Nachhaltige Prozesse

Nachhaltige Prozesse
Gemeinsam etablieren!

ökologisch sozial ökonomisch

Der Forschungsschwerpunkt zielt auf die Neuorientierung von Wirtschaft und Gesellschaft ab.

Da die Transformation nur gelingen kann, wenn sie ganzheitlich betrachtet und gestaltet wird, verfolgen wir einen interdisziplinären Ansatz. Unsere drei Fachbereiche - Ingenieur- und Naturwissenschaften | Soziale Arbeit.Medien.Kultur | Wirtschaftswissenschaften und Informationswissenschaften - verfügen passgenau über die entsprechende Expertise, die sich in den drei Säulen der Nachhaltigkeit widerspiegelt - die ökologische, die soziale sowie die ökonomische Komponente.

Als Zentrum für angewandte Wissenschaften in der Metropolregion Halle-Leipzig gestalten wir Transformationsprozesse aktiv und effektiv mit. Dabei werden Fragestellungen aus der Praxis, die in inter- oder transdisziplinärer Zusammenarbeit gelöst werden können in den Profillinien Leben, Arbeit und Technologie aufgegriffen und bearbeitet.

Aktuelle Forschungsprojekte

CannaLoT

– Herstellung von Vollspektrumcannabinoidextrakten mit einem Low-Tech-Verfahren –

  • Projektleiter*in: Prof. Dr. Gundula Barsch
  • Mittelgeber*in | Partner*in: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klumaschutz und Umwelt ST 
  • Laufzeit: bis 07/23

 

Kurzbeschreibung

Im Mittelpunkt des Forschungsprozesses steht die Frage, ob die Schneckenpressung geeignet ist, die Extraktions-Verfahren über CO2-, Ethanol und Kohlenwasserstoff abzulösen und damit umweltverträglichere, nachhaltigere Prozesse und Verfahren der Gewinnung von Cannabinoiden sowie der Herstellung von Vollspektrumcannabinoidextrakt (VoCaE) zu entwickeln. Zudem sollen geprüfte Protokolle zu unterschiedlichen Herstellungsverfahren marktfähiger Produkte entwickelt werden mit dem Ziel, diese potentiellen Gründern sowie Manufakturen, Klein- und Kleinstunternehmern Sachsen- Anhalts zur Verfügung zu stellen. 

 

ELSA

– Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer | Angebote der Beratung und Versorgung –

  • Projektleiterin: Prof. Dr. Maika Böhm
  • Mittelgeber*in: Bundeministerium für Gesundheit
  • Verbundpartner*innen: Hochschule Fulda, Hochschule Nordhausen, Freie Universität Berlin, Universitätsklinikum Ulm, SOFFI.F
  • Laufzeit: bis 03/23

 

Kurzbeschreibung

Ziel des Projektes sind Schlussfolgerungen für die Verbesserung der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung ungewollt schwangerer Frauen auf der Basis wissenschaftlich-empirischer Erkenntnisse. Es werden einerseits die Belastungen und Ressourcen von Frauen, die eine ungewollte Schwangerschaft austragen oder abbrechen, deren Entstehungsbedingungen und Veränderungen im Zeitverlauf bestimmt. Andererseits wird der Stand der psychosozialen und medizinischen Unterstützungs- und Versorgungsangebote analysiert und die Perspektive von Fach- / Leitungskräften und Verbänden untersucht. 

 

BeSPa – Schwangerschaftsberatung und Sexuelle Bildung während der Covid-19 Pandemie aus Sicht von Beratungsfachkräften 

  • Projektleiter*in: Prof. Dr. Maika Böhm
  • Mittelgeber*in | Partner*in: BZgA – Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung
  • Laufzeit: bis 07/23 

 

Kurzbeschreibung

Erhebung von Daten zur Analyse der Schwangerschaftsberatungsangebote und Sexuellen Bildung während der Covid-19 Pandemie. Wurden digitale Beratungen angeboten und wurden diese gut angenommen? Wie stehen die Berater*innen den digitalen Angeboten gegenüber, wie die zu Beratenden? Es sollen im letzten Schritt die Qualität der Beratung in Telefon- und Videoberatungen abgebildet werden, um detaillierte Potentiale und Grenzen der verschiedenen Beratungsformate aufschlüsseln zu können. 

 

Eva-M2

– Anwendung von umweltfreundlichen Inhibitoren und CO2 zur Vermeidung von Karbonatausfällungen in der Tiefengeothermie des Bayerischen Molassebeckens –

  • Projektleiter*in: Prof. Dr. Hilke Würdemann
  • Mittelgeber*in | Partner*in: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) – KIT; Hydroisotop; SMW Services München
  • Laufzeit:  bis 03/24 

 

Kurzbeschreibung

Die Bildung von Karbonatausfällungen im Thermalwasserkreislauf von Anlagen der Tiefengeothermie im Bayerischen Molassebecken kann durch die Zugabe von Inhibitoren oder CO2 vermieden werden. Im Zuge dieses Projektes sollen nun zwei Verfahren im Anlagenmaßstab erprobt und miteinander verglichen werden. In der Geothermieanlage Dürrnhaar sollen der Inhibitor NC47.1B sowie CO2 injiziert werden, um deren Wirksamkeit zur Vermeidung von Karbonatausfällungen unter quasi identischen Bedingungen zu vergleichen. Parallel dazu wird auch in Sauerlach CO2 ober- und untertägig injiziert und anschließend auch der Inhibitor getestet.  

 

Entwicklung und Realisierung eines Messprogrammes zur Identifizierung der Eintragsquellen von Chrom, Kupfer, Nickel und Zink in das Prozessabwasser und Erarbeitung von Vorschläge zur Verhinderung des Eintrages 

  • Projektleiter*in: Prof. Dr. Mathias Seitz | Prof. Dr. Valentin Cepus 
  • Mittelgeber*in | Partner*in: EnviaTherm GmbH
  • Laufzeit: bis 02/23 

 

Anschaffung von Begleitmaterial für die Ausstellungen

"Echt klasse!", "Echt krass!", "Echt stark!" und "Echt mein Recht!" 

  • Projektleiter*in: Prof. Heinz-Jürgen Voß 
  • Mittelgeber*in | Partner*in: Bildungsministerium LSA 
  • Laufzeit: bis 03/23 

 

Kontakt

Larissa Lößer
Forschungsschwerpunktmanagerin nachhaltige Prozesse
Raum: G/2/16
Telefon: +49 346146- 2444

Fotos: Unsplash | Pexels

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