Innovative Materialien für die Wasserstoff-Zukunft: Neuartige Komposite für Bipolarplatten in der Elektrolyse | Dr. Maria Gaudig
Im Rahmen des JTC-Projekts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wird an neuartigen, hochleitfähigen Komposit-Materialien für Elektrolyse-Bipolarplatten geforscht. Diese sollen eine kostengünstigere und langlebigere Alternative zu metallischen Lösungen bieten.
Ein bereits entwickelter Titan-Komposit zeigt vielversprechende Eigenschaften: hohe Leitfähigkeit (≳ 300 S/cm), geringe Porosität, gute Korrosionsbeständigkeit und mechanische Stabilität. In Zusammenarbeit mit dem Industriepartner Whitecell Eisenhuth wird der Transfer in die industrielle Anwendung vorangetrieben.
Der aktuelle Forschungsschwerpunkt liegt auf Untersuchungen mittels hochauflösender 3D-Nano-CT-Bildgebung und KI-gestützter Analyse, um die Mikrostruktur gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Material für den industriellen Einsatz zu skalieren – mit dem Fokus auf praktische Umsetzbarkeit und einen Beitrag zur nachhaltigen Wasserstoffproduktion im Mitteldeutschen Revier.
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