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KlimaPlanReal

KlimaPlanReal-intensified

Neue Energie für die Hochschule

Die Hälfte der Treibhausgasemissionen der Hochschule Merseburg gehen auf die Gebäude zurück: Bei der Versorgung von Büros, Hörsälen, Seminarräumen, Laboren und Co. mit Strom und Wärme entstehen ca. 2.500 Tonnen CO2 pro Jahr. Das entspricht in etwa 1000 Flugreisen von Deutschland nach Bangkok und zurück. Mit dem regionalen Verbundprojekt „KlimaPlanReal – intensified“ soll sich das sukzessive ändern.

 

Das Projekt

Das Projekt „KlimaPlanReal – intensified“ ist ein sachsen-anhaltweites Nachhaltigkeitsvorhaben, das auf Beteiligung und gemeinsame Lernprozesse setzt. Die Hochschule Merseburg ist dabei eine von fünf Projektpartnerhochschulen im Verbund. Ziel des Projekts ist es, neue Wege zu erproben, wie Hochschulen und Universitäten ihren Transformationsprozess hin zur Klimaneutralität wirksam gestalten können. KlimaPlanReal steht dabei für “Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren”. Die Koordination des Projekts, das bis September 2027 läuft, liegt bei der Otto-von-Guericke-Universität (OVGU) Magdeburg.

Das Team

Das “Team Zukunftsenergie” ist das partizipative, umsetzende Gremium von KlimaPlanReal an der Hochschule Merseburg. Studierende, Mitarbeitende aus Wissenschaft und Verwaltung sowie Vertreter*innen der Hochschulleitung arbeiten hier interdisziplinär und auf Augenhöhe zusammen, um insbesondere die Wärmeversorgung an der Hochschule in Zukunft klimafreundlicher zu gestalten. So unterstützt das Team Zukunftsenergie die Hochschule dabei, das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 umzusetzen, das von Bund und Ländern vorgegeben wurde.

Ob Studierende*r oder Hochschulmitarbeitende*r: Wenn Sie Teil vom Team Zukunftsenergie werden möchten oder sich für unsere Arbeit interessieren, dann nehmen Sie gerne Kontakt auf!

 

 

 

 

Warum Energie?

Mit dem Klimaschutzkonzept begab sich die Hochschule bereits 2023 auf den Transformationspfad. Im stationären Bereich sind Einsparungen von 85% der Treibhausgasemissionen bis 2030 geplant. Insbesondere im Bereich Wärme liegt ein großer Hebel. Hier erfolgt momentan die Versorgung über ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk, das von den Stadtwerken Merseburg betrieben wird. Klimafreundlichere Alternativen werden derzeit geprüft, das Team Zukunftsenergie unterstützt die Hochschule hierbei. 

Technische Anlage im Blockheizkraftwerk der Hochschule Merseburg

Das Transferlabor

An der Hochschule Merseburg wird die Methode „Transferlabor“ angewendet, die in der ersten Projektphase von KlimaPlanReal (2022–2025) unter Leitung des Teams von Dr. Silke Rühmland (OVGU) entwickelt wurde. Sie basiert auf dem transdisziplinären Forschungsansatz eines Reallabors.

Das Merseburger „Transferlabor“, umgesetzt vom Team Zukunftsenergie, wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden so aufbereitet, dass andere Hochschulen und Universitäten bundesweit die Methode übernehmen und für ihren eigenen Transformationsprozess hin zur klimaneutralen Bildungs-Institution nutzen können.

 

Kontakt

Kontaktperson
Kerstin Palme
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Verbundprojekt "Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren – intensified" (KlimaPlanReal-i)
Raum: Rz/A/0/40
Telefon: 03461 - 462819
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