bedeutung, aber auch die aktuellen Gefährdungen von Gleichstellung, Wissenschaft und Demokratie. Zugleich zeigte die freie Rechtswissenschaftlerin konkrete Handlungsmöglichkeiten für Hochschulen auf. Der Vortrag stieß auf sehr großes Interesse und regte intensive Diskussionen an.
Bereits am Vormittag erhielten rund 60 Schüler*innen im Rahmen eines Studienorientierungsprogramms praxisnahe Einblicke in den Studienalltag sowie in ausgewählte Lehr- und Forschungsfelder. Das große Interesse und die engagierten Gespräche machten deutlich, wie wichtig frühe Orientierung und die Sichtbarkeit wissenschaftlicher Karrierewege sind.
Preisträgerinnen des 1. Gleichstellungspreises der Hochschule Merseburg
Der 1. Preis ging an Tina Fuhrmann (Lehrkraft für besondere Aufgaben für Physik und Mathematik/INW) für ihr langjähriges und vielseitiges Engagement in der Förderung von Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen, für die Weiterentwicklung der Studienbedingungen, die Neugestaltung der Lehre, die Sichtbarmachung von Vorbildern sowie ihr Engagement in der Forschung. Der Preis wurde stellvertretend von zwei ihrer Studierenden Ida-Magarete Wenzlaff und Tamina Völkel entgegengenommen.
Den 2. Preis erhielt Promovendin Eva Kubitza für ihr kumulatives Promotionsvorhaben „Die digitale Informationslandschaft zum Schwangerschaftsabbruch in Deutschland: Anbieter, Inhalte und ihre Bedeutung für die Beratungspraxis“ – ein Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Stellvertretend für die Preisträgerin nahm Maria Löffler, Referentin für Nachwuchsförderung im Projekt CASE, die Auszeichnung entgegen.
Der 3. Preis wurde an den FSR SMK (Soziale Arbeit. Medien. Kultur)für das Initialprojekt zur Bereitstellung kostenfreier Menstruationsprodukte verliehen, das seit 2020 an der Hochschule umgesetzt wird. Die Hochschule zählt damit zu den ersten Hochschulen die ein solches Angebot realisiert haben. Celine Rudek nahm für den FSR den Preis entgegen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen!
Beim anschließenden Ausklang nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Die Veranstaltung setzte ein sichtbares Zeichen für das kontinuierliche Engagement der Hochschule Merseburg für Chancengerechtigkeit, Teilhabe und eine starke, demokratische Wissenschaftskultur.
Die Veranstaltung wurde organisiert von Sandra Schellnack (Referentin für Gleichstellung), Katja Labow (Referentin für Chancengerechtigkeit) und Laura Hommers (Projektkoordinatorin FEM POWER).
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