Energieversorgung als zentraler Hebel für den Klimaschutz
Rund die Hälfte der jährlichen Treibhausgasemissionen der Hochschule Merseburg entsteht durch die Energieversorgung von Gebäuden, Laboren und Rechenzentren. Insbesondere bei der Wärmeversorgung bestehen erhebliche Einsparpotenziale. Mit dem Transferlabor Zukunftsenergie setzt die Hochschule hier gezielt an.
Transferlabor Zukunftsenergie: gemeinsam Lösungen entwickeln
Das Transferlabor ist Teil des Verbundprojekts „KlimaPlanReal – intensified“, in dem fünf Hochschulen in Sachsen-Anhalt gemeinsam an innovativen, partizipativen Ansätzen für Klimaschutz und Klimaneutralität arbeiten. Koordiniert wird das Projekt von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
An der Hochschule Merseburg werden Studierende, Mitarbeitende aus Lehre, Verwaltung und Technik sowie die Hochschulleitung systematisch eingebunden, um konkrete Maßnahmen zur Energie- und Wärmewende zu entwickeln, zu erproben und umzusetzen. Grundlage bildet das Klimaschutzkonzept der Hochschule aus dem Jahr 2023.
Wissenschaftlich begleitet – mit Strahlkraft über Merseburg hinaus
Das Transferlabor wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Ziel ist es, übertragbare Modelle zu entwickeln, die auch an anderen Hochschulen Anwendung finden können.
Mitmachen erwünscht
Studierende und Beschäftigte der Hochschule Merseburg sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und die Energiewende am Campus mitzugestalten.
Ansprechpartnerin und weitere Informationen
Kerstin Palme
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt „KlimaPlanReal – intensified“
Hochschule Merseburg
Offizielle Website des Projekts „KlimaPlanReal – intensified“: www.klimaplanreal.ovgu.de
