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KlimaPlanReal

KlimaPlanReal-intensified

Neue Energie für die Hochschule

Die Hälfte der Treibhausgasemissionen der Hochschule Merseburg gehen auf die Gebäude zurück: Bei der Versorgung von Büros, Hörsälen, Seminarräumen, Laboren und Co. mit Strom und Wärme entstehen ca. 2.500 Tonnen CO2 pro Jahr. Das entspricht in etwa 1000 Flugreisen von Deutschland nach Bangkok und zurück. Mit dem regionalen Verbundprojekt „KlimaPlanReal – intensified“ soll sich das sukzessive ändern.

 

Das Projekt

Das Projekt „KlimaPlanReal – intensified“ ist ein sachsen-anhaltweites Nachhaltigkeitsvorhaben, das auf Beteiligung und gemeinsame Lernprozesse setzt. Es folgt auf das Projekt „KlimaPlanReal“, das von 2022 bis 2025 neue Wege erprobte, wie Hochschulen und Universitäten ihren Transformationsprozess hin zur Klimaneutralität wirksam gestalten können. KlimaPlanReal steht dabei für “Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren”. Die Hochschule Merseburg ist seit Ende 2025 eine neue Partnerin von insgesamt fünf Projektpartnerhochschulen im Verbund. Die Koordination des Projekts, das bis September 2027 läuft, liegt bei der Otto-von-Guericke-Universität (OVGU) Magdeburg.

Projekt-Steckbrief

Laufzeit

01.10.2025 - 30.09.2027

Förderung

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt 

Förderrichtlinie: Forschung für Nachhaltigkeit (FONA)

Gesamtbudget: 796.740,69 EUR
davon Zuwendung für HoMe: 93.779,16 EUR

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Das Team

Das “Team Zukunftsenergie” ist das partizipative, umsetzende Gremium von KlimaPlanReal an der Hochschule Merseburg. Studierende, Mitarbeitende aus Wissenschaft und Verwaltung sowie Vertreter*innen der Hochschulleitung arbeiten hier interdisziplinär und auf Augenhöhe zusammen, um insbesondere die Wärmeversorgung an der Hochschule in Zukunft klimafreundlicher zu gestalten. So unterstützt das Team Zukunftsenergie die Hochschule dabei, das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 umzusetzen, das von Bund und Ländern vorgegeben wurde.

Ob Studierende*r oder Hochschulmitarbeitende*r: Wenn Sie Teil vom Team Zukunftsenergie werden möchten oder sich für unsere Arbeit interessieren, dann nehmen Sie gerne Kontakt auf!

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Das Transferlabor

An der Hochschule Merseburg wird die Methode „Transferlabor“ angewendet, welche in der ersten Projektphase von KlimaPlanReal (2022–2025)  entwickelt wurde. Das Transferlabor basiert auf dem transdisziplinären Forschungsansatz eines Reallabors und wurde speziell auf die Bedürfnisse von Hochschulen und Universitäten in Transformationsprozessen angepasst. 

Die Umsetzung des Merseburger „Transferlabors“ findet im Team Zukunftsenergie statt. Eine wissenschaftliche Auswertung sorgt dafür, dass die gewonnenen Erkenntnisse bundesweit anderen Hochschulen und Universitäten zugänglich gemacht werden. So kann die Methode übernommen und für eigene Transformationsprozesse hin zur klimaneutralen Bildungsinstitution genutzt werden.

 

Warum Energie?

Mit dem Klimaschutzkonzept hat sich die Hochschule Merseburg bereits 2023 auf den Transformationspfad begeben. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf den Emissionen aus dem Energieverbrauch der Hochschulgebäude. In diesem Bereich plant die Hochschule, ihre Treibhausgasemissionen bis 2035 um 85 Prozent zu reduzieren.

Der Fokus auf Energie ist besonders wirkungsvoll, da die Bereitstellung von Wärme und Strom einen Großteil der Emissionen verursacht. Vor allem im Wärmesektor liegt ein großer Hebel für den Klimaschutz. Der Campus wird derzeit noch über ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk versorgt. Klimafreundlichere Alternativen werden aktuell geprüft und durch das Team Zukunftsenergie fachlich begleitet.

Technische Anlage im Blockheizkraftwerk der Hochschule Merseburg

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Zusammenarbeit

Die Logos der Verbundpartner

Ansprechperson an der HoMe

Kontaktperson
Kerstin Palme
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Verbundprojekt "Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren – intensified" (KlimaPlanReal-i)
Raum: Rz/A/0/40
Telefon: 03461 - 462819
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